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Der Fund von Sprengstoff in einer Garage im niederländischen Roermond und eine Festnahme im ebenfalls niederländischen Posterholt am Montagmorgen sind Teil einer deutschen Untersuchung zu Sprengstoffanschlägen auf Geldautomaten.

Das teilte die Polizei am Montagnachmittag mit.

Es handelt sich um eine Bande, die seit 2021 für eine Reihe gesprengter Geldautomaten in den süddeutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg verantwortlich sein sollen. Die Ermittlungen liegen vollständig in deutscher Hand.

Ein großes Polizeiaufgebot hat am Montagmorgen eine Garage im Gewerbegebiet Heide-Roerstreek in Roermond durchsucht. Dort wurde Sprengstoff gefunden. Die noch unbekannten Sprengstoffe wurden von Soldaten des Explosive Ordnance Disposal Service zu einem Ort in der Nähe von Asenray gebracht, wo sie gesprengt werden sollen.

Etwa zur gleichen Zeit wurde in Posterholt eine Person in deren Haus festgenommen. Die Wohnung auf dem Zwartemolenhof wurde daraufhin von Kriminalbeamten untersucht.
In diesem Fall ist die Polizei in Utrecht am Montagmorgen tätig geworden.

Deutschland wird seit mehreren Jahren regelmäßig von niederländischen Kriminellen heimgesucht, die grenzüberschreitend Geldautomaten in die Luft sprengen. Diese Kriminellen operieren oft von Limburg aus. So wurden 2017 in einem Garagenhof in Roermond Autos gefunden, die bei Sprengstoff Angriffen in Deutschland eingesetzt wurden. 2021 wurde ein Auto in Venlo zurückgelassen das für Sprengstoff Abgriffe im Ruhrgebiet eingesetzt wurde.

Foto / Bericht
Heldens

By CUH