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Aachen (ots)

In der vergangenen Woche hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Aachen schwerpunktmäßig Kontrollen im Getränkeeinzelhandel, in Kiosken und Tankstellenshops wegen Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung durchgeführt. 28 Zöllnerinnen und Zöllner prüften im Stadtgebiet Aachen, der Städteregion Aachen sowie in den Kreisen Düren und Euskirchen die Beschäftigungsverhältnisse der Arbeitnehmer in den genannten Branchen. Ziel der Prüfungen war es festzustellen, ob die Arbeitnehmer ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet waren, Ausweisdokumente mitführten und nicht im Bezug von Sozialleistungen standen. Darüber hinaus kontrollierten die Beamtinnen und Beamten die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns und die illegale Beschäftigung von Ausländern. Insgesamt wurden 50 Personen befragt und in 9 Fällen Geschäftsunterlagenprüfungen vor Ort durchgeführt.

Dabei ergaben sich Anhaltspunkte für folgende Verstöße: – Sozialversicherungsbetrug wegen illegalem Aufenthalt – Ausländerbeschäftigung ohne Arbeitserlaubnis – Aufzeichnungspflichtverletzung wegen fehlender Stundenaufzeichnungen – Verdacht der Steuerhinterziehung wegen unversteuerter Tabakwaren. In Bezug auf die genannten Verstöße leiteten die Beschäftigten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit 7 Strafverfahren und 2 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen erfolgt nun ein Abgleich der erfassten Daten mit den Lohn- und Finanzbuchhaltungen der geprüften Unternehmen und den Zusammenarbeitsbehörden.

Quelle:
Hauptzollamt Aachen
Pressesprecherin

By CUH