Mit dem E-Ticket grenzenlos durch NRW

Kreis Heinsberg

Die Landtagsfraktionen von FDP, CDU und SPD bringen in Dezember einen Antrag für ein einheitlichen und verständliches Tarifsystem in Nordrhein-Westfalen auf den Weg.
„Einfach einsteigen und durch ganz NRW fahren – mit einem festen Tarif, einem digitalen Ticket und ohne Stress. Das soll für alle, die Bus und Bahn im Land nutzen, funktionieren“, erläutert der Heinsberger FDP-Landtagsabgeordnete Stefan Lenzen das Vorhaben.
Die FDP-Kreistagsfraktion Heinsberg, dessen Vorsitzender Lenzen ist, begrüßt diese Initiative ausdrücklich. Dr. Klaus Wagner, Kreisvorsitzender und Sprecher für Verkehr und Umwelt betont: „Die Initiative trägt dem Rechnung, was wir im Kreis Heinsberg schon lange fordern. Gerade in den Randbereichen der Verkehrsverbünde, bei uns dem AVV, der an VRS und VRR anknüpft, kommt es teilweise zu erheblichen Mehrkosten z.B. für Pendler, die täglich die Verbundgrenzen überschreiten müssen. Insbesondere mit dem VRR konnten vor allem im Nordkreis keine sinnvollen Übergangsregelungen geschaffen werden. Aber auch verbundgrenzenüberschreitende Einzeltickets, z.B. für Tagestouristen, könnten attraktiver werden. Und nicht zuletzt würde ein Stück weit mehr Tarifgerechtigkeit geschaffen.“
„Die Digitalisierung verändert alles, auch unser Mobilitätsverhalten. Wir haben im letzten Jahr einen Runden Tisch zur Zukunft des ÖPNV gefordert. Dort sollten auch die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Nahverkehr erörtert werden“, führt Lenzen, Sprecher für Digitalisierung der Kreistagsfraktion, aus. „Die Entwicklungen auf Landesebene zeigen, dass wir richtig lagen. Mit den Möglichkeiten der Digitalisierung sollen E-Tarif und E-Ticket flächendeckend in Nordrhein-Westfalen Wirklichkeit werden.“

Die FDP-Kreistagsfraktion Heinsberg will sich auch in Zukunft für einen besseren Nahverkehr einsetzen. „Es ist Aufgabe der Politik, die Zukunft des Nahverkehrs ‚aus einem Guss‘ zu gestalten. Die Landesinitiative ist der richtige Weg. Wir müssen jetzt auch lokal handeln,“ so Lenzen und Wagner.

Quelle:
FDP Kreis Heinsberg