Die Bundesländer haben vor dem Treffen am kommenden Mittwoch der Bundesregierung einen Maßnahmenkatalog vorgelegt. Im Katalog zu finden ist eine Verlängerung des derzeitigen Lockdown – zunächst bist zum 20. Dezember, gelockerte Kontaktbeschränkungen zu Weihnachten und ein Böllerverbot an Silvester. Am Präsenzunterricht in den Schulen wollen die Länder in ihrem Maßnahmenkatalog festhalten.

Am Mittwoch steht nun die nächste Ministerpräsidentenkonferenz auf der Agenda. In der vergangenen Woche ging diese ohne ein umfangreiches Konzept zu Ende. Offenbar zeigt der Lockdown, der seit dem 1. November läuft, nicht die erhoffte Wirkung, die Infektionszahlen sind weiter gestiegen, über 15.700 Neuinfektionen (an einem Tag) meldete das Robert-Koch-Institut (RKI)  am Sonntag (16.947 Neuinfektionen am letzten Sonntag). Der bisherige Höchststand der Neuinfektionen war am Freitag. Hier wurden von den Gesundheitsämtern insgesamt 23.648 neue Fälle an das RKI gemeldet.

Nun soll der Lockdown bis zum 20. Dezember verlängert werden, je nach Verlauf des Infektionsgeschehen aber auch darüber hinaus. Der Unterricht in den Schulen soll weiter gehen, die Schüler sollen die Schulen besuchen – allerdings kann es in Infektionshotspots sowie an weiterführenden Schulen auch Sonderregelungen und weitere Einschränkungen geben.

Was genau nun im Kampf gegen die Corona Pandemie weiter unternommen wird zeigt sich am kommenden Mittwoch. Dann muss eine Regelung beschlossen werden die ab dem 1. Dezember greift. Sicherlich besorgt schauen einige Menschen auf das was kommen wird. Viele haben sich finanziell von dem ersten Lockdown noch nicht erholt und schauen verunsichert auf das was die Länder dann auf den Weg bringen. Bislang berichtet man lediglich über die Aufrechterhaltung des Schulbetriebes, Quarantäne Maßnahmen im Fall des Falles und das Schülerfahrten und internationaler Schüleraustausch untersagt bleiben.

Welche Handwerksbetriebe oder Unternehmen dann unter Umständen ab dem 1. Dezember schließen sollen und welche Hilfsmaßnahmen für die dort Beschäftigten dann greifen ist unklar.Und somit warten viele Menschen mit gemischten Erwartungen auf den Maßnahmen Katalog am kommenden Mittwoch.

Bericht: U.Heldens

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