Staatsanwaltschaft Köln und Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zoll geben bekannt:

Köln/ Ahrweiler / Ruhrgebiet

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Köln durchsuchen am heutigen Tag circa 300 Zollbeamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit in den frühen Morgenstunden gemeinsam mit Beamten der Steuerfahndung mehr als 40 Wohnungen und Geschäftsräume im Rhein-Erft-Kreis, Köln, Landkreis Ahrweiler und dem Ruhrgebiet.

Aufgrund umfangreicher Ermittlungen durch das Hauptzollamt Köln und der Steuerfahndung Bonn besteht gegen den Betreiber eines Sicherheitsdienstunternehmens im Rhein-Erft-Kreis und dessen Subunternehmern unter anderem der Verdacht des bandenmäßigen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt.

Nach den bisherigen Ermittlungen liegen zureichende tatsächliche Anhaltspunkte dafür vor, dass die Betreiber der Sicherheitsdienstunternehmen ihre Arbeitnehmer, die überwiegend im öffentlichen Personennahverkehr eingesetzt worden sind, im Rahmen einer illegalen Arbeitnehmerüberlassung in großem Umfang ohne Anmeldung beschäftigt haben.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurde bereits umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Quelle:
Staatsanwaltschaft