Corona Krise: Ministerpräsidenten der Bundesländer verhindern neue Beschränkungen

Nach Auffassung der Kanzlerin Angela Merkel sollen die Ministerpräsidenten der Bundesländer neue verpflichtende Beschränkungen aufgrund der Corona Krise verhindert haben. Nach Auffassung der Ministerpräsidenten sollen vor Ablauf der derzeitig bestehenden Maßnahmen keine Änderungen an diesen vorgenommen werden.

Die Bundeskanzlerin rief die Bundesbürger noch einmal dazu auf die privaten Kontakte noch weiter zu reduzieren und auf private Feiern und Zusammenkünfte zu verzichten, Treffen auf einen festen weiteren Hausstand zu beschränken – und das inklusive der Kinder und Jugendlichen in den Familien.

In der kommenden Woche wollen Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten die Lage nun erneut, mit den dann vorliegenden Zahlen bewerten und dann könnten unter Umständen die Vorschriften auch noch verschärft werden.

Offenbar zeigen die derzeit getroffenen Schutzmaßnahmen wenig Erfolg. Mit einem Blick über die Grenze nach Österreich sieht man die dort vorgenommen – sehr radikalen – Auflagen in der weiter herrschenden Pandemie.

Dem Bürger indes reicht es nun immer öfters sich den Schutzmaßnahmen stellen zu müssen. Den Mundschutz haben die meisten Menschen bereits verinnerlicht, die Folgen der Schutzmaßnahmen jedoch nicht. Das Gemüt der Menschen wird beinah täglich sichtbar unruhiger. Viele Menschen haben keine Angst vor einem Virus sondern sehen die eigene Existenzgrundlage bedroht. Versprechen der Regierung hört man – sieht aber nur Verbote und neue Verordnungen.

 

In sozialen Netzwerken rufen Bürger zu offenen Protest auf. Diese Gruppen und Posts sind oftmals frei zugänglich und zeigen ohne jegliche Zensur das Denken vieler Menschen. Indes hapert es an anderen Stellen. Nicht nachzuvollziehen sind bei Kontaktverboten volle Schulklassen und überfüllte Schulbusse. Ein Lüften der Klassenräume soll hier Abhilfe schaffen wo bereits in verschiedenen Innenstädten – außerhalb der Geschäfte im Freien eine Maskenpflicht gilt.

Man darf sicher gespannt über die künftigen Entwicklungen sein. Zu hoffen bleibt allerdings das es sehr bald einen passenden Impfstoff oder eine sonstige Möglichkeit – Abseits von Erlässen und Maßnahmen geben wird.

Foto / Bericht:
Uwe Heldens