Mit dem Rollstuhl-Fahrrad durch das Heinsberger Land

Heinsberg

„Mit dem Rad die Region erkunden ist einfach wunderschön. Das Erlebnis wollen wir auch Menschen bieten, die auf den Rollstuhl angewiesen sind“, sagt Janek Goßens. Der Heilerziehungspfleger begleitet Menschen mit Behinderung in der Lebenshilfe Heinsberg in ihrer Wohn- und Freizeitgestaltung. Dabei stehen immer wieder auch kleinere Radtouren auf dem Programm. Dazu wird ein speziell umgebautes Fahrrad eingesetzt: „Das geht jedoch ganz schön in die Beine. Der Fahrer muss schon sportlich sein, um das Gefährt samt Beifahrer in Schwung zu halten.“ Von diesen barrierefreien Radtouren der Lebenshilfe Heinsberg erfuhr Simone Deckers, Leiterin Vertrieb der lekker Energie GmbH: „Wir wollen die Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit schwerer Behinderung im Kreis Heinsberg unterstützen. Damit diese Touren für Rollstuhlfahrer und ihre Begleiter ein entspanntes Erlebnis werden, brauchte das Rollstuhl-Fahrrad nur noch einen Motor!“ Den Spezialumbau mit einem 522 Watt starken Motor und 21 Ah-Akku spendete jetzt die lekker Energie GmbH. Zudem legte der Heinsberger Strom- und Gasanbieter im Rahmen seiner Gesamtspende in Höhe von 2000 Euro noch einen satten Startbetrag für die Anschaffung eines weiteren elektrischen Rollstuhl-Fahrrads obendrauf. Zahlreiche Ausflüge sind jetzt schon geplant, freut sich Klaus Meier, Vorsitzender der Lebenshilfe Heinsberg: „Das ist eine echte Hilfe, die wir mit jedem Tritt in die Pedale spüren. Unsere Tourenangebote für Menschen mit Behinderung machen jetzt noch mehr Spaß!“


Im Rahmen des von der Aktion Mensch unterstützten Förderprojektes „Op Jück!“ gestaltet die Lebenshilfe Heinsberg individuelle Freizeitangebote für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf im Kreis Heinsberg mit inklusivem Schwerpunkt. Nähere Auskunft auch über die Möglichkeiten der Unterstützung des Projektes bieten Nils Frieman und Jannek Goßens, Tel. 02452-969700 oder im Internet unter www.lebenshilfe-heinsberg.de

Bildunterschrift: Uwe Holzem und Jannek Goßens Freuen (Fahrradfahrer), Klaus Meier (li.) und Simone Deckers (re.) sich auf die neuen Ausflugsmöglichkeiten. Foto: Michael Kleinen