Lockerung der Corona Maßnahmen wurden im Kanzleramt diskutiert – Schulen werden ab 04. Mai schrittweise geöffnet …

Berlin

Eigentlich war die Pressekonferenz in Berlin für 16.30 Uhr angekündigt. Das hat nicht geklappt. Nach Information verschiedener Onlinemedien hatten die Ministerpräsidenten Söder (Bayern) und Laschet (NRW) einiges via Videokonferenz  zu diskutieren.

Nach kurzer Begrüßung kam Bundeskanzlerin Angela Merkel dann zu den kommenden beschlossenen Maßnahmen, wie sie betont: „Ein zerbrechlicher Zwischenerfolg ohne viel Spielraum.“

Das Kontaktverbot bleibt bis mindestens 03. Mai 2020 aufrechterhalten. Die Mindestabstände sollen weiterhin und unbedingt eingehalten werden. Auch die Strafverfolgung bei Nichteinhaltung bleibt bestehen.

Empfohlen werden Alltagsmasken die im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen getragen werden sollen.

Zu erwartende Schulöffnungen sollen schrittweise ab dem 4. Mai 2020 starten. Gestartet wird mit den Schülern die vor Abschlussprüfungen stehen – wie Abitur, Abschlussklassen und Qualifikationsklassen. Hier muss vorab für ausreichenden Platz gesorgt werden. Grundschulen und Kindergärten bleiben weiterhin geschlossen.

Kleinere Läden am 800 Quadratmetern sollen öffnen dürfen, vorausgesetzt sind hier gute Hygiene Konzepten die vorgelegt werden. Gleiches gilt für Friseurbetriebe die ab Montag den 04.05.2020 wieder öffnen könnten sofern ein entsprechendes Schutzkonzept vorliegt.

Am 30. April 2020 soll nun beschlossen werden wie es nach dem 04. Mai weitergehen wird. Ein Blick wird hier ständig auf die täglich aktuellen Zahlen von neuen Infizierten geworfen.

Bei der Zulassung von Gottesdiensten konnte man in der Ministerpräsidenten Runde mit der Bundeskanzlerin keine Einigung getroffen werden. Geschlossen bleiben Bars, Gaststätten, Hotels, Shopping Malls mit viel Publikumsverkehr. Großveranstaltungen werden bis zum 31. August 2020 verboten.

Nun bleibt es abzuwarten wie die Ergebnisse aus Berlin in NRW und im Kreis Heinsberg umgesetzt werden. Dem vernehmen nach sind sich alle Länder mit dem Bund einig. Man muss jedoch im Auge behalten das die Maßnahmen im Kreis Heinsberg gut 14 Tage länger laufen als im restlichen Deutschland.

Wir berichten in Kürze weiter ..

Foto / Bericht:
Uwe Heldens / westreporter