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Hückelhoven-Ratheim

Die Halde in Ratheim ist aus bergbaulichen Gründen gesperrt und darf nicht betreten oder befahren werden. Dennoch halten sich dort immer wieder Spaziergänger und Mountainbiker auf – und das obwohl ein Zaun den Zutritt verhindern sollte.
Ein aktueller Unfall am Sonntag zeigt, welche Gefahren damit verbunden sind.

Ein Spaziergänger war auf dem weitläufigen und schwer zugänglichen Gelände verunglückt. Bevor die Rettungskräfte ihn versorgen konnten, mussten sie zunächst nach dem Verletzten suchen. Die unübersichtliche Umgebung erschwerte es, seinen genauen Aufenthaltsort festzustellen. Erst nachdem er gefunden worden war, konnte die notwendige Hilfe geleistet werden.

Auf der Halde bestehen erhebliche Unfallgefahren. Unebene Wege, steile Böschungen, loses Gestein und mögliche bergbaubedingte Gefahrenstellen können zu schweren Stürzen führen. Besonders Mountainbiker sind gefährdet, da sie häufig mit höherer Geschwindigkeit unterwegs sind und sich teilweise weit abseits gut erreichbarer Wege bewegen.

Hinzu kommt, dass Rettungskräfte Verunglückte in dem Gelände unter Umständen nur schwer finden und erreichen können. Fehlende eindeutige Ortsangaben, schlechte Zugänglichkeit und unübersichtliche Strecken können wertvolle Zeit kosten. Dadurch kann sich die medizinische Versorgung erheblich verzögern.

Die Sperrung ist daher keine unverbindliche Empfehlung, sondern dient dem Schutz der Bevölkerung. Absperrungen und Verbotsschilder müssen unbedingt beachtet werden. Die Halde darf weder zu Fuß noch mit dem Fahrrad betreten werden.

Der heutige Unfall macht deutlich: Wer die Sperrung missachtet, bringt nicht nur sich selbst in Gefahr,
sondern erschwert im Notfall auch den Einsatz der Rettungskräfte.

Foto: Privat
Bericht: Heinsberg Magazin

By CUH