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Heinsberg/Hürtgenwald

Die Feuerwehr Heinsberg hat am vergangenen Wochenende die Einsatzkräfte bei der Bekämpfung des
Waldbrandes im Hürtgenwald unterstützt. Auf Anforderung der Bezirksregierung Köln waren Kräfte der Feuerwehr Heinsberg sowohl in
der Nacht von Freitag auf Samstag als auch am Sonntag im Rahmen der Bezirksbereitschaft im Einsatz.

Am Freitag wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Heinsberg gegen 16 Uhr alarmiert. Insgesamt 16 Einsatzkräfte machten sich mit
einem Tanklöschfahrzeug TLF 4000 der Löscheinheit Heinsberg, einem LF 20 KatS des Landes Nordrhein-Westfalen der Löscheinheit
Aphoven-Laffeld-Scheifendahl sowie dem Einsatzleitwagen ELW 1-2 auf den Weg. Der Einsatzleitwagen wurde durch den
stellvertretenden Leiter der Feuerwehr, René Sturmann, besetzt, der im Einsatz als Führungsassistent fungierte.
Zunächst trafen sich die Heinsberger Kräfte gegen 16:30 Uhr mit weiteren Einheiten aus dem Kreis Heinsberg in Hückelhoven. Von dort
aus verlegte der Verband unter der Leitung des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Claus Vaehsen gemeinsam in den Hürtgenwald.
Gegen 18:30 Uhr erreichten die Kräfte das Einsatzgebiet.

Der Einsatzauftrag bestand darin, eine weitere Ausbreitung des Waldbrandes in Richtung des Ortsteils Großhau zu verhindern. Die
Heinsberger Kräfte wurden hierzu gezielt in einem entsprechenden Einsatzabschnitt eingesetzt. Insbesondere zu Beginn des Einsatzes
führte die enorme Hitzeentwicklung immer wieder zur Detonation von Munitionsresten aus dem Zweiten Weltkrieg. Das gesetzte
Einsatzziel konnte erreicht werden. Nach rund 14 Stunden Einsatzzeit im Hürtgenwald erfolgte gegen 8 Uhr die Abfahrt aus dem
Einsatzgebiet. Gegen 9 Uhr trafen die Einsatzkräfte wieder an ihren Feuerwehrgerätehäusern ein.
Bereits am Sonntag erfolgte eine erneute Anforderung der Feuerwehr Heinsberg im Rahmen der Bezirksbereitschaft. Dabei wurde
erneut die Löscheinheit Aphoven-Laffeld-Scheifendahl mit ihrem LF 20 KatS des Landes Nordrhein-Westfalen eingesetzt. Insgesamt
neun Einsatzkräfte der Löscheinheit machten sich am frühen Sonntagmorgen auf den Weg. Auch diesmal erfolgte die Anfahrt
gemeinsam mit weiteren Einheiten des Kreises Heinsberg im Verband. Die Führung des Verbandes übernahm diesmal der Leiter der
Feuerwehr Wassenberg, Holger Röthling. Der gemeinsame Treffpunkt war für 5 Uhr angesetzt, gegen 6:30 Uhr erreichte der Verband das
Einsatzgebiet im Hürtgenwald.

Der Einsatzauftrag bestand diesmal darin, in einem zugewiesenen Bereich vorhandene Glutnester aufzuspüren und abzulöschen. Mit
dem Einsatz von D-Strahlrohren, Löschrücksäcke sowie Harken konnten die Einsatzkräfte den Waldboden gezielt nach verbliebenen
Glutnestern absuchen, diese freilegen und anschließend ablöschen. Der zugewiesene Einsatzabschnitt konnte erfolgreich abgearbeitet
werden.

Gegen 22 Uhr erfolgte die Abfahrt aus dem Einsatzgebiet. Nach der Rückfahrt trafen die Einsatzkräfte gegen 23:30 Uhr wieder am
Feuerwehrgerätehaus ein. Damit war die Löscheinheit an diesem Sonntag rund 16 Stunden im Einsatzgebiet gebunden.
Über beide Einsatztage hinweg leisteten Einsatzkräfte der Feuerwehr Heinsberg insgesamt rund 20 Stunden Einsatzzeit im Hürtgenwald.
Die Einsätze verdeutlichen die Bedeutung der überörtlichen Zusammenarbeit und der vorgeplanten Bezirksbereitschaften. Durch die
enge Zusammenarbeit der Feuerwehren innerhalb des Kreises Heinsberg sowie darüber hinaus können bei größeren Einsatzlagen
schnell schlagkräftige Einheiten zusammengestellt und gezielt eingesetzt werden. Die Feuerwehr Heinsberg konnte mit ihren
Einsatzkräften und Fahrzeugen einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung und Eindämmung des Waldbrandes leisten.

Quelle:
Feuerwehr Heinsberg

By CUH