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„You made my day! Ihr seid das Geilste, was dieses Wochenende passiert ist“ schrie Eko
Fresh am Samstagabend auf der Turbo Stage ins Mikrofon. Die beiden Electrisize-Chefs
Raphael Meyersieck und Michael Frentzen würden dies vermutlich genauso unterschreiben:
Die 17. Ausgabe des Electrisize Festivals ist am Sonntagabend mit einem Besucherrekord
von 55.000 Festivalbesuchern zu Ende gegangen. Mehr als 150 Acts lieferten den
Soundtrack für drei Tage Ausnahmezustand und die Organisatoren schauen stolz auf die
diesjährige Ausgabe zurück: „Für mich war es das schönste, beste und gleichzeitig immer
noch familiärste Electrisize“, sagt Raphael Meyersieck.

Wie familiär das Festival hinter den Kulissen ist, zeigte eine Szene vom Samstagabend: Die
perfekt durchgeplante Ceremony mit Licht, Lasern und „richtig viel Feuerwerk“, wie eine
Besucherin feststellte, verzögerte sich um einige Minuten. Nicht aufgrund eines technischen
Problems, sondern weil einige Mitarbeiter aus dem Electrisize Team nicht pünktlich die
Mainstage verlassen konnte, bevor die Feuerwerk-Sperrzone eingerichtet wurde. Für
Veranstalter Michael Frentzen unvorstellbar, die Ceremony ohne sein Team zu gucken: „Ich
hab gedacht: Wo sind die alle? Ich guck auf mein Handy, sehe die Whatsapp: Wir dürfen
jetzt nicht mehr von der Bühne, Feuerwerk-Sperrzone! Dann hab ich sofort angerufen und
gesagt: STOP! Dann wird heute keine Ceremony stattfinden, wenn die Crew nicht
zusammen die Show gucken kann. Das Feuerwerk war schon scharf geschaltet und
alles…aber das war gar keine Option, nicht ohne das Team.“

Einzigartige Live-Momente auf der Mainstage
Das Festivalwochenende war geprägt von unzähligen eindrucksvollen Live-Momenten auf
der Mainstage – darunter Mia Julia, Alle Farben und Oswald, die genau wie David Puentez
und Gestört aber GeiL mit den Electrisize Besuchern zu „Gut genug“ von Blumengarten
eskaliert sind. Showtek waren vor allem von der musikalischen Vielfalt des Festivals
beeindruckt, die das Electrisize jedes Jahr mit seinen mittlerweile acht Stages abbildet:
„Wir finden den Veranstaltungsort einfach wahnsinnig toll. Hier herrscht eine ganz
besondere Energie und ich habe das Gefühl, dass die Besucher dank der vielfältigen
Auswahl an DJs jeden Musikstil genießen können. Die Leute kommen immer auf ihre
Kosten und wir finden das Line-Up hier einfach unglaublich.“

Kick Roll für 10 Jahre Hardsize
Die Hardstyle Stage feierte in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum: 10 Jahre
Hardsize mit großen Namen wie Brennan Heart, Sickmode, Ran-D und Coone, bei dem die
Stage am Sonntag zum Festivalabschluss noch einmal an ihre Grenzen gebracht wurde.
Hunderte Fans feierten zwischen alten Übersee-Containern und hinterließen auch bei den
Headlinern einen bleibenden Eindruck, so wie bei Coone: „Wow…es war brechend voll. Ich
finde, sie sollten die Mainstage nächstes Jahr zur Hardsize Stage machen. Es war so voll.
Jedes Mal, wenn ich zum Electrisize Festival komme, frage ich mich: Kriegt man das
überhaupt noch besser hin als letztes Jahr? Und JA, es wird jedes Jahr besser.“

Neues Konzept für die Tapuya-Stage
Besonders stolz war Stage-Producer Jan Weber (Stageventure) auf das neue Industrial
Konzept der Tapuya Stage, das bei den Festivalbesuchern unglaublich gut ankam: „Mich
haben so viele Leute auf dem Gelände angesprochen, wie begeistert sie von dem neuen
Konzept sind. Man braucht keinen VIP Zugang, um hautnah dabei zu sein.“ Die Besucher
konnten auf der Stage direkt links und rechts vom DJ Pult auf den Tribünen tanzen.
Auch die Artist Signing Sessions neben der Tapuya Stage waren gut besucht und haben
hunderten Fans ein einzigartiges Festivalerlebnis geboten: Stars wie David Puentez, Kati K,
2 Engel & Charlie, Gestört aber GeiL und Dr. Donk haben sich Zeit genommen für
Autogramme und Selfies mit den Fans. Ebenfalls neu war die „Valley of Sound“ Stage, die
durch eine neue Festival-Kooperation mit dem gleichnamigen Festival in Österreich
zustande kam. Eine vielversprechende Premiere feierte die neue Experience Area „The
Source“ mitten im Grünen. Ein Ort für Reset und Inspiration. Alle Kurse von DIY
Perlenarmbänder bis hin zu Root & Bloom Workshops waren komplett ausgebucht.

Pläne für 2027
Nach 53 Stunden Festival-Action könnte man annehmen, dass sich das Team rund um
Raphael Meyersieck und Michal Frentzen nun eine wohnverdiente Auszeit nimmt. Das
Gegenteil ist der Fall: Die Vorbereitungen für die 18. Ausgabe des Electrisize Festivals
laufen bereits. Vom 06. – 08. August 2027 verwandelt sich das historische Klostergelände
von Haus Hohenbusch erneut in eine der größten Festival-Locations im Raum Düsseldorf.

Weitere Informationen unter www.electrisize.de
Es folgenden Statements vom Deutschen Roten Kreuz, dem Sicherheitsdient und
der Feuerwerk Erkelenz, die gerne zitiert werden dürfen:
Manuel Rohde (Leiter Deutsches Rotes Kreuz Erkelenz)

„Das Festivalwochenende verlief ausgesprochen ruhig im Vergleich zu den letzten Jahren.
Es gab deutlich weniger verunfallte und umgeknickte Füße und nur 15 RettungsdienstTransporte – im Vergleich zum letzten Jahr etwa die Hälfte. Insgesamt haben wir 485
Patientinnen und Patienten behandelt. Rund 300 von ihnen hatten lediglich kleinere
Verletzungen wie Schürfwunden. Das ist sehr erfreulich und zeigt, dass auch Stolperfallen
auf dem Gelände offenbar schnell beseitigt wurden.“
„Am Samstagabend gab es in den frühen Abendstunden einen Anstieg bei den Einsätzen
und später, nach dem Feuerwerk, noch einmal einen weiteren Peak. Gleichzeitig war der
Samstag auch der besucherstärkste Tag. Bei einer höheren Besucherzahl kommt es
naturgemäß auch zu mehr Erkrankungen und Verletzungen. Das ist völlig normal.“
Dominik Kalenberg (Ordnungsdienst-Leiter)

„Das Electrisize 2026 war für uns als Ordnungsdienst ein sehr erfolgreiches und vor allem
friedliches Festival. Trotz der hohen Temperaturen und der damit verbundenen zusätzlichen
Herausforderungen konnten wir gemeinsam mit dem Veranstalter, dem DRK, der
Feuerwehr und allen weiteren beteiligten Einsatzkräften für einen sicheren und
reibungslosen Ablauf sorgen.“
„Die Hitze war in diesem Jahr sicherlich eine der größten Herausforderungen. Gerade am
Samstagabend war unsere Präsenz besonders gefragt. Die Kombination aus hohen
Temperaturen und Alkoholkonsum führte vereinzelt zu Situationen, die ein schnelles und
umsichtiges Handeln unserer Teams erforderten. Durch die enge und professionelle
Zusammenarbeit zwischen Ordnungsdienst, DRK, Feuerwehr und Veranstalter konnten
auch diese Situationen schnell und sicher bewältigt werden. Genau dieses Zusammenspiel
macht ein Festival dieser Größenordnung sicher und erfolgreich.“
Ingo Rolfs (stellvertretender Leiter der Feuerwehr Erkelenz)

„Aus Sicht der Feuerwehr war es ein sehr harmonisch verlaufendes Festival, wir hatten
keine bedeutsamen Zwischenfälle. Die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, dem
Sanitätsdienst, den Bühnentechnikern und Feuerwerkern war wie immer professionell.“

Foto: Leon Giertz / ESize
Quelle: Electrisize

By CUH