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Heinsberg/Aachen

Ein viel beachteter Prozess vor dem Aachener Landgericht ist mit Freisprüchen für die Angeklagten zu Ende gegangen.

Den vier Männern war vorgeworfen worden, im Oktober in Heinsberg-Unterbruch eine junge Frau vergewaltigt zu haben. Die Kammer sah am Ende jedoch keinen ausreichenden Nachweis für einen strafbaren Vorsatz.

Die Angeklagten, die teilweise mehrere Monate in Untersuchungshaft gesessen hatten, wurden nach und nach freigesprochen, Geständnisse die abgegeben wurden zog man zurück. Zwei von ihnen haben der Frau jedoch freiwillig rund 10.000 Euro gezahlt.

Die Kosten des Strafverfahrens trägt die Staatskasse.

Während des Prozesses waren unter Ausschluss der Öffentlichkeit Videos und weitere Beweismittel ausgewertet worden.Einer der Angeklagten hatte während der „Tat“ heimlich eine Kamera mitlaufen lassen.

Nach Ansicht des Gerichts ließen sich die entscheidenden Vorwürfe nicht zweifelsfrei belegen, obwohl nach Angaben der Aachener Nachrichten die Frau wohl mindestens ein Mal nein gesagt hat. Die Wende in dem Prozess kam nach der Aussage der jungen Frau vor Gericht. Hier kamen die ersten Zweifel auf.

Die Anwältin der Betroffenen zeigte sich enttäuscht und kündigte an, die Entscheidung prüfen zu wollen.

Das Verfahren sorgte bundesweit für Aufmerksamkeit.

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By CUH