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Arnsberg (Sauerland) / Wassenberg

Die WTKA-Weltmeisterschaft 2026 hat Arnsberg am 4. Juli zu einem europäischen Zentrum des Kampfsports gemacht. Mehr als 130 teilnehmende Gyms, Vereine und Kampfkunstschulen sowie Athletinnen und Athleten aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, England, Polen, der Ukraine, Österreich, Rumänien, Lettland, Norwegen, Griechenland, Spanien und Ungarn traten in zahlreichen Disziplinen an. Das Turnier zählt zu den größten internationalen Kampfsportveranstaltungen Europas und setzte auch in diesem Jahr sportliche wie organisatorische Maßstäbe.
Im Formenbereich stand die Softstyle-Kategorie „Shaolin Tong Bi Chuan“ im Fokus. Mit Präzision, Dynamik und Ausdrucksstärke präsentierten die Starterinnen und Starter hochklassige Darbietungen – ein Schaufenster traditioneller Techniken, moderner Trainingslehre und internationaler Stilvielfalt.

Ein Profil des Tages: Sergej Kress, 7. Dan Kempo
Werdegang: Sergej Kress begann 1997 unter Jirka Bükow (2. Dan) mit der Kampfkunst. 1999 folgte der Wechsel zur Kampfkunstschule Damo unter Großmeister Toni Finken Schaffrath (10. Dan). Am 30. November 2003 bestand Kress die Prüfung zum 1. Dan, am 29. November 2025 wurde ihm der 7. Dan Kempo verliehen. Seit 2013 gehört er zum Trainerteam des DJK Wassenberg. Er besitzt die Übungsleiter-C-Lizenz (LSB) sowie Trainer-A-Lizenzen in Karate und Kickboxen.
Erfolge: Mehrfacher Deutscher Meister in Formen und Kickboxen, mehrfacher Europameister in beiden Disziplinen, Weltmeister im Formenbereich. Vierfaches Mitglied der Hall of Fame der Tiger and Dragon Association International. Zudem wurde er 2019 und 2022 vom Kreissportbund Heinsberg als Sportler des Jahres geehrt. In Arnsberg traf er im Kata-Wettbewerb auf rund zehn starke Mitstreiter.
Weitere Qualifikationen: Kress ist in mehreren Stilrichtungen hochgraduiert, darunter 7. Dan Kempo, 11. Khan Muay Thai, 6. Dan Jiu Jitsu, 3. Dan Kickboxen, 3. Dan Goshin Jitsu; zudem fungiert er als Krav Maga Chief Instructor.
Starke Bühne, starke Leistungen

Die WTKA-Weltmeisterschaft überzeugte mit internationaler Leistungsdichte und fairen, professionell geleiteten Wettkampffeldern. Die große Bandbreite – von traditionellen Formen bis zu modernen Vollkontakt-Formaten – machte die Veranstaltung für Aktive wie Publikum gleichermaßen attraktiv. Arnsberg profitierte als Gastgeber von ausgebuchten Unterkünften und regem Besucheraufkommen, während Teilnehmende die kompakte Organisation und kurze Wege lobten.

Ausblick
Mit dem erfolgreichen Turnierjahr 2026 setzt die WTKA ihre Wachstumsgeschichte fort. Die hohe Beteiligung, das breite Länderspektrum und die starken Einzelleistungen – exemplarisch verkörpert durch Athleten wie Sergej Kress – unterstreichen den Stellenwert der Weltmeisterschaft als eine der bedeutendsten Kampfsportbühnen Europas. Organisatorische Details zur nächsten Austragung will der Verband in den kommenden Wochen bekanntgeben.

Quelle:
DJK Wassenberg

By CUH