Mit deutlichen Mehrheiten haben die GRÜNEN im Kreis Heinsberg ihre Direktkandidierenden
für die Landtagswahl nominiert. Dr. Sabrina Grübener tritt im Wahlkreis Heinsberg I
(Südkreis) an und erhielt 88 Prozent der Stimmen. Für den Wahlkreis Heinsberg II
(Nordkreis) wurde Niklas Königs mit 71 Prozent der Stimmen gewählt.
Die promovierte Soziologin Dr. Sabrina Grübener ist Kreisvorsitzende der GRÜNEN und
Vorsitzende der Kreistagsfraktion. Bereits im Frühjahr hatten die Mitglieder des
Kreisverbands ihre Bewerbung um einen Platz auf der Landesliste von BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN einstimmig unterstützt. Der Kreisverband wirbt nun dafür, sie auf einem
aussichtsreichen Listenplatz zu berücksichtigen.
In ihrer Bewerbungsrede skizzierte Grübener ihre Ziele für die Region: „Meine Vision ist ein
Kreis Heinsberg, in dem junge Menschen bleiben wollen, weil sie hier gute Bildung, gute
Arbeit und echte Perspektiven finden. Ein Kreis, der den Strukturwandel nicht als Risiko
erlebt, sondern als Chance. Und eine Region, die zeigt, dass Klimaschutz, soziale
Gerechtigkeit, wirtschaftliche Stärke und Wissenschaft gemeinsam gedacht werden können.
Dabei ist es mir besonders wichtig, die Menschen mitzunehmen und Veränderungen
gemeinsam zu gestalten.“
Zugleich machte sie deutlich, warum eine erfolgreiche Kandidatur aus ihrer Sicht wichtig ist:
„Seit 2017 kommt keine grüne Abgeordnete mehr aus dem Kreis Heinsberg. Ich finde: Das
sollte sich ändern. Der Kreis Heinsberg verdient wieder eine starke grüne Stimme im
Landtag.“
Für den nördlichen Wahlkreis nominierten die Mitglieder Niklas Königs. Der Sprecher der
GRÜNEN JUGEND im Kreis Heinsberg ist Beisitzer im Kreisvorstand und gehört seit 2025
dem Kreistag an. Er setzt sich insbesondere für Inklusion, Queerpolitik sowie einen
generationengerechten ländlichen Raum ein.
In seiner Bewerbungsrede beschrieb Königs die Herausforderungen vieler junger Menschen
im ländlichen Raum: „Auf Bus und Bahn ist kein Verlass. Führerschein und Auto: teuer, aber
notwendig. Wohnungen, die man sich leisten kann, gerade als Azubi oder Studi:
Fehlanzeige. Feiern gehen, vor allem als queerer Mensch: keine Chance.“
Gleichzeitig sieht er die Verantwortung gerade dieser Betroffenen: „Und junge Menschen, die
von diesen und viel mehr Problemen betroffen sind, haben jetzt endlich eine Stimme, denn
nun können auch 16- und 17-Jährige wählen. Genau deshalb ist es mir wichtig eine Stimme
im Parlament zu sein, die diese Perspektive des ländlichen Raumes mit in die Landespolitik
trägt, damit auch der ländliche Raum attraktiv für junge Menschen ist.
Mit der Wahl ihrer Direktkandidierenden haben die GRÜNEN im Kreis Heinsberg den
Startschuss für den Landtagswahlkampf gegeben. Im Mittelpunkt stehen nach Angaben der
Partei Klimaschutz, sozialer Zusammenhalt, Bildungsgerechtigkeit, wirtschaftliche
Transformation und die Gestaltung des Strukturwandels im Rheinischen Revier. Damit wollen
die GRÜNEN ihre Position als gestaltende Kraft für die Zukunft der Region unterstreichen
und sich für eine starke Vertretung des Kreises in Düsseldorf einsetzen.
Quelle:
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, KV Heinsberg
