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Pünktlich um 10 Uhr fiel am Pfingstsamstag beim Ju-Jutsu Club Heinsberg 1982 e.V. der Startschuss für das erste Landesseminar „Stilarten“ in Heinsberg. Trotz sommerlicher 32 Grad Außentemperatur fanden 53 Sportlerinnen und Sportler – teils von weither angereist – den Weg in die Kreisstadt, um einen siebenstündigen Intensivlehrgang zu absolvieren. Für den JJC Heinsberg war es eines der größten und bedeutendsten Events der letzten Jahre.

In zwei mit Matten ausgelegten Turnhallen liefen parallel jeweils drei Lehrgänge, die über den Tag hinweg mehrfach wiederholt wurden. So hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, in jede Trainingseinheit hineinzuschnuppern und unterschiedliche Stilarten kennenzulernen.

Besonders erfreut zeigte sich der Verein über den hohen Stellenwert der Veranstaltung im Verband: Der gesamte Vorstand des Nordrhein-Westfälischen Ju-Jutsu Verbandes (NWJJV) war angereist. Michael Naber, Leitender Referent für Stilarten, eröffnete das Seminar und stellte die neun Referenten vor.

Das Programm bot eine große Bandbreite moderner Selbstverteidigung und traditioneller Kampfkunst:
Ralf Stecklum vermittelte Techniken aus dem Jiu Jitsu, während Lea Minge und Nicole Kuckhoff das Thema Frauen-Selbstverteidigung in den Mittelpunkt stellten. Uli Muchow demonstrierte den Umgang mit dem Tonfa – einer Spezialwaffe, wie sie auch bei der Polizei zum Einsatz kommt.

Silvio Lüttgens und Heiko Fiedler präsentierten Einsatztechniken aus dem Bereich von Justiz und Polizei. Beim Brazilian Jiu Jitsu (BJJ) freute sich Referent Dennis Gockel über regen Zulauf auf seiner Matte.

Für das Thema Hanbo – die Verteidigung mit dem Langstock – zeichnete Michael Naber selbst verantwortlich. Er zeigte Verteidigungstechniken und Anwendungen mit hoher Präzision und großer Fachkenntnis. Die Jugendarbeit stand bei Andreas Dern im Fokus: Er erläuterte kind- und jugendgerechtes Training und zeigte praxisnah, wie junge Menschen sicher und motivierend an den Budosport herangeführt werden können.

Großes Lob erhielten der JJC Heinsberg und seine Helfer für die Organisation und den Aufbau der Lehrgangshallen. Einen wichtigen Beitrag zum Gelingen leisteten auch die Eltern der Heinsberger Schülerinnen und Schüler aus dem Budoverein, die mit zahlreichen Kuchenspenden für die Verpflegung sorgten. Der Verein sprach allen Spendern und Helfern seinen ausdrücklichen Dank aus – sie hätten maßgeblich zu diesem „Mega-Event“ beigetragen.

Nach sieben intensiven Stunden schloss Michael Naber das Landesseminar und nutzte die Gelegenheit, auf das nächste Highlight hinzuweisen: das Gründungsseminar „Der Ursprung“ am 19.09.2026 von 11 bis 15 Uhr. Dieses besondere Seminar wurde von Vereinstrainer Roland Tillmanns ins Leben gerufen. Ziel ist es, alle Trainer, die den JJC Heinsberg über viele Jahre geprägt und groß gemacht haben, noch einmal gemeinsam auf die Matte zu bringen.

Angesagt haben sich unter anderem:
Hermann Josef Siepmann, Hermann Josef Hissel, Hermann Josef Beiten, Thomas Lückge, Oliver Anderski, Roland Tillmanns, Stefan Pütz, Werner Petersen und Mario Kirchhoff.

Ganz im Geist des Budosports setzt der JJC Heinsberg auf eine offene und familiäre Atmosphäre. „Wir im Sport sagen DU – komm vorbei und werde ein Teil unserer tollen Truppe“, lädt der Verein interessierte Neulinge wie erfahrene Kampfsportler ein.

Informationen zu laufenden Kursen – etwa zur Senioren-Selbstverteidigung, zum allgemeinen Training oder zur Frauen-SV – sind auf der Vereinswebsite unter
www.jjc-heinsberg.de zu finden.

Quelle:
Verein

By CUH