CDU-Ehrenvorsitzender Bernd Krückel gratuliert Thomas Schnelle zur Nominierung. Auch Dr. Roland Schiefer
und der Bundestagsabgeordneter Wilfried Oellers freuen sich über das starke Ergebnis (v.l.n.r.)
Mit einem starken Vertrauensbeweis haben die Vertreterinnen und Vertreter der CDU im Nordkreis Thomas Schnelle erneut als Landtagskandidaten für den Nordkreis (Wahlkreis Heinsberg II) nominiert. Auf der Aufstellungsversammlung im Restaurant Schwanenhof im malerischen Erkelenzer Ortsteil Bellinghoven erhielt Schnelle 34 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung. Insgesamt nahmen alle 35 Vertreterinnen und Vertreter aus Erkelenz, Hückelhoven, Wassenberg und Wegberg an der Versammlung teil.
Versammlungsleiter war der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Dr. Roland Schiefer. Als Gäste begrüßte er unter anderem den Ehrenvorsitzenden der Kreis-CDU, Bernd Krückel MdL, sowie den Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers. Unter den anwesenden Vertretern befanden sich zudem Landrat Stephan Pusch, Erkelenz’ Bürgermeister Stefan Muckel, Hückelhovens Bürgermeister Bernd Jansen sowie der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Harald Schlößer. Gastgeber der Versammlung war der Stadtverband Erkelenz mit dem Vorsitzenden Simon Geerkens.
Thomas Schnelle gehört dem nordrhein-westfälischen Landtag seit 2017 an. Für den 58-jährigen Hückelhovener ist es bereits die dritte Nominierung durch die CDU. Der ehemalige Kriminalhauptkommissar ist Mitglied des Innen- sowie des Petitionsausschusses im Landtag. Zudem ist er Beauftragter der CDU-Landtagsfraktion für Feuerwehr, Katastrophenschutz und Hilfsorganisationen. Seit 2024 ist Schnelle außerdem stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Heinsberg.
In seiner Bewerbungsrede stellte Schnelle insbesondere seine thematischen Schwerpunkte mit innerer Sicherheit, Polizei, Feuerwehr, Hilfsorganisationen sowie Brand- und Katastrophenschutz, den Strukturwandel im Kreis Heinsberg und im Rheinischen Revier, aber auch die Bildungspolitik und die Kommunalfinanzen in den Mittelpunkt. „Probleme erkennen, benennen und schrittweise lösen. Das haben wir in den letzten neun Jahren gemacht und das wird eine CDU-geführte Landesregierung auch weiterhin so machen“, erklärte er. Aktuell stelle die CDU-Fraktion zurecht Bildung in Schule und Kita in den Mittelpunkt ihrer Politik. Bildung sei „eines der wichtigsten Themen in der Politik“. Er betonte: „Kein Bundesland gibt anteilig an einem Haushalt mehr für Bildung aus – in Schulen und Kita.“
Als ehemaliger Polizeibeamter hob der Landtagsabgeordnete zudem die Sicherheitspolitik hervor: „Für mich als Polizisten ist es toll, dass wir jedes Jahr 3000 neue Kommissarsanwärter einstellen.“ Hinsichtlich der finanziellen Situation der Kommunen mahnte er den Bund, endlich die Konnexität zu beachten. Für die Landespolitik betonte er: „Es bleibt eine, wenn nicht die Hauptaufgabe des nächsten Haushaltes und der nächsten Legislaturperiode, die Kommunen hier weiter und mehr zu unterstützen.“ Mit Blick auf die Region erklärte er: „Ein wichtiges Thema gerade für unseren Wahlkreis ist und bleibt der Tagebau und der Strukturwandel.“ Nicht nur bei diesem Thema sei es für einen Wahlkreisabgeordneten entscheidend, „über ein gutes und vor allem vertrauensvolles Netzwerk zu verfügen“, um viel für die Heimat und die Menschen vor Ort bewirken zu können. Persönliche Worte richtete Schnelle an Bernd Krückel: „Dank an meinen Kollegen und inzwischen auch Freund Bernd, der mir, als ich im Landtag anfing, eine ganz große Stütze und ein hervorragender Berater war.“
Nach seiner Wahl bedankte sich Schnelle bei den Delegierten: „Danke für das Vertrauen und den Vertrauensvorschuss für die nächsten fünf Jahre. Ich verspreche, mich nach Kräften zu bemühen, es zurückzugeben.“
Foto: CDU KV Heinsberg/Lena Dienhof
Quelle: CDU KV Heinsberg
