Übach-Palenberg
Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Übach-Palenberg nimmt die anhaltende Versorgungslücke im Ortsteil Frelenberg ins Visier. In einem Antrag für die Ratssitzung am 12. Mai 2026 fordert sie die Verwaltung auf, gemeinsam mit der Deutschen Post AG Lösungen zu erarbeiten, um das Postangebot vor Ort wieder deutlich zu verbessern.
Der Antrag sieht vor, dass die Verwaltung dem Rat konkrete Vorschläge vorlegt. Dabei soll ausdrücklich auch geprüft werden, ob städtische Flächen für eine neue Poststelle oder alternative Angebote genutzt werden können.
Längere Wege für Bürgerinnen und Bürger
In Frelenberg fehlt derzeit eine Postfiliale oder vergleichbares Angebot. Für viele Menschen bedeutet das zusätzliche Wege und Zeitaufwand – besonders für ältere Bürgerinnen und Bürger oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Auch Familien und Berufstätige seien durch die Situation spürbar belastet, so die SPD.
Die Fraktion verweist zudem auf die gesetzliche Verpflichtung der Deutschen Post AG, eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen. Die sogenannten Universaldienstleistungen im Postbereich sehen vor, dass Postfilialen in zumutbarer Entfernung erreichbar sein müssen. In Nordrhein-Westfalen gebe es jedoch zunehmend Versorgungslücken, wie aktuelle Berichte zeigen. Auch Übach-Palenberg sei betroffen.
Mögliche Lösungen reichen von Filiale bis Poststation
Die SPD fordert, alle realistischen Optionen zu prüfen. Dazu gehören unter anderem:
die Einrichtung einer neuen Postfiliale in einem bestehenden Geschäft,
eine moderne, automatische Poststation,
die Nutzung städtischer Räumlichkeiten,
oder weitere praktikable Alternativen.
Ziel sei ein verlässliches, wohnortnahes und gut erreichbares Postangebot für die Menschen in Frelenberg.
Quelle: SPD im Rat der Stadt Übach Palenberg
Symbolbild Ki: Medienwerkstatt Heinsberg
