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Roermond/Roerdalen/Maasgouw/Echt-Susteren

König Willem-Alexander und Königin Máxima reisen am Dienstag, den 19. Mai, durch vier Limburger Gemeinden. Auf dem Programm stehen Maasgouw, Echt-Susteren, Roerdalen und Roermond. Begleitet werden sie vom königlichen Kommissar der Provinz Limburg, Emile Roemer. Das teilte die Provinz Limburg mit.

Der Besuch stellt gleich mehrere Schwerpunkte in den Mittelpunkt: grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Lebensqualität in Stadt und Dorf, die Bedeutung von Vereinen und Kulturerbe, regionale Wirtschaft sowie Demokratie und Bürgerbeteiligung.

Auftakt in Wessem mit Musik und Miliz
Der Tag beginnt in Wessem in der Gemeinde Maasgouw. Dort empfangen lokale Musikvereine und die Miliz das Königspaar. Besonderes Augenmerk gilt laut Provinz der Rolle der Jugend im Gemeindeleben. Wie gelingt es, junge Menschen für Ehrenamt und Traditionen zu begeistern? Diese Frage soll vor Ort diskutiert werden.

Schmalste Stelle der Niederlande als Ort für Grenzgespräche
Weiter geht es nach Illikhoven in Echt-Susteren – der schmalsten Stelle der Niederlande. Nur wenige Kilometer trennen hier Belgien von Deutschland. Passend zum Ort sprechen Willem-Alexander und Máxima mit Vertretern der Grenzregion über die Zusammenarbeit der drei Länder. Themen sind Sicherheit, Wasserwirtschaft und die Lebensqualität im Grenzgebiet.

Von Klosterleben zu Achterbahnen
Im Anschluss steht ein Besuch im Kloster Lilbosch in Echt-Susteren an. Nach einem Gespräch mit den Mönchen erhält das Königspaar eine Führung durch die Schweinezucht Livar, die zum Kloster gehört.

Danach wechselt der Fokus zur Wirtschaft: In Vlodrop, Gemeinde Roerdalen, besichtigen der König und die Königin das Achterbahnunternehmen Vekoma. Dort ist ein Austausch mit den Mitarbeitern über Innovation und Produktion in der Region geplant. Vekoma zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Achterbahnen.

Finale in Roermond: Demokratie und Stadtentwicklung
Den Abschluss bildet Roermond. Zunächst sprechen König und Königin mit Bürgern über Demokratie und Bürgerbeteiligung. Auch die Initiative „Prinsjesdag in de Regio“ wird thematisiert. Die Region Mittel-Limburg hatte das Format im vergangenen Jahr ins Leben gerufen, um den Austausch zwischen Politik und Bürgern zu stärken.

Letzte Station ist De Weerstand. Das ehemalige Industriegebiet wird derzeit zu einem Wohngebiet umgebaut. Mit Anwohnern, Unternehmern und Initiatoren will das Königspaar über Stadtentwicklung und aktuelle Herausforderungen im Wohnungssektor diskutieren.

Die Stationen im Überblick

Wessem (Maasgouw): Empfang durch Musikvereine und Miliz, Fokus auf Jugend und Vereinsleben
Illikhoven (Echt-Susteren): Gespräche zur Zusammenarbeit mit Belgien und Deutschland
Kloster Lilbosch (Echt-Susteren): Austausch mit Mönchen, Führung durch Schweinezucht Livar
Vlodrop (Roerdalen): Besuch bei Achterbahnhersteller Vekoma
Roermond: Dialoge zu Demokratie, „Prinsjesdag in de Regio“ und Stadtentwicklung in De Weerstand
Der Besuchstag verbindet damit Tradition und Moderne, Ehrenamt und Industrie, Grenzlage und Stadtumbau – und zeigt die Bandbreite der Themen, die Mittel-Limburg derzeit bewegen.

By CUH