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Aachen

Am heutigen Mittwoch, dem 15. April 2026, wurde der Leitstelle Aachen gegen 07:15 Uhr ein Feuer in einer
Druckerei im Erdgeschoss des Gebäudes auf der Süsterfeldstraße 83 gemeldet.
Alarmiert wurden daraufhin zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr Aachen, der Löschzug Nord der Freiwilligen
Feuerwehr Aachen sowie Einsatzkräfte des Rettungsdienstes der Stadt Aachen.
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte bestätigten ein Brandereignis im Erdgeschoss der Druckerei. Da noch Personen
im Objekt vermutet wurden, erhöhte die Einsatzleitung das Alarmstichwort. Zudem wurde eine sehr starke
Rauchentwicklung festgestellt, welche auch die umliegenden Gebäude beaufschlagte. Zur Bewältigung der Lage
wurden drei Abschnitte gebildet.

Im Abschnitt 1 wurden durch mehrere Trupps unter Atemschutz unverzüglich Maßnahmen zur Menschenrettung
und zur Brandbekämpfung eingeleitet. Es konnte rasch festgestellt werden, dass sich im unmittelbar vom Brand
betroffenen Bereich keine Personen mehr aufhielten. Mehrere Personen wurden aus dem Gebäude geführt und dem
Rettungsdienst übergeben. Bei keiner der betroffenen Personen lag eine Behandlungs- oder Transportindikation vor.
Im Abschnitt 2 wurden die Bewohnerinnen und Bewohner der umliegenden Gebäude gewarnt. Parallel zur um
07:31 Uhr ausgelösten Warnung über die NINA-Warn-App wurden die betroffenen Gebäude durch Einsatzkräfte
begangen und die Anwohnerinnen und Anwohner aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die
Warnmeldung sowie die begleitenden Maßnahmen konnten um 08:18 Uhr zurückgenommen werden.
Im Abschnitt 3 organisierten und koordinierten die Leitende Notärztin sowie der Organisatorische Leiter
Rettungsdienst die Sichtung und Bewertung aller betroffenen Personen. Wie bereits erwähnt, bestand bei keiner der
betroffenen Personen eine Behandlungs- oder Transportindikation.
Insgesamt waren 56 Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz. Zum Zeitpunkt dieser Meldung laufen die Nachlöscharbeiten
noch an der Einsatzstelle. Der Großteil der eingesetzten Kräfte konnte die Einsatzstelle inzwischen verlassen.

Quelle:
Feuerwehr Aachen, BOS-Einsatzreporter

By CUH