Gefahr Danger
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Erkelenz

Die Ermittlungen zum tödlichen Frontalzusammenstoß auf der A46 bei Erkelenz sind abgeschlossen. Laut der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach ergab das toxikologische Gutachten, dass der 33-jährige Geisterfahrer nicht unter dem Einfluss von Drogen stand, jedoch deutlich alkoholisiert war. Nun wird geprüft, ob Anklage wegen fahrlässiger Tötung und Gefährdung des Straßenverkehrs erhoben wird.

Der Unfall ereignete sich in der Nacht zum 15. November 2025, als der Mann an einer Anschlussstelle bei Heinsberg entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahn auffuhr. Nur wenige Kilometer weiter, bei Erkelenz-Ost, kam es zum Frontalzusammenstoß mit dem Auto eines 47-Jährigen. Dieser wurde schwer verletzt und verstarb noch am selben Tag im Krankenhaus. Der Geisterfahrer überlebte, sein Zustand stabilisierte sich kurze Zeit später.

Bereits am Unfallort bemerkten Einsatzkräfte starken Alkoholgeruch beim Unfallverursacher. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann am Vorabend mit Freunden in einer Gaststätte Alkohol getrunken und war zunächst sicher nach Hause gebracht worden, bevor er in den frühen Morgenstunden erneut ins Auto stieg.

Mehrere Autofahrer konnten dem Falschfahrer nur knapp ausweichen. Die Polizei bot Zeuginnen, Ersthelferinnen und gefährdeten Verkehrsteilnehmer*innen psychologische Betreuung an, da viele noch lange unter den Eindrücken des Vorfalls litten.

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Symbolbild / Bericht
Heinsberg Magazin

By CUH