Social Media

Düsseldorf

Fahrgäste müssen sich kommende Woche erneut auf erhebliche Ausfälle im Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat für Dienstag, den 10. März, einen ganztägigen Warnstreik bei mehreren kommunalen Verkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen angekündigt. Damit sollen auch in Düsseldorf und dem Kreis Mettmann sämtliche Busse und Straßenbahnen der Rheinbahn im Depot bleiben.

Betroffen sind darüber hinaus die Verkehrsbetriebe in Wuppertal, Solingen, Remscheid, Leverkusen und auch in Bergisch Gladbach. In diesen Städten wird am Dienstag voraussichtlich kein regulärer Bus- und Straßenbahnbetrieb möglich sein. Nicht betroffen von den Arbeitsniederlegungen sind S-Bahnen und Regionalzüge der Deutschen Bahn sowie privater Betreiber.

Bereits am Montag, 9. März, beginnt die Streikwoche: In Dortmund wird der kommunale Nahverkehr an diesem Tag vollständig bestreikt.

Hintergrund der erneuten Warnstreiks sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen für rund 30.000 Beschäftigte der kommunalen Verkehrsbetriebe in NRW. Nach zwei Verhandlungsrunden ohne Ergebnis fordert Verdi NRW unter anderem eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 37 Stunden – bei vollem Lohnausgleich. Zudem sollen Ruhezeiten zwischen zwei Schichten von zehn auf elf Stunden verlängert und der Zuschlag für Sonntagsarbeit von derzeit 25 Prozent auf mindestens 40 Prozent angehoben werden.

Für die Fahrgäste bedeutet der Warnstreik erneut einen Tag voller Einschränkungen. Pendlerinnen und Pendler müssen auf alternative Verkehrsmittel ausweichen oder längere Reisezeiten einplanen.

Foto / Bericht
Heinsberg Magazin

By CUH