A46 bei Erkelenz
Bereits Donnerstagmorgen, 12. Februar, ist auf der A46 in Fahrtrichtung Düsseldorf in Höhe der Anschlussstelle Erkelenz‑Süd ein Wildtier bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei Düsseldorf um 7.32 Uhr, als der Fahrer eines Opels dem Tier nicht mehr ausweichen konnte, das plötzlich die Fahrbahn von rechts nach links querte. Das Tier verendete noch an der Unfallstelle.
Aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes besteht der dringende Verdacht, dass es sich um einen Wolf handelt – es wäre der erste bestätigte Nachweis im Kreis Heinsberg. Fachleute des Amtes für Umwelt und Verkehrsplanung des Kreises wurden unmittelbar nach der Bergung hinzugezogen. Nach ihrer ersten Einschätzung deutet der Körperbau eindeutig auf einen Wolfstypus hin. Auch Merkmale wie dichtes graubraunes Fell, ein buschiger Schwanz mit schwarzer Spitze sowie ausgeprägte Fangzähne stützen diesen Verdacht.
Nach aktuellem Stand handelt es sich vermutlich um einen männlichen Jungwolf. Zur endgültigen Klärung von Art und Herkunft wurde eine DNA‑Probe entnommen und an ein spezialisiertes Labor weitergeleitet.
Wann das Ergebnis vorliegt, ist derzeit noch offen.
Symbolbild KI
Medienwerkstatt Heinsberg
