Pozuelo de Alcarcon / Spanien – Heinsberg / NRW
Am 21. Mai 2025 wurde der ehemalige ukrainische Politiker Andrij Portnow in Pozuelo de Alcarcón, einem Vorort von Madrid, vor einer Schule erschossen
Portnow war früher im ukrainischen Parlament und war Leiter der Präsidialverwaltung unter dem Kreml-treuen früheren Staatschef Viktor Janukowitsch.
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In dem Vorort von Madrid hatte der 51jährige am Tag der Tat zuvor seine Kinder zur Schule gebracht, als der sich vor der Schule befand wurde er erschossen.
Seither laufen die Ermittlungen der spanischen Polizei die nun im Kreis Heinsberg von deutschen Beamten bei der Festnahme eines Tatverdächtigen unterstützt wurden.
Schon kurz nach der Bluttat vermutete die spanische Polizei einen Bezug zur organisierten Kriminalität.
Nun vollstreckten die Ermittler einen europäischen Haftbefehl und nahmen einen Tatverdächtigen fest und durchsuchten dessen Wohnung.
Wann der Zugriff erfolgte wurde bislang nicht mitgeteilt. Auch wurden keine Angaben zu dem Verdächtigen gemacht.
Wie der Tagesspiegel heute berichtet hatten die USA seit 2021 gegen Andrij Portnow, der zeitweise in Russland und Österreich lebte verhängt.
Nach der Wahl von Wolodymyr Selenskyj zum Präsidenten der Ukraine kehrte er in sein Heimatland zurück. Mit dem Angriff Russlands im Februar 2022 konnte er
das Land wieder verlassen. Die USA warfen dem Mann Korruption vor.
Symbolfoto / Bericht
Heinsberg Magazin
