Heinsberg Kempen
Am Sonntag Nachmittag kam es auf der K21 in Höhe der Rurbrücke bei Kempen zu einem Einsatz von Feuerwehr, Polizei, DLRG und Rettungsdienst.
Spaziergänger hörten Hilferufe die aus Richtung des Rurradweges kamen und machten auf sich Aufmerksam um den Hilfesuchenden auszumachen. Da dieser nicht
auf die Rufe der Passanten hörte alarmierte man die Polizei.
Aufgrund der unklaren Situation vor Ort wurden dann die Einsatzkräfte der genannten Organisationen zur Rur geschickt. Zunächst stand im Rahmen des Möglichen das sich
eine Person im Wasser und somit auch in Lebensgefahr befinden könnte.
Bei der Erkundung stellten die Einsatzkräfte dann einen Verletzten Hund fest, dessen Besitzer die Rufe der Passanten nicht gehört hatte.
Ganz ungefährlich ist die Rur an der Stelle nicht. Aufgrund der Regenfälle der letzten Tage hat die Rur einen hohen Wasserstand und das nächste Wehr ist nicht sehr weit entfernt.
Gerät man in den Sog der Wehre hat man nicht viele Chancen das Wasser unverletzt oder lebend zu verlassen. Aus diesem Grunde war für die Retter höchste Eile geboten.
Foto: Caro Heldens
Bericht: Heinsberg Magazin
