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Wassenberg

Am vergangenen Dienstag (10.02.2026) wurde in der Wassenberger Oberstadt – zwischen den Straßen „Auf der Heide“, „Buchenweg“ und „Erlenweg“ ein Waldgrundstück gerodet.


Foto Anwohner privat

 

In sozialen Netzwerken gab es hierauf bereits Fotos die geteilt und diskutiert wurden.
Innerhalb von drei Tagen waren die Arbeiten auf dem Grundstück beendet. In einer Hecke auf einem der Grundstücke wurde ein schwer verletztes Eichhörnchen gefunden und zum
Tierarzt gebracht. Der Arzt konnte für das Tier allerdings nichts mehr tun.

Auch machen sich die Anwohner Gedanken um den Verbleib der anderen im Wald lebenden Tiere.

Anfragen an den Kreis und den zuständigen Förster brachten die Info das die Arbeiten an dem Waldstück durchweg legal seien. Auch in einem Antwortschreiben der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Heinsberg
wird mitgeteilt das diese Aktion nicht zu beanstanden ist. Auf eine Anfrage der Anwohner an die Stadt Wassenberg gibt es bisher keine Antwort. Die Schreiben an Förster und Naturschutzbehörde sowie die Anfrage an
die Stadt liegen der Redaktion Heinsberg Magazin vor.

Die Anwohner zeigen sich geschockt. Bei Beginn der Arbeiten wurde auf der Stadtverwaltung angefragt – dort wusste nach Auskunft der Anwohner niemand etwas. Auch die Reaktionen sind völlig
unterschiedlich. Für die „einen“ war es ein Wetter-, Sicht- und Lärmschutz mit einem Blick ins Grüne zur Erholung und zur Tierbeobachtungen, während andere sich freuten das der „Dreck“ der mit dem Wald im
Verlaufe der Jahre einherging nun vorüber ist.

Mit im Boot sind nun auch der NABU und Bündnis 90/Die Grünen. Auch dort ist man über die Rodung entsetzt, während man die Anwohner in der Erarbeitung/Klärung der rechtlichen Lage unterstützen will.

Foto / Bericht
Heinsberg Magazin

By CUH