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Wegberg

Am 07.02.2026 kam es in Wegberg aus unbekannter Ursache zu einem großflächigen Stromausfall.
Auch Feuerwehrgerätehäuser waren betroffen – dazu auch mehrere Orte im Stadtgebiet.

So stellte sich die Ausgangssituation für die technische Übung der Feuerwehr dar.
Während der Übung wurden die Gerätehäuser dann auch tatsächlich vom Stromnetz getrennt und über Notstromaggregate mit Strom versorgt.

Gleichzeitig wurden Katastrophenschutz Leuchttürme eingerichtet. Diese Leuchttürme waren an folgenden Orten zu finden.

• Feuerwache Wegberg
• Turnhalle der Grundschule Beeck
• Gerätehaus Wildenrath
• Gerätehaus Arsbeck
• Gerätehaus Rath-Anhoven
• Gerätehaus Merbeck

Diese Leuchttürme dienen im Ernstfall als Anlaufstelle für Bürger die hier notwendige Informationen bekommen würden – aber auch Notfälle oder Notrufe erhalten würden.
Auch erste Hilfe würde es hier geben – allerdings sind diese Leuchttürme nicht als Schutz – oder Aufenthaltsräume gedacht.

Neben den Einsatzkräften waren auch Mitarbeiter der IT Abteilung in die Übung eingebunden und beobachten Aufmerksam das Verhalten der Hard – und Software bei der Übernahme der Energieversorgung des Notstromaggregates und
im späteren Verlauf das umschalten auf das normale Stromnetz. Hier konnten wichtige Erkenntnisse für den tatsächlichen Ernstfall gewonnen werden.

Der Kreis Heinsberg hat bereits seit 2023 eine spezielles „Bürgerinformationskonzept“ für Energie-Mangel-Lagen gemeinsam mit den Kommunen entwickelt. Ziel dieses Konzeptes ist es, dass der Bürger bei größeren Einsatzlagen, wie zum Beispiel einem flächenmäßigen Stromausfall, Anlaufpunkte zur Informationsgewinnung und auch zum Absetzen von Notrufen hat.
Für die Stadt Wegberg wurden 6 Leuchttürme vorgeplant und in den letzten beiden Jahren entsprechend ausgestattet. Alle Leuchttürme verfügen über eine Notstromversorgung und eine Funkverbindung zur Feuerwache Wegberg.
Die Leuchttürme werden sowohl von Feuerwehrkräften als auch von Mitarbeitern der Stadtverwaltung besetzt. Und so waren auch heute Mitarbeiter der Stadtverwaltung vor Ort.

Im Nachgang zu dieser Übung folgt die Auswertung der Erkenntnisse. Welche Dinge müssen verbessert werden – was ist gut gelaufen und dieses Ergebnis muss dann so umgesetzt werden das im Ernstfall alles reibungslos läuft.
Allerdings kann das nicht viel an Arbeit sein. Ohne das endgültige Ergebnis zu kennen blickte man zum Ende der Übung dann doch in zufriedene Gesichter.

Foto / Bericht
Heinsberg Magazin

By CUH