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Heinsberg
25.12.2025

Wenn in den frühen Abendstunden die Dunkelheit über Heinsberg hereinbricht und klirrende Kälte
die Adventszeit begleitet, beginnt im Garten des Alzentrums der AWO ein kleines Lichterwunder.
Zwischen Bäumen, Wegen und Beeten leuchten Skulpturen, Lichterketten und Figuren und
verwandeln das Gelände in eine stimmungsvolle Weihnachtslandschaft.

Goldene Lichtbänder ziehen sich durch die Äste, sanft beleuchtete Kugeln setzen Akzente im
winterlichen Grün, während leuchtende Tiere und Figuren am Wegesrand fast märchenhaft aus der
Dunkelheit hervortreten. Die Beleuchtung wirkt dabei bewusst zurückhaltend und fügt sich
harmonisch in die Umgebung ein. Auf grelle Effekte wird zugunsten einer ruhigen und warmen
Atmosphäre verzichtet.

Im Sommer zeigt sich der Garten von einer ganz anderen Seite. Dann glitzert der kleine Teich im
Sonnenlicht, Schildkröten sonnen sich an seinen Rändern, und Goldfische sowie Kois ziehen ruhig
ihre Bahnen im Wasser. Jetzt, in der kalten Jahreszeit, liegt der Teich unter einer geschlossenen
Eisdecke. Die lebendige Sommeridylle ist einer stillen, beinahe meditativen Winterruhe gewichen.
Der Garten ist ein geschützter, privater Ort für die Bewohnerinnen und Bewohner. Entsprechend
wurde er mit viel Liebe zum Detail gestaltet, um in der dunklen Jahreszeit Freude zu bereiten und
ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit zu vermitteln.
Was den Lichtergarten besonders macht, ist die Tatsache, dass die Skulpturen jedes Jahr neu
entstehen. Gefertigt werden sie in Eigenarbeit von den Haustechnikern der Einrichtung, die mit
handwerklichem Geschick und kreativen Ideen den Garten immer wieder in ein weihnachtliches
Licht tauchen.

So zeigt sich der Garten im Wechsel der Jahreszeiten als Ort, an dem Gemeinschaft, Engagement
und liebevolle Details im Mittelpunkt stehen. Er ist ein stilles, aber eindrucksvolles Zeichen dafür,
wie viel Wärme selbst an bitterkalten Winterabenden entstehen kann.

Fotos / Bericht:
Ron Weimann

By CUH