Aachen/Heinsberg
Eigentlich ist die Anton Loevenich Strasse, die nach einem früheren Pastor benannt ist und an der Wassenberger Strasse (B221) gleich an der Kirche beginnt eine ruhige und beschauliche und nicht all zu lange Strasse. Hier befand sich bis vor einigen Jahren eine Grundschule und auch das Feuerwehr Gerätehaus ist hier beheimatet. Es geht weiter mit schönen Häusern in gemütlicher ruhiger Lage. Gleich hinter dem letzten der Häuser geht es über eine schmale Strasse weiter ins Feld. So ziemlich die Gegend wo sich Hase und Fuchs normalerweise eine gute Nacht wünschen. Spaziergänger auf Gassi Runde oder auch Jogger kommen vorbei und grüßen freundlich.
Wie bereits berichtet sollen aber genau auf dieser Strasse, am Ende eines Stichweges hinter einem
der Wohnhäuser für den Spaziergänger unsichtbar fünf Männer im Alter zwischen 17 und 26 Jahren am vergangenen Wochenende gemeinsam eine 17jährige Frau vergewaltigt haben.
Am vergangenen Sonntag Abend waren dann Einsatzkräfte der Polizei und eines SEK sowie Notarzt und Rettungswagen dann in der Nähe des Tatortes in Unterbruch
angerückt und hatten die Wohnung eines Tatverdächtigen, in der auch die mutmaßliche Tat begangen wurde, gestürmt.
Hintergrund des hinzugerufenen SEK war das die Tatverdächtigen „Polizei bekannt“ waren und die Gefahr einer Eskalation im Raum stand. Gegen die Männer soll
auch in anderer Angelegenheit ermittelt werden. Vier der mutmaßlichen Täter besitzen einen syrischen Pass – sind allerdings keine Flüchtlinge und leben bereits seit vielen Jahren mit festem Wohnsitz in Deutschland. Bei einem
der Täter ist die Herkunft nicht geklärt.
Bei dem Polizeieinsatz am Sonntag konnten vier Tatverdächtige festgenommen werden – ein weiterer war zunächst flüchtig, stellte sich jedoch am Folgetag der Polizei. Wie bekannt wurde soll
die junge Frau vor der Tat mit einem Elektroschocker / Elektrotaser bedroht wurden sein. Ein solches Gerät sowie eine Schusswaffe wurde am Tatort von der Polizei gefunden.
Weitere Angaben will die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht machen. Auch zu der jungen Frau gibt es aufgrund des Opferschutzes nicht viele Informationen. Bekannt ist das sie 17 Jahre alt ist und
keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. In welcher Beziehung sie zu den mutmaßlichen Tätern steht ist ebenfalls unbekannt.
Foto / Bericht
Heinsberg Magazin
