Herkenbosch
Am Montagmorgen (15.09.2025) wurde ein 66-jähriger Mann gegen 8.10 Uhr bei einer mutmaßlichen Messerstecherei auf der Van der Landelaan in Herkenbosch getötet. Die Polizei sucht noch immer nach dem Täter.
Obwohl die Rettungskräfte sofort nach der Alarmierung ausrückte, kam für den 66jährigen Finanzexperten jede Hilfe zu spät.
Bei der Polizei herrscht aktuell ebenfalls eine gewissen Unklarheit. Es wurde zwar eine Messerstecherei gemeldet – aber mit 100prozentiger Sicherheit kann man nicht sagen ob es auch eine war. Die Ermittlungen
diesbezüglich laufen noch.
Auch die Tatwaffe ist nicht unbedingt eine Waffe die man in jedem Laden bekommt. Die Polizei spricht von einem selbstgebauten Messer – ein Gegenstand der etwa 1,50 bis 1,80 Meter lang ist und einen grauen Griff hat an dem ein Messer befestigt war. Die Vermutung
der Polizei: Der Täter könnte diese Waffe selbst zusammengebaut haben und bittet Personen die Informationen zu dem Gegenstand haben sich zu m elden.
Nach der Tat flüchtete der Täter durch einen Nachbargarten in Richtung Keulsebahn, der Strasse zwischen Roermond und der deutschen Grenze. Polizei und Handhaving führten in diesem Gebiet
eine gründliche Fahndung nach dem Unbekannten durch. Spürhunde und ein Polizeihubschrauber wurden eibenfalls angefordert um den nahegelegenen Wald zu durchsuchen. Ein Drohnenteam wurde zum Tatort bestellt um
auch aus der Luft ein paar Bilder des Tatortes zu machen.
Eine Sprecherin der Polizei erklärte das alles getan werde um den Flüchtigen festnehmen zu können. Hierzu setze man alle personellen, technischen und taktischen Mittel ein. Gleichzeitig bittet
die Polizei Autofahrer mit Dashcam, die am Montagmorgen zwischen 7.30 und 8.30 Uhr auf der Keulsebahn fuhren ihre Aufnahmen einmal durchzusehen. Gesucht wird nach einem kleinen und schlanken Mann der mit schwarzer Kleidung
und einer Sturmhaube unterwegs war. Wer Aufnahmen hat der informiere bitte die Polizei.
Die Grundschule De Berensprong informierte die Eltern der Schüler das die Türen der Schule vorsorglich verschlossen werden. In Absprache mit der Polizei wurde entschieden wann wieder geöffnet werden durfte, da die Schule nur etwa 150 Meter vom Tatort entfernt liegt. Die Kinder durften gegen 14.30 Uhr wieder nach Hause. Beamte der Polizei waren vorsorglich vor Ort – allerdings bestand hier nach Angaben der Sprecherin keine unmittelbare Bedrohung.
Symbolfoto / Bericht
Heinsberg Magazin
