Social Media

Erkelenz

Ab der kommenden Woche trainieren fast 4000 THW-Ehrenamtliche in NRW den Ernstfall. Die Großübung simuliert hybride Bedrohungen und Naturkatastrophen. Der THW-Ortsverband Erkelenz spielt eine zentrale Rolle.

Nordrhein-Westfalen Hunderte Einsatzkräfte aktiv sein. Das Technische Hilfswerk (THW) spricht bei „Fülex 25“ (Fähigkeitsübergreifende Landesverbandsübung) gar von der größten Übung seiner Geschichte. Über vier Wochenenden hinweg proben fast 4000

ehrenamtliche Einsatzkräfte für ein realistisches Szenario, das eine hybride Bedrohungslage mit Sabotageakten sowie Naturkatastrophen simuliert. Beteiligt ist auch der Erkelenzer THW-Ortsverband, der vor einer logistischen Herausforderung steht.

Neben der Teilnahme an den Übungsszenarien übernimmt der Ortsverband Erkelenz eine wichtige Aufgabe. Über vier Wochenenden hinweg beherbergt und versorgt der Ortsverband jeweils etwa 100 Einsatzkräfte, was insgesamt fast 400 Ehrenamtlern aus ganz NRW entspricht. Die Unterbringung der Einsatzkräfte erfolgt dabei teils in Zelten im Übungsbereich, teils in den naheliegenden Ortsverbänden.

Das wird auch Auswirkungen auf den Verkehr im Bereich der Ferdinand-Clasen-Straße haben, wo das THW sitzt. Der Ortsverband warnt zum einen vor erhöhtem Verkehrsaufkommen und Geräuschpegel, weist aber auch auf Parkverbote hin: Vom 29. bis 31. August, 12. bis 14. September und 19. bis 21. September darf jeweils von Freitag (14.30 Uhr) bis Sonntag (14.30 Uhr) nicht auf der Straße geparkt werden. „Die Übung ist entscheidend, um unsere Einsatzkräfte bestmöglich auf Krisen wie Hochwasser, Stromausfälle oder andere Katastrophen vorzubereiten“, teilt das THW mit.

Das Erkelenzer THW ist an den Großübungen in Mönchengladbach, Düsseldorf und Duisburg beteiligt. Unter anderem werden dort Wasserszenarien, Notversorgung, Trinkwasserversorgung, Elektroversorgung, Brückenbau, Luftaufklärung, Ortung und Abstützung trainiert.

By CUH