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Alsdorf

Am Freitag den 22.08.25 wurde die Feuerwehr Alsdorf zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person zur L109 alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich das Meldebild mit der eingeklemmten Personen nicht.

Nach ersten Erkenntnissen beabsichtigten Beamte der Bundespolizei im Rahmen der Grenzkontrollen einen Toyota, besetzt mit zwei männlichen Personen zu kontrollieren. Auf der Bundesautobahn 44, zwischen den Anschlussstellen Broichweiden und Alsdorf machten sich die Beamten bemerkbar, sodass die Kontrolle in der Abfahrt Alsdorf geplant war. In der Abfahrt, entschied sich der Pkw-Fahrer jedoch anders. Er gab Gas und flüchtete nach links auf die Rue de Wattrelos (L240) in Fahrtrichtung Baesweiler. Nach einigen hundert Meter, die auch über die Gegenfahrbahn ging, bog er nach rechts auf die L109 in Fahrtrichtung Bettendorf ab. Dumm gelaufen für ihn. Denn diese ist bereits seit mehreren Wochen wegen einer Baustelle vollständig gesperrt. Aufgeben war jedoch keine Option. Er durchbrach die Baustellenbarken, wodurch er nach links von der Fahrbahn abkam, prallte mit der vorderen rechten Seite gegen einen Baum und kam im angrenzenden Feld zum stehen.

Beide Fahrzeuginsassen konnten das Fahrzeug selbständig verlassen. Wurden aber von den Beamten, die sie verfolgten, festgenommen. Durch den Rettungsdienst wurden beide Personen medizinisch erstversorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser verbracht. Die Feuerwehr klemmte die Fahrzeugbatterie ab, stellten den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher und unterstützten den Rettungsdienst.
Zur Unfallaufnahme wurde das speziell ausgebildete Unfallaufnahmeteam aus Aachen angefordert.

Warum die Personen geflüchtet sind, ist aktuell unklar. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert.

Quelle:
BOS-Einsatzreporter

By CUH