Mannheim
Wie bereits berichtet ereigneten sich gestern in der Mannheimer Innenstadt dramatische Szenen.
Nach einer Pressekonferenz am gestrigen Abend konnten die Ermittler der Polizei einen Einblick in die bis dahin geführten Ermittlungen geben.
Demnach fuhr ein 40jähriger deutscher Staatsbürger mit einem dunklen Ford Fiesta mit großer Geschwindigkeit in eine Menschenmenge. Der Fahrer des Wagens stammt laut den Informationen aus Ludwigshafen in Rheinland Pfalz. Bei seiner Amokfahrt wurden zwei Menschen – eine 83jährige Frau und ein 54jähriger Mann getötet – elf weitere Menschen verletzt, mehrere von ihnen schwer verletzt.
Der Mann ist zwar – so die Ermittler – polizeibekannt, allerdings handelte es sich hier um Körperverletzung. Hierfür sass er auch kurzzeitig im Gefängnis. Die letzte Tat des Tatverdächtigen war im Jahr 2018: Er postete auf Facebook einen Kommentar, weswegen er zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Noch gebe es keine Hinweise auf rechtspopulistische Gesinnung des Mannes.
Nach den vorliegenden Informationen soll sich der Fahrer des Fiesta bei der Festnahme mit einer Schreckschusswaffe verletzt haben indem er sich die Waffe in den Mund steckte und abdrückte. Die Verletztungen waren offenbar nicht allzu schwer, da der Mann bereits heute aus dem Krankenhaus ins Polizeigewahrsam überstellt wurde
Der Todesfahrer von Mannheim soll nun einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Man erhofft sich bei seiner Vernehmung Erkenntnisse über sein Motiv und die Hintergründe dieser Tat.Die Staatsanwaltschaft verwies auf eine pychische Erkankung des Verdächtigen. Auch auf diesen Aspekt konzentrieren sich die Ermittler.
Symbolfoto / Bericht
Heinsberg Magazin
