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Aachen / Gangelt

In den Abendstunden des 21. Oktober vergangenen Jahres kam es in Gangelt zu einem Polizeieinsatz.

Zwei Polizisten hatten die die Aufgabe bekommen eine 35jährige, psychisch kranke Frau, von ihrer Wohnung zurück in eine Klink zubringen.
Hierbei wehrte sich die Frau und bedrohte die beiden Polizisten mit einer Glasscherbe. Trotz mehrfacher Aufforderung die Glasscherbe beiseite
zu legen bewegte sich die Frau auf die Polizeibeamten zu. Die Situation eskalierte und als die Frau sich weiter in Richtung der Beamten, die mittlerweile
die Waffe gezogen hatten, bewegten gab einer der beiden den tödlichen Schuss ab.

(wir berichteten – hier klicken)

Zwischenzeitlich wurde ein Verfahren gegen den 22jährigen Polizisten eröffnet um die Hintergründe des Schusswaffengebrauch zu beleuchten. Nun wurde dieses Verfahren
eingestellt. Die Staatsanwaltschaft Aachen spricht von einer Notwehrlage aus der heraus der tödliche Schuss auf die Frau gefallen war.

Entgegen der Aufforderung die Glasscherbe beiseite zu legen kam sie weiter auf die Beamten zu so das aufgrund dieser Bedrohung der Beamte keine Chance mehr hatte ohne den Schuss aus dieser Lage herauszukommen. Die Staatsanwaltschaft hat diesen Schusswaffengebrauch nun rechtlich geprüft und ist zu dem Ergebnis gekommen dieses Verfahren einzustellen.

Foto / Bericht
Heinsberg Magazin

By CUH