Magdeburg
Wie bereits berichtet war auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg am Freitagabend ein Auto durch die Menschenmenge gerast.
Nach Informationen der Tagsesschau starben vier Menschen bei dem Anschlag, darunter ein Kleinkind. Mehr als 200 Menschen wurden verletzt, viele von ihnen schwer. Die Polizei hat den mutmaßlichen Täter festgenommen. Zu ihm gibt es mittlerweile neue Erkenntnisse: Es soll ein 50jähriger Psychiater aus Saudi Arabien sei, der nach Angaben der Berliner Morgenpost den Islam ablehnt und sich dauerhaft in Deutschland niederließ. Der Mann kam demnach 2006 nach Deutschland und arbeitete als Arzt in der Stadt Bernburg, die rund 50 Kilometer südlich von Magdeburg liegt.Staatsschutz und Polizei hatten keinerlei Informationen über den Mann gespeichert – allerdings soll Saudi Arabien die deutschen Behörden vor dem mutmaßlichen Täter gewarnt haben, der gestern Abend mit einem geliehen schwarzen BMW mehrere hundert Meter weit durch den Weihnachtsmarkt gerast ist.
Die Meldungen der Polizei sind derzeit spärlich:
Hinweise, nach denen ein zweiter, möglicherweise tatrelevanter PKW, im Bereich der Innenstadt gesichtet wurde, haben sich im Rahmen der Ermittlungen nicht bestätigt. Die Ermittlungsbehörden gehen weiterhin von einem Einzeltäter aus.
Die Polizei bittet weiterhin um die Übermittlung von Zeugenhinweisen, Fotos und Videos vom Geschehen auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt über das Hinweisportal unter http://hinweisportal.de oder direkt unter https://st.hinweisportal.de.
Mittlerweile wurde die Ernst Reuter Allee in Magdeburg wieder für den Straßenverkehr frei gegeben – die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Wir berichten weiter
Foto / Bericht
Heinsberg Magazin
