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Magdeburg

Am heutigen Samstag gegen 13.00 Uhr fand in Magdeburg eine Pressekonferenz von Stadt, Polizei und Staatsanwaltschaft statt.
Nach deren Auskunft ging der erste Notruf gestern gegen 19.02 Uhr bei der Leitstelle der Polizei ein. Der Anrufer
hielt die ersten Vorgänge zunächst für einen Verkehrsunfall. Kurz danach gingen weitere Notrufe bei der Polizei ein und man
erkannte das es sich um einen Anschlag handeln könne und löste entsprechend Alarm aus.

Nach den Angaben der Polizei erreichte der mutmaßliche Täter das Weihnachtsmarktgelände über einen Flucht und Rettungsweg. Auf dem Weg
über den Rettungsweg zum Markt verletzte er bereits die ersten Personen.

Gegen 19.05 Uhr, nur 3 Minuten nach dem ersten Notruf, hatte der Mann, ein 50jähriger Mann aus Saudi Arabien, der seit 2006 in Deutschland lebt, den Weihnachtsmarkt mit seinem Fahrzeug bereits wieder verlassen und mußte auf der „Ernst Reuter Strasse“ verkehrsbedingt anhalten.
Polizeikräfte – die zum Dienst beim Weihnachtsmarkt eingeteilt waren konnten den mutmaßlichen Täter ausfindig machen und aus dem Fahrzeug heraus holen. Aktuell wird er von Polizei und Staatsanwaltschaft zu den Hintergründen der Tat verhört. Anders als in sozialen Netzwerken zu lesen war, handele es sich um einen Einzeltäter. Den Wagen – ein BMW Q3 – hatte der Mann angemietet. Das Fahrzeug trug ein Münchener Kennzeichen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann derzeit 5fachen Mord und 200fache schwere Körperverletzung vor. Bei der Tat wurden 4 Erwachsene und ein 9jähriger Junge getötet. 41 Personen wurden schwer verletzt – einige hiervon lebensgefährlich.

Foto / Bericht:
Heinsberg Magazin

By CUH