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Wegberg / Mönchengladbach

Gut fünf Monate nach dem Tod eines 58-jährigen Mannes aus Wegberg Isengraben wurde heute beim Landgericht in Mönchengladbach das Urteil gegen eine 45jährige Frau gesprochen. Der Frau wurde vorgeworfen ihren Mann mit einem 20cm langen Küchenmesser durch einen Stich ins Herz getötet zu haben.

Die Frau betonte bei der Verhandlung sich nicht an die Tat erinnern zu können. Sie habe erheblich unter Alkohol gestanden. Ein Wert von 2,2 Promille wurde bei einer nach der Tat durchgeführtn Blutentnahme ermittelt – hochgerechnet ergab sich dann zur Tatzeit ein Wert von knapp 3 Promille. Trotz des hohen Alkoholwertes sah der vorsitzende Richter ein geordnetes Verhalten nach der Tat. Die Frau war in der Lage Nachrichten zu verschicken und den Notruf abzusetzen.

Nach Informationen unserer Redaktion gab es bei dem Paar öfters Streit. Hier waren die beiden immer stark alkoholisiert.

Die Staatsanwältin hatte acht Jahre Haft für die Angeklagte gefordert. Sie sah den Tatvorwurf des Totschlags vollumfänglich bestätigt. Dem widersprach der Verteidiger. Aufgrund des hohen Alkoholpegels sei die Frau nicht schuldfähig. Er forderte einen Freispruch – allenfalls eine Verurteilung wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Ob er das Urteil des Gerichtes in Höhe von sieben Jahren und sechs Monaten anfechten wird ließ er offen.

Foto / Bericht
Heldens / westreporter

By CUH