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Erkelenz

Der Neujahrsempfang der Stadt Erkelenz hat am 6. Januar in der frisch eingeweihten Mehrzweckhalle in Keyenberg (neu) stattgefunden. Bürgermeister Stephan Muckel informierte über aktuelle Projekte und die Schwerpunkte in diesem Jahr.

„Erkelenz mittendrin und miteinander“ lautete das Motto eines Films, der zu Beginn des Neujahrsempfangs abgespielt wurde. Stimmungsvolle Bilder zeigten eine breite Vielfalt dessen, was die Stadt im vergangenen Jahr geprägt hat. „Begegnungen geben uns Halt im Kleinen und in der Heimat und helfen uns über die globalen Konflikte hinweg, deren Auswirkungen wir auch in Erkelenz erleben“, begann Bürgermeister Stephan Muckel seine Neujahrsrede.
Räume für Begegnung schaffen
So schafft die Stadt Erkelenz Orte der Begegnung, der Freude und des Zusammenhalts. 2023 wurden der Franziskanerplatz und der Grünring an der Westpromenade fertiggestellt.

In diesem Jahr wird die Mobilstation an der Ostpromenade und die Skate-Anlage am Willy-Stein-Stadion eröffnet sowie das neue Gebäude der Kreismusikschule in direkter Nähe zum Grünring bezogen.
Die Investitionen in die öffentliche Infrastruktur ziehen private Investitionen in der Innenstadt nach sich: am Freiheitsplatz beginnt in diesem Jahr der Hochbau, der an der Südpromenade bereits im vollen Gange ist. Beide Gebäude erhalten Gewerbeflächen und Wohnungen. Das Gebäude des ehemaligen schwarzen Adlers an der Ecke Kirchstraße/Aachener Straße wird von der Johanniter-Tagespflege bezogen, in den oberen Etagen werden Wohnungen zur Verfügung gestellt.

Auch in den Dörfern werden Orte der Begegnung saniert: In Holzweiler wird das ehemalige Schulgebäude zu einem Zentrum für das Vereins- und Gemeinschaftsleben umgebaut und in diesem Jahr eröffnet. In Lövenich beginnen 2024 Sanierungsarbeiten an der Nysterbachhalle, die Anbauten für Kita und Grundschule wurden bereits fertiggestellt. Gerderaths sanierte Grundschule gilt als energetisches Vorzeigeobjekt, der Bau der neuen Kita in Kückhoven sowie die Sanierung und Erweiterung der Grundschule schreiten voran. Mit Unterstützung der Stadt Erkelenz soll die vereinseigene Gaststätte Bruns in Venrath saniert werden. Eines der größten Bauprojekte der vergangenen Jahre ist der Bau der Mehrzweckhalle am Umsiedlungsstandort im Erkelenzer Norden. Die Halle wurde einen Tag vor dem Neujahrsempfang an die Vereine aus Keyenberg, Kuckum, Ober- und Unterwestrich sowie Berverath (neu) übergeben.
Nach der Eröffnungsrede beantwortete der Bürgermeister im Interview mit Moderator Dominik Mercks Fragen zu Klimaschutzprojekten, zur Zukunft nach dem Tagebau und ging auf mehrere Jubiläen ein, die Erkelenz in diesem Jahr feiert.
Klimaschutz und Energieversorgung des Krankenhauses

Auch 2024 stellt die Stadt Erkelenz Fördermittel für private Maßnahmen zum Klimaschutz in Höhe von 90.000 Euro zur Verfügung. Ab 1. Februar können Gelder online beantragt werden.
Ein weiteres Großprojekt geht dieses Jahr am Hermann-Josef-Krankenhaus in die Umsetzung, dort wird eine klimafreundliche Energieversorgung mit Wasserstoff-Technologie realisiert. „Wir können stolz darauf sein, dass ein solches Vorzeigeprojekt bei uns in Erkelenz an den Start geht“, so Stephan Muckel.
Zukunft nach dem Tagebau
Mit der Leitentscheidung des Landes NRW im Jahr 2023 wurde die Rettung der Dörfer Keyenberg, Kuckum, Ober- und Unterwestrich sowie Berverath festgeschrieben, im vergangenen Jahr wurde mit einer groß angelegten Bürgerbeteiligung eine Zukunftsvision für den Bereich zwischen Kernstadt, Tagebaurand und Dörfern entwickelt. Weitere Schritte zur Wiederbelebung der Dörfer und Flächen folgen in diesem Jahr. Unter anderem wartet die Stadt Erkelenz auf einen Förderbescheid des Landes NRW in Höhe von rund 40 Millionen Euro, um gemeinsam mit Partnern die Planungen für das Kompetenzzentrum für Land- und Ernährungswirtschaft voranzutreiben, das in Erkelenz neue Wertschöpfung und Arbeitsplätze schaffen soll.

Städtepartnerschaften

Darüber hinaus feiert die Stadt Erkelenz 2024 drei Städtepartnerschaftsjubiläen: seit 50 Jahren besteht eine Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Saint-James und seit 30 Jahren mit Bad Windsheim in Franken, außerdem besteht seit 10 Jahren die Stadtteilfreundschaft zwischen Erkelenz-Lövenich und der Stadt Thum im Erzgebirge.

Weitere Informationen zu aktuellen Themen und Entwicklungen werden im Jahresbericht der Stadt Erkelenz erläutert. Er liegt unter anderem im Bürgerbüro und der Stadtbücherei zur kostenlosen Mitnahme bereit oder kann auf der städtischen Webseite eingesehen werden.

Quelle/ Fotos:
Jessica Starzetz/ Stadt Erkelenz

By CUH