Mönchengladbach (ots)

 

Am kommenden Sonntag, 9. Oktober, findet im
Borussia-Park die als Hochrisikospiel eingestufte Begegnung der beiden
Bundesligisten Borussia Mönchengladbach und 1. FC Köln statt. Die Polizei
Mönchengladbach legt ihre oberste Priorität auf die Gewährleistung der
Sicherheit. Hierdurch wird es allerdings auch zu Verkehrsstörungen kommen.

Das bevorstehende Spiel findet an einem Sonntag statt, was die Auswirkungen für
Geschäftstreibende, deren Kunden und die Verkehrslage allgemein in der Stadt
schon im Vorhinein begrenzt. Dennoch wird die Polizei zahlreiche
verkehrsregelnde Maßnahmen und auch zeitweise Sperrungen vornehmen müssen, um
die An- und Abreisebewegungen möglichst sicher und zügig zu gestalten. Dies wird
sich vor allem in den Bereichen rund um das Stadion, die Hauptbahnhöfe
Mönchengladbach und Rheydt sowie immer wieder entlang der Shuttlestrecke
zwischen diesem und dem Stadion bemerkbar machen. Die Polizei wird die
Verkehrsmaßnahmen jeweils nur so lange aufrechterhalten, wie nötig. Dennoch
werden sowohl der Verkehrsfluss als auch die innerstädtische Parkplatzsituation
teilweise beeinträchtigt sein.

Informationen zu aktuellen Sperrungen, den Parkplatzsituationen rund um das
Stadion u.ä. werden ihnen am Spieltag selber unter anderem auf dem Twitterkanal
der @polizei_nrw_mg zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus steht ab 12 Uhr unter
der Rufnummer 02161-290 das Bürgertelefon zur Verfügung.

Den stärksten Fokus legt die Polizei auf die Gewährleistung der Sicherheit der
Besucherinnen und Besucher des Derbys. Hierfür hat die Polizei Mönchengladbach
auch präventive Maßnahmen, darunter die Anordnung von zunächst 63
(Bereichs)-Betretungsverboten, die sich nicht ganz hälftig auf Anhänger der
Heim- und der Gastmannschaft aufteilen, ergriffen. Im Nachgang zu den am
Mittwoch, 5. Oktober, veröffentlichten Ermittlungsergebnissen der Polizei Köln
im Zusammenhang mit den Vorkommnissen bei dem Fußballspiel in Nizza, hat die
Polizei Mönchengladbach insgesamt 14 weiteren Anhängern der Gastmannschaft ein
Betretungsverbot ausgesprochen. Darüber hinaus ist die Polizei in den beiden
Vortagen bereits mit Kräften im Einsatz.

„Das Fußballerische sollte im Vordergrund stehen und wir wünschen uns“, so die
Einsatzleitung, „dass der Spieltag auch genauso verläuft. Sollte es aber anders
kommen, so sind wir mit einem starken Kräfteansatz vorbereitet und werden auch
konsequent einschreiten.“

Die Polizei Mönchengladbach wird bei der Bewältigung des Einsatzes durch
zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus NRW unterstützt und steht im engen
Austausch mit der Bundespolizei.

Quelle:
Polizei Mönchengladbach

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