Hückelhoven

Bereits seit Anfang des Jahres sind die Kameraden des Feuerwehrsports überall am Start, wo es darum geht zu helfen.

Ob Treppensteigen, Charity-Läufe, Feuerwehr-Parcours oder Extremwanderungen. Solange es sich mit einem guten Zweck verbinden lässt, sind die Kameraden aus Hückelhoven und Umgebung dabei. Nun haben die mittlerweile neun Teammitglieder einen Verein gegründet, um zukünftig noch mehr für die Projekte tun zu können, die ihnen am Herzen liegen.

Im Feuerwehrsport werden verschiedenste Wettkämpfe in voller Einsatzmontur angetreten. Hierdurch stellen sich die Kameraden nicht nur selbst eine enorme Herausforderung, sondern gehen regelmäßig bis an ihre Grenzen und auch darüber hinaus. Durch leuchtende Streifen auf der dicken Kleidung, gelbe Stahlflaschen auf dem Rücken und schwere Stiefel fallen die Feuerwehrsportler beim Lauf durch die Erkelenzer Innenstadt oder Extremwanderungen durch das Ruhrgebiet auf. „Natürlich wird man häufig angesprochen und gefragt, welche Wette man verloren habe. Das ist aber eine schöne Gelegenheit für uns mit Leuten ins Gespräch zu kommen und über unsere Tätigkeit zu informieren“, erzählen die freiwilligen Feuerwehrleute. Diese Aufmerksamkeit nutzen Sie, um auf wichtige Projekte aufmerksam zu machen und nach Möglichkeit Spenden für diese zu sammeln. „Gutes tun liegt Feuerwehrleuten immer am Herzen. Daher nutzen wir gerne jede Gelegenheit auch durch unseren Sport Gutes zu tun. Wir haben dieses Jahr an mehreren Spendenläufen und -challenges teilgenommen um Geld für wohltätige Organisationen zu sammeln oder auf seltene Krankheiten aufmerksam zu machen“, erklären die Feuerwehrsportler.

Insbesondere erkrankte Kinder sind für die Kameraden eine Herzensangelegenheit. So setzen sie sich zum Beispiel für die „Stiftung Kinderherz“ ein, die Kinder mit angeborenen Herzfehlern unterstützt. Aber auch notleidende Kameraden aus der Feuerwehr und dem Rettungswesen beschäftigen die Feuerwehrleute. Unter anderem bei einer 50 km langen Wanderung durch die Landeshauptstadt haben Sie auf den Verein „Heldenhilfe“ aufmerksam gemacht, der krebserkrankten Einsatzkräften durch gezielte Hilfen den Alltag erleichtert.

„Ziel der Vereinsgründung ist es, künftig auch unabhängig von organisierten Spendenveranstaltungen Gelder für die Projekte, die wir unterstützen möchten, sammeln zu können“, erklären die Vorstandsmitglieder. „Dazu gehört zunächst, Sponsoren für Veranstaltungen zu finden, die grundsätzlich nicht auf wohltätige Zwecke ausgerichtet sind. Längerfristig gibt es aber bereits Pläne, auch eigene Spendenveranstaltungen auf die Beine zu stellen.“ Bis Ende des Jahres soll die Gemeinnützigkeit des Vereins anerkannt sein, sodass sowohl Sponsoren als auch passive Mitglieder die freiwilligen Feuerwehrleute unterstützen können.

Quelle: Verein

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