Mönchengladbach (ots)

Nach einer versuchten schweren räuberischen Erpressung
an einem Wohnhaus an der Josef-Jentgens-Straße in Giesenkirchen am
Freitagnachmittag, 9. September, haben die alarmierten Polizisten zwei
Tatverdächtige gestellt und vorläufig festgenommen.

Aussagen zufolge hatte der Bewohner des Hauses die Tür gegen 15.20 Uhr einem
Bekannten geöffnet, als in diesem Moment blitzartig zwei Personen auftauchten,
die beiden Männer gewaltsam ins Haus drängten und mit einer Schusswaffe in der
Hand Geld forderten.

Als ihnen gesagt wurde, dass er kein Bargeld habe, seien die beiden Männer
suchend durchs Haus gelaufen. Derweil hatte allerdings eine zufällige Zeugin die
Szene beobachtet und geistesgegenwärtig die Polizei alarmiert. Als diese
eintraf, flüchteten die beiden in Richtung des Gartens.

Aufgrund der telefonisch bereits durchgegebenen Beschreibung konnten die
eingesetzten Polizistinnen und Polizisten beide Tatverdächtige in Tatortnähe
stellen und vorläufig festnehmen. Ermittlungen vor Ort führten zu einem Auto,
mit dem sie augenscheinlich angereist waren. Dieses stellten die Beamten sicher.

Eine Schreckschusspistole stellten die Beamten in unmittelbarer Tatortnähe
sicher.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei 18-jährige Mönchengladbacher,
die nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach mangels
vorliegender Haftgründe nach Beendigung der kriminalpolizeilichen Maßnahmen
wieder entlassen wurden. Die Ermittlungen gegens sie wegen versuchter schwerer
räuberischer Erpressung dauern an.

Quelle:
Polizei Mönchengladbach

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