Willich (ots)

Zwar keinen über den Durst getrunken, dafür aber gleich etliche (Kilos) über dem zulässigen Gesamtgewicht geladen hatte ein 31-jähriger Bulgare aus Krefeld in dem Getränke-Transporter, mit dem er am 15. August um 11.11 Uhr in Willich auf der Krefelder Straße dem Verkehrsdienst ins Auge fiel.

Die Beamten fanden es trotz der karnevalistischen Uhrzeit nicht lustig, was sie sahen, als der junge Mann die Türen öffnete. Bis unters Dach war der Fiat Ducato mit Getränken vollgepackt. Auf die Ladungssicherung hatte der Fahrer weitgehend verzichtet. Man könnte jetzt das Argument ziehen: Warum, da kann sich doch nichts bewegen, das ist doch so schwer… Das stimmt allerdings, und das war direkt das nächste Problem. 3500 Kilo dürfen Fahrzeug und Ladung wiegen. Die Waage, die die Beamten zu Rate zogen, blieb bei 6440 Kilo stehen. Das macht eine Überladung um 2940 Kilo – also um gut 83 Prozent.

Wir verstehen ja, dass es bei der aktuellen Witterung wichtig ist, möglichst viele Getränke zu den Menschen zu bringen, damit sie ausreichend trinken können, aber das geht nicht.

Ab einer Überladung von 30 Prozent kostet das 235 Euro für den Fahrer. Aber auch der Halter, ein 41-jähriger Deutscher aus Krefeld, dürfte an dieser Auslieferungstour weder viel Freude noch viel Gewinn gehabt haben. Ihn erwarten 352,50 Euro an Bußgeld.

Kreispolizeibehörde Viersen

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