Hückelhoven

 

Die Feuerwehr wurde heute Nachmittag gegen 16:45 Uhr zu einem ausgelösten Heimrauchmelder alarmiert. Bewohner eines Mehrfamilienhauses auf der Harbigstraße meldeten der Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst das im näheren Umfeld seit geraumer Zeit ein Pieps Geräusch wahrnehmbar sei.
Da ein ausgelöster Heimrauchmelder nicht auszuschließen war, wurden die Kräfte der Feuerwehr in Marsch gesetzt.
Vor Ort konnten die Einsatzkräfte an der Adresse vom Anrufer das Pieps Geräusch wahrnehmen, jedoch war nicht zu lokalisieren aus welchem Wohnbereich das Piepsen kam.

Da die Mehrfamilienhäuser im einer Quadratischen Baustruktur standen mussten alle Wohnblöcke kontrolliert werden. Hierzu wurden zwei Abschnitte gebildet.

Fündig wurde man letztendlich auf dem Wildauerplatz. Hier konnte in einer Wohneinheit im dritten Obergeschoß das Pieps Geräusch lokalisiert sowie ein leichter Brandgeruch wahrgenommen werden. Da an der Wohnung auf Klopfen und Klingeln sich niemand bemerkbar machte wurden die Vorbereitungen getroffen die Wohnungstüre gewaltsam zu öffnen. Glücklicherweise traf die Mieterin vorher ein und konnte den Einsatzkräften die Wohnung mit dem Haustürschlüssel öffnen.
Ein bereitstehender Atemschutztrupp ging mit einem Hohlstrahlrohr in die verrauchte Wohnung und fand als Ursache für die Verrauchung in der Küche einen Topf auf einer eingeschalteten Herdplatte.
Dieser wurde vom Herd entfernt und die Wohnung quergelüftet. Somit konnte die Gefahr zügig beseitigt werden, so dass die Einsatzkräfte die Wohnung im Anschluss an den Eigentümer sowie Mieter übergeben konnten.

Hier zeigt sich wieder, wie wichtig Rauchmelder sind, um Menschenleben zu schützen und frühzeitig einen größeren Schaden zu verhindern.
Im Einsatz waren 18 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hückelhoven Einsatzende war gegen 17:30 Uhr

 

Quelle:,Feuerwe

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