Symbolbild Waldbrand

Foto: Symbolbild Wald / Flächenbrand

Erkelenz

Erneut kam es zu einem Scheunenbrand im Erkelenzer Stadtgebiet. Aktuell brennt es erstaunlich oft in Scheunen. Erst vorgestern musste die Feuerwehr zu einem Brand nach Erkelenz Kückhoven ausrücken. Hier stand ebenfalls eine Scheune in Flammen. Nur wenige Tage davor brannte eine Strohmiete.

Wie es zu dem Brand kam ist noch unklar. Allerdings passen die Temperaturen gleich zu mehreren Möglichkeiten. So kann sich Heu beispielsweise selbst entzünden. Infolge dschlechter Wärmeleitfähigkeit kommt es an einzelnen Stellen im Heu zu einem Wärmestau. Dabei entstehen so hohe Temperaturen, daß das Heu sich selbst entzündet kann. Diese Gefahr hat sich in den letzten Jahrzehnten ständig erhöht. Als eine weitere Möglichkeit gäbe es die achtlos weggeschnippte Zigarettenkippe. Man muss derzeit nur wenig fahren bis man Autofahrer findet die gerne mal die Kippe während der Fahrt wegschnippen. Gleiches gilt für Fußgänger oder Radfahrer.

Auf diesem Wege ist der „kleine“ Brand im Meinweg dieser Tage zu erklären. Hier brannte ein kleines Stück des Nationalparks gleich hinter dem Reiterhof „Venhof“. Und als eine weitere Möglichkeit wäre da auch noch der Brandstifter. Auch diesen wird die Polizei bei ihren Ermittlungen mit ins Visier nehmen.

Nun kann jeder Bürger natürlich etwas tun um bei den derzeitigen Temperaturen seinen Teil beizutragen. Rauchen im Wald ist derzeit ein NO-GO. Auch Gartenabfälle sollten derzeit nicht verbrannt werden. Das Abflämmen von Unkraut kann sehr schnell zu einem Feuerwehreinsatz werden. Auch die Chance das „Glas“ das Sonnenlicht bündeln und ein Feuer entfachen könnte ist nicht unbedingt von der Hand zu weisen. Also – legt euren Müll in dafür vorgesehene Behältnisse oder nehmt den wieder mit Heim.

So leben wir alle etwas sicherer und sorgen in einem dafür das die Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW sich bei diesen Temperaturen nicht auch noch mit Bränden herumschlagen müssen.

Foto / Bericht
Heldens / westreporter

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