Update: 14.06.2022 um 16.18 Uhr

Die Ukraine hat erneut den Austausch getöteter Soldaten mit Russland bekannt gegeben. So berichtet die Ukraine das  die Leichen von 64 „heldenhaften“, gefallenen Verteidigern des Asow-Stahlwerks in Mariupol übergeben wurden. Diese Nachricht stammt vom ukrainischen Ministerium für die Wiedereingliederung der von pro-russischen Separatisten kontrollierten Gebiete .

Update: 13.06.2022 um 13.40 Uhr

Ukrainische Truppen sind nach eigenen Angaben von russischen Militärverbänden aus dem Zentrum der Stadt Sjewjerodonezk in der Donbass-Region verdrängt worden. Mit Hilfe schwerer Artillerie war es den Angreifern »teilweise« gelungen, die ukrainischen Soldaten im Stadtzentrum zurückzudrängen, teilte der ukrainische Generalstab am Montag auf Facebook mit.

Die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet das russische Truppen eine große Menge westlicher Waffen und einen Stationierungspunkt für ausländische Söldner im Donbass zerstört haben. Hierbei beruft sich die Agentur auf den Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow.

„Hochpräzise luftgestützte Raketen zerstörten eine große Anzahl von Waffen und militärischer Ausrüstung, die für die Gruppe ukrainischer Nationalisten geliefert wurden, darunter aus den Vereinigten Staaten und europäischen Ländern. Außerdem zerstörten sie einen vorübergehenden Stationierungspunkt für ausländische Söldner in der Republik Fedorovka Luganskaya Narodnaya sowie zwei Batterien mit Raketensystemen in den Progress-Distrikten der Region Charkiw und Volcheyarovka der Volksrepublik Lugansk“, sagte er.

Gleichzeitig griffen die operativ-taktische und die Armeeluftfahrt 63 Konzentrationsgebiete von Arbeitskräften und militärischer Ausrüstung an und trafen unter anderem den Kommandoposten und die Radarstation des Luftverteidigungssystems Buk-M1 . Insgesamt wurden mehr als 120 Mitarbeiter, zwei Panzer, sieben Artilleriegeschütze und 11 Spezialfahrzeuge zerstört.

Die Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen oder auch der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden

 

Update: 12.06.2022 um 14.27 Uhr

Russische Truppen zerstören die zweite von drei Brücken nach Sjewjerodonezk. Laut des Gouverneurs aus dem Gebiets Lugansk, Serhij Haidai, beschießen russische Streitkräfte derzeit die letzte Überführung, die nach Sievierodonetsk führt, mit dem Ziel, die Stadt abzuschneiden.

Auch Betrüger machen sich den Krieg zunutze: So berichtet der Kyiv Independent das Verwandte von ukrainischen Verteidigern in Saporischschja von zunächst Unbekannten angerufen wurden. Gegen eine Zahlung von 50.000 bis 200.000 HRR (etwa 1700 Euro) bot man den Angehörigen Hilfe bei der Freilassung ihrer Familienmitglieder / Freunde aus der russischen Kriegsgefangenschaft an. Das teilte Artem Dekhtiarenko, Sprecher des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) heute mit.

Update: 11.06.2022 um 17.36 Uhr

Die russische staatliche Nachrichtenagentur Ria Novosti berichtete, dass bisher nur 23 Personen in Cherson russische Pässe erhalten hätten. Darunter auch der prorussische Ex-Bürgermeister Wolodymyr Saldo. Im Mai unterzeichnete der russische Diktator Wladimir Putin ein Dekret, das es ukrainischen Einwohnern der besetzten Teile der Oblaste Saporischschja und Cherson ermöglichte, russische Pässe nach einem vereinfachten Verfahren zu erhalten. Im Jahr 2019 erließ Russland ein ähnliches Gesetz, das es den Bewohnern der besetzten Teile des Donbas ermöglichte, die russische Staatsbürgerschaft zu erhalten.

Die Ukraine startet eine Gegenoffensive im Gebiet Cherson. Der Stadtrat von Cherson teilte am 11. Juni mit, dass die ukrainische Armee im Oblast einen Gegenangriff in Richtung der Dörfer Kyselivka, Soldatske und Oleksandrivka gestartet habe. Das Dorf Tavriiske sei vollständig befreit worden, fügte der Rat hinzu.

Update: 10.06.2022 um 9.24 Uhr

Russische Truppen beschossen in der vergangenen Nacht drei Siedlungen in der Region Kryvyi Rih sowie die Stadt Selenodolsk. Hier wurde eine 41-jährige Frau durch Granatsplitter verletzt. Das berichtete The Kyiv Independent mit Hinweis auf den Gouverneur des Gebiets Dnipropetrowsk, Valentyn Reznichenko. Reznichenko berichtete auch über einen Raketenangriff in der Nähe der Stadt Dnipro am frühen Morgen des 10. Juni, aber es wurden keine Opfer gemeldet.

Die ukrainischen Streitkräfte berichten gegenüber des Kyiv Independent das am frühen morgen des 10. Juni, alle Mitglieder der russischen motorisierten Infanterieeinheit des Ersten Armeekorps sich weigerten zu kämpfen, nachdem sie im Oblast Charkiw schwere Verluste erlitten hatten. In der Oblast Donezk feuern russische Streitkräfte weiterhin auf Stellungen der ukrainischen Armee entlang der Kontaktlinie und starten Raketen- und Luftangriffe, einschließlich Angriffe auf zivile Gebiete.

Das russische Nachrichtenportal RIA Nowosti berichtet über die Region Cherson. Hier seien bereits Tausende von Anträgen auf russische Staatsbürgerschaft eingereicht worden. Diese Information stammt von Kirill Stremousov, den stellvertretender Leiter der militärisch-zivilen Verwaltung der Region , am heutigen Freitag.
„Hunderte von Menschen jeden Tag, das sind bereits Tausende von Anträgen auf russische Staatsbürgerschaft, der Trend ist steigend… Die Leute haben wirklich ein großes Verlangen“, sagte er in der Sendung von Solovyov Live.
Lwiw / Ukraine / Hauptbahnhof
Foto: Ron Weimann

Update: 09.06.2022 um 11.53 Uhr

Wie das russische Nachrichtenportal RIA Nowosti berichtet haben russische Luft- und Raumfahrtstreitkräfte ein Ausbildungszentrum für ausländische Söldner in der Ukraine angegriffen. Das sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow.
„Infolge eines Angriffs von hochpräzisen luftgestützten Raketen im Gebiet der Siedlung Nowograd-Wolynski, Gebiet Schytomyr, dem Ausbildungszentrum der Streitkräfte der Ukraine, in dem ausländische Söldner umgeschult wurden und koordiniert, wurde zerstört“, sagte der Generalleutnant.

Update: 08.06.2022 um 14.00 Uhr

Im Zentrum von Donezk gab es eine gewaltige Explosion. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti.
Zwei Frauen und ein Kind sollen hierbei verletzt worden sein.
Der Bürgermeister der Stadt sagte auch, dass angeblich die Streitkräfte der Ukraine den zentralen Teil der Hauptstadt beschießen, es gibt Treffer in der Nähe des Lenin-Platzes.

Allerdings: Nach Angaben des ukrainischen Innenministeriums hat ein russischer Luftangriff in Bachmut, Oblast Donezk, am Morgen des 8. Juni ein Verwaltungsgebäude und eine Schule getroffen und vollständig zerstört. Die Zahl der Opfer ist noch unbekannt. Polizei und Staatssicherheit dokumentierten den Vorfall und behandelten ihn als Kriegsverbrechen.

Die Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen oder auch der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden

Update: 07.06.2022 um 10.00 Uhr

Bei dem Angriff der russischen Armee wird die Artillerie von der Luftwaffe unterstützt um Ziele in der Region Donezk anzugreifen. Laut des ukrainischen Generalstabes sind Kampfflugzeuge und Hubschrauber im Einsatz. Gestern wurden bei Angriffen auf die Regionen Donezk und Luhansm zwei Zivilisten getötet. Über zwanzig Gemeinden sollen angegriffen werden. Den Angriff auf die Zivilbevölkerung bestreitet Russland allerdings.

Dazu stockt es beim russischen Vormarsch im Süden. Der britische Geheimdienst berichtet über schweren Beschuss in der Nähe von Isium in der Region Charkiw. Allerdings seien die Fortschritte der Russen sehr gering.

Update: 06.06.2022 um 19.49 Uhr

Die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet das der ständige Vorsitzende Russlands bei den Vereinten Nationen (UN) Vasily Nebenzya den Sitzungssaal des Sicherheitsrates verließ. Vorausgegangen waren – aus russischer Sicht – unbegründete Anschuldigungen des Vorsitzenden des Europäischen Rates, Charles Michel, gegen Moskau.
Es wird berichtet, dass insbesondere der Politiker versucht habe, die Verantwortung für die weltweite Nahrungsmittelkrise dem Kreml zuzuschieben. Außerdem warf er Russland vor, die Häfen der Ukraine zu blockieren und Getreide zu stehlen.

Nach einem Bericht des ukrainischen Nachrichtenportals Kyiv Independent hinderten ukrainische Truppen das russische Militär daran, eine strategisch wichtig Straße im Donbass zu erobern. Die Straße verbindet – so das Nachrichtenportal – die Städte Bakhmut in der Oblast Donezk und Sievierodonetsk in der Oblast Luhansk. Der ukrainische Generalstab sagte, dass ukrainische Truppen die Kontrolle über Sjewjerodonezk behalten und Kämpfe im östlichen Teil der Stadt stattfinden. Ukrainische Truppen haben nach Angaben des Generalstabs auch einen russischen Angriff in der Nähe des Dorfes Woronowe bei Siewerodonezk abgewehrt. Bei den Kämpfen der letzten Tage soll nach ukrainischen Angaben auch ein russischer General gefallen sein.

Trauernde Menschen an einer Gedenkwand für gefallene Soldaten in Lwiw
Foto: Ron Weimann

 

Russland hat begonnen die Leichen getöteter Asowstal-Verteidiger an die Ukraine zu übergeben. So wurden dutzende Leichen von Kämpfern nach Kiew überführt, wo DNA-Tests durchgeführt werden, um ihre Überreste zu identifizieren, sagte Maksym Zhorin, ein ehemaliger Anführer des Asowschen Regiments.

Update: 06.06.2022 um 11.40 Uhr

Weiterhin stark umkämpft ist die Stadt Sjewjerodonezk. Nach Angaben des ukrainischen Generalstabes greifen die russischen Truppen massiv mit Artillerie und Mörsern an. Die ukrainischen Streitkräfte verloren an Boden den sie zunächst wieder gutmachen konnten.

Laut Serhiy Haidai wird das ukrainische Militär in Sjewjerodonezk nach der Rückeroberung der Hälfte der Stadt während einer kürzlichen Gegenoffensive erneut angegriffen und hält Stellungen im Industriegebiet der Stadt. Die russische Taktik „besteht darin, alles vom Erdboden zu tilgen, damit es nichts zu verteidigen gibt“, sagte er und fügte hinzu, dass das Ausmaß der Schäden in mehreren Siedlungen im Gebiet mit Mariupol verglichen werden könne.

 

Die Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen oder auch der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden

 

Update: 05.06.2022 um 12.27 Uhr

Der russische Präsident Wladimir Putin warnt erneut. Diesmal  hat er eine Warnung vor der Lieferung von Langstreckenraketen an die Ukraine ausgesprochen. Sollte geliefert werden würden die russischen Streitkräfte neue Ziele ins Visier nehmen. Das berichtet unter anderem das russische Nachrichtenportal RIA Nowisti.

Das Staatsoberhaupt stellte fest, dass Kiews Anträge höchstwahrscheinlich mit dem Wunsch zusammenhängen, den Verlust von militärischer Ausrüstung auszugleichen. Gleichzeitig sprechen wir seiner Meinung nach über Raketen mit einer Reichweite von 45 bis 70 Kilometern, ähnlich den sowjetischen und russischen Grads, Tornados und Hurrikanen.

In der Nacht hat Russland erneut die ukrainische Hauptstadt Kiew angegriffen. Es gab mehrere Explosionen in der Stadt. Getroffen wurden – so die ukrainische Militärführung zivile und militärische Infrastruktur.

 

Update: 04.06.2022 um 21.52 Uhr

Die russische Blockade der Hägen im Schwarzen Meer könnte eine globale Nahrungskrise verursachen. Einen Militäreinsatz zur Befreiung des Hafens von Odessa hält man in den USA allerdings für hochriskant.

Die ukrainische Marine hat die Zufahrten zu den Häfen vermint um die russischen Kriegsschiffe davon abzuhalten den Hafen von der Seeseite einzunehmen. Vor den Minen sitzt die russische Marine. Russland schlägt vor die Minen zu räumen und Transportschiffe unter russischem Begleitschutz in den Hafen von Odessa einfahren zu lassen. Allerdings vertraut das ukrainische Militär den russischen Invasoren nicht und räumt ein das die Beseitigung der Seeminen der russischen Marine freie Zufahrt zu dem Hafen von Odessa gibt und von hier dann ein Angriff erfolgen könnte.

Immer noch versucht das russische Militär die vollständige Kontrolle über das Gebiet Luhansk zu bekommen. Das könnte der Fall sein wenn Sjewjerodonezk fällt. Hier  gewinnt Russland die vollständige Kontrolle über das Gebiet Luhansk. Die Ukrainer versuchen das zu verhindern und die Stadt zu halten .

 

Update: 03.06.2022 um 20.55 Uhr

Der Kreml hat sich nun nach beinahe 100 Tagen Krieg in der Ukraine zufrieden mit dem Verlauf des Angriffs gezeigt. Der „Sprecher“ des russischen Präsidenten Putin, Dmitri Peskow äusserte das die russischen Truppen ihre Hauptaufgabe – also den Schutz der Zivilbevölkerung im Osten der Ukraine – erfolgreich erfüllt haben. Die Befreiung von pronazistischen ukrainischen Militärs und deren nationalistischen Einheiten würde nun fortgesetzt bis alle Ziele der militärischen Sonderoperation (so nennt die russische Führung den Angriff auf die Ukraine) erreicht seien.

Die EU beschließt neue – weitere Sanktionen. Diese Sanktionen richten sich gegen Politiker, Propagandisten, Geschäftsleute und Familienmitglieder derjenigen, die zuvor sanktioniert worden waren, darunter Mitarbeiter von RIA Novosti und der Chef von Roskomnadzor. Auch die frühere Turnerin Alina Kabajewa ist in der Liste als Person aufgeführt, die eng mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin verbunden ist. Derzeit stehen insgesamt 1.158 Personen und 98 Unternehmen unter EU-Sanktionen. Das berichtet  The Kyiv Independent.

 

Update: 02.06.2022 um 09.33 Uhr

In Sjewjerodonezk im Osten der Ukraine wird weiter hart gekämpft. Russische Truppen führen schwere Angriffe gegen die ukrainische Großstadt durch. Wieviele Bezirke der Stadt noch gehalten werden können ist unklar. Bereits am gestrigen Mittwoch konnten russische Truppen das Zentrum der Stadt einnehmen. Noch in ukrainischer Hand sind die Vororte Ustyniwka und Bobrowe. Trotz schweren Granatwerfer Beschuss kamen die russischen Soldaten nicht weiter.

Die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet über ukrainischen Beschuss in der Volksrepublik Donezk. Diese soll fast 70 mal an einem Tag durch ukrainische Artillerie beschossen worden sein. Dabei wurde nach Angaben Russlands ein Zivilist getötet.

 

Update: 01.06.2022 um 13.15 Uhr

Und weil es sich grade so schön eskalieren lässt und jeder mit dem Säbel lauter rasseln möchte als der andere – hier eine Meldung der russischen Nachrichtenagentur Interfax:

Laut der Pressemeldung sind heute rund 1000 Soldaten mit mehr als 100 Militärfahrzeugen an einem Manöver beteiligt. Ein Teil der mitgeführten Kriegsgeräte sind demnach Trägerraketen für ballistische Interkontinentalraketen (Typ: Jars). Laut Interfax wurde die Meldung über das russische Verteidigungsministerium ausgegeben. Die JARS Rakete hat laut Info bis zu 10, mehrfach unabhängig zielprogramierbare Wiedereintrittskörper (MIRV) – mit einer Sprengkraft je Sprenkopf von 150 – 250 Kilotonnen. Entwickelt wurde die Rakete um beispielsweise amerikanische Raketenabwehrsysteme überwinden zu  können.

 

 

Die Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen oder auch der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden

 

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By CUH

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