Update: 31.05.2022 um 11.50 Uhr

Nun meldet Russland einen Leichenfund. Den Berichten zufolge wurden in den unterirdischen Bunkern des Stahlwerks in Mariupol über 150 Leichen ukrainischer Kämpfer gefunden. Die gefallenen Soldaten wurden in einem Kühlbehälter gefunden dessen Kühlung nicht mehr intakt war. Nach Angaben des russischen Verteidigungsminsteriums sollen die Toten in Kürze an die Ukraine übergeben werden.

Update: 31.05.2022 um 10.12 Uhr

Der Kreml gibt im Rubelstreit weiter Gas. Weil auch die Niederländer sich weigern, in russischem Rubel zu zahlen, bekommen sie ab heute kein Gas mehr aus Russland.

Update: 30.05.2022 um 18.09 Uhr

„Heute, gegen 7:40 Uhr, war im Zentrum der russisch besetzten Stadt Melitopol in der Ukraine eine mächtige Explosion zu hören. Das Stadtzentrum war mit schwarzem Rauch gefüllt“, heißt berichtet die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Nach russischen Angaben soll die Explosion ein Anschlag von ukrainischen Kämpfern gegen die russischen Besatzer gewesen sein.

Update: 30.05.2022 um 10.18 Uhr

Die ukrainischen Streitkräfte sind in Cherson zum Gegenangriff übergegangen. Cherson ist seit Beginn des russischen Überfalls in der Hand der Invasoren. Nun wurden in drei Dörfern die russischen Truppen zurückgedrängt. Das erklärte der Generalstab auf Facebook. Sollte es die ukrainische Armee schaffen die Stadt wieder unter ukrainische Kontrolle zu bekommen wäre das ein starkes Signal. Moskau hat bereits begonnen die Stadt als russisches Staatsgebiet zu bekommen. Eine pro-russische Regierung ist eingesetzt und die Vorbereitung zur Verteilung russischer Pässe ist in Angriff genommen.

Update: 29.05.2022 um 17.42 Uhr

Das ukrainische Militär verkündete heut das hat Kreml auf der Krimhalbinsel einen Behandlungstopp für Zivilisten in den Krankenhäusern angeordnet haben soll. Die so eingesparten Kapazitäten  sollen demnach für verwundete russische Soldaten verwendet werden.  Die Ukraine wertet dieses Vorgehen als einen Beweis dafür, wie sehr die Invasion in der Ukraine dem russischen Militär zugesetzt hat.

 

Trotz intensiver Verhandlungen lehnt der türkische Präsident Erdogan den beantragten Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands ab.

 

Update: 28.05.2022 um 20.48 Uhr

Über 100 Soldaten der russischen Nationalgarde sind laut eines Berichtes von „The Guardian“ kürzlich entlassen worden. Die „Elitesoldaten“ der Rosgwardija – auch als Putins Privatarmee bekannt – weigerten sich demnach in der Ukraine zu kämpfen. Die Einheit soll in Russland eigentlich im Kampf gegen den Terrorismus eingesetzt werden.

 

Update: 28.05.2022 um 11.12 Uhr

Der ukrainische Generalstab berichtete heute, dass Russland 30.000 gefallene Soldaten zu beklagen hat. Dazu kommen 1.330 Panzer, 3.258 gepanzerte Fahrzeuge, 2.226 Fahrzeuge und Treibstofftanks, 628 Artilleriegeschütze, 203 Mehrfachraketensysteme, 93 Boden-Luft-Raketen, 174 Hubschrauber, 207 Flugzeuge, 503 Drohnen sowie 13 Boote.

Hinzu kommt das sich der Geheimdienst sicher ist das der Kreml einen neuen Angriff auf Kiew plant.Eine russische Nachrichtenseite hat einen Beitrag veröffentlicht demnach ein Sieg über Kiew im Herbst diesen Jahres erwartet wird. Im Donbass räumt das ukrainische Militär derzeit einen Rückschlag um die Stadt Lyman ein.

Die Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen oder auch der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden

 

Update: 27.05.2022 um 12.01 Uhr

Während Russland auf Sievierodonetsk vorrückt, behält die Ukraine die Kontrolle über mehrere Positionen in der Region und verweigert Russland die volle Kontrolle über den Donbass, so das neueste Geheimdienstupdate des britischen Verteidigungsministeriums vom 27. Mai. Das Update besagt auch, dass Russland wahrscheinlich um 50 Jahre alte T-62-Panzer in den letzten Tagen in die Südukraine verlegt hat, obwohl diese Panzer „mit ziemlicher Sicherheit besonders anfällig für Panzerabwehrwaffen sein werden. Im Einsatz dieser „Oldtimer sieht der Geheimdienst einen Mangel Russlands an moderner, kampfbereiter Ausrüstung.

Update: 26.05.2022 um 12.26 Uhr

Deutschland hat die Fregatte der Bundesmarine „Mecklenburg-Vorpommern“ dazu auserwählt künftig die Nordflanke der NATO zu stärken. Dazu soll die Fregatte in den nächsten Monaten in die schnellen Eingreiftruppen integriert werden. An Bord der „Mecklenburg-Vorpommern“ befinden sich nach Auskunft des Marinekommandos 22 Soldaten, darunter Besatzungsmitglieder aus der Slowakei.

RIA Nowosti berichtet auf der Internetseite über ein vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlichtes Video über den Start des Marschflugkörpers R-500 durch den Iskander-K-Komplex in einer Militäreinrichtung in der Ukraine. Das Video zeigt das operativ-taktische Raketensystem Iskander-K in einem Waldgebiet. Die R-500-Rakete fliegt aufgrund des Betriebs ihres eigenen Triebwerks aus dem Werfer und bewegt sich langsam in der Luft zum Ziel. Es handelt sich hierbei um ein Raketensystem das in der Lage ist nukleare Sprengköpfe tragen zu können.

Update: 25.05.2022 um 11.35 Uhr

RIA Nowosti berichtet auf der Nachrichtenseite: „Hochpräzise Luft- und Seeraketen mit großer Reichweite in der Stadt Zaporozhye zerstörten die Produktionswerkstätten des Werks Motor Sich, das Flugzeugtriebwerke für die Kampfluftfahrt der ukrainischen Luftstreitkräfte, einschließlich unbemannter Luftfahrzeuge, herstellte“, sagte der Generalmajor spezifizierten.

Der litauische Verteidigungsminister Arvydas Anušauskas sagte auf Twitter, sein Land werde 20 gepanzerte M113-Fahrzeuge, 10 Militärlastwagen und 10 SUVs schicken, die für Minenräumungsoperationen eingesetzt werden können.

Der Bürgermeister von Kramatorsk, Oleksandr Honcharenko, berichtete, dass mehrere Wohngebäude durch die Luftangriffe zerstört oder beschädigt worden seien, die die Stadt über Nacht getroffen hätten, aber es gebe keine Opfer.

Update: 24.05.2022 um 12.18 Uhr

In der ukrainischen Stadt Mariupol wurden etwa 200 Leichen in einem Kellergewölbe gefunden. Das berichtet der Berater des Bürgermeisters der Stadt, Petro Andriuschtschenko, auf Telegram.

Moskau hat gemeldet ein ukrainisches Waffenlager im Donbass bombardiert zu haben in dem Artilleriegranaten für amerkikanische M777 Haubitzen gelagert wurden.

RIA Nowosti berichtet auf deren Internetseite das die Offensive der russischen Armee in der Ukraine absichtlich verlangsamt werde, um die Evakuierung von Zivilisten zu ermöglichen. Das sagte der russische Verteidigungsminister General der Armee Sergej Schoigu.
„Damit die Bewohner die umzingelten Siedlungen verlassen können, werden Schweigeregelungen angekündigt und humanitäre Korridore geschaffen. Natürlich verlangsamt dies das Tempo der Offensive, aber dies geschieht bewusst, um zivile Opfer zu vermeiden“, sagte er während eines Treffens der Rat der Verteidigungsminister der OVKS .
Schoigu betonte, dass die russischen Streitkräfte im Gegensatz zur ukrainischen Armee nicht auf zivile Infrastruktur ziele in der sich Zivilisten aufhalten könnten. Russland identifiziere feindliche Feuerstellungen und militärische Einrichtungen die dann von hochpräzisen Waffen getroffen werden.

Die Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen oder auch der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden

 

Update: 23.05.2022 um 11.12 Uhr

In Enerhodar in der Ukraine gab es einen Sprengstoffanschlag auf den durch Russland eingesetzten Bürgermeister Andrij Schewtschik. Der Mann wurde bei dem Anschlag schwer verletzt. Die ukrainische Militärverwaltung des Gebietes Saporischschja – hier liegt auch die Stadt Enerhodar – teilte über Telegram mit das es sich offenbar um einen gezielten Partisanenangriff gegen einen Kollaborateur handele.

Auf Stromimporte aus Russland verzichten ab sofort die baltischen Staaten. Hier weigert man sich russische Energieressourcen weiter zu importieren und damit den Aggressor des Ukraine Krieges weiter zu finanzieren. Allerdings: Die baltischen Staaten arbeiten schon lange darauf hin im Energiebereich unabhängig von Moskau zu werden.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat ein Gesetz unterzeichnet, um die Wirksamkeit von Sanktionen im Zusammenhang mit dem Vermögen von Einzelpersonen zu verbessern. Die Werchowna Rada verabschiedete es am 12. Mai.
Es wird von RBC-Ukraine unter Berufung auf den Pressedienst des Präsidenten gemeldet. Gleiches meldet auch das russische Nachrichtenportal RIA Nowosti.

Wie in der Mitteilung erwähnt, sieht das Gesetz eine neue Art von Sanktionen in Form der Sammlung von Vermögenswerten vor, die einer natürlichen oder juristischen Person gehören, sowie von Vermögenswerten, über die sie direkt oder indirekt verfügen können, an den Staat.

„Das Verfahren zur Identifizierung und Beschlagnahme des Vermögens sanktionierter Personen, die auf die eine oder andere Weise die Aggression der Invasoren gegen die Ukraine unterstützen, wird es ermöglichen, den ukrainischen Haushalt auf Kosten der Feinde schnell und effektiv aufzufüllen. Das Gesetz enthält klare Anweisungen für die für diesen Prozess verantwortlichen Stellen“, sagte der Präsident.

Update: 22.05.2022 um 18.33 Uhr

Russland hat das Raketensystem Iskander an die Grenze zur Ukraine verlegt. Die Iskander Raketen sind in der Lage Atomsprengköpfe zu tragen.

Westliche Staaten, darunter auch die Vereinigten Staaten sprechen seit Wochen Warnungen zum Einsatz von Atomwaffen aus. Militär Experten sind allerdings der Meinung das der russische Präsident genau diese Waffen einsetzen könnte. Hintergrund ist der eher „suboptimal“ verlaufende Krieg in der Ukraine. Putin könnte der Meinung sein das der Einsatz von Atomwaffen das Blatt zu seinen Gunsten wenden könnte. Der Kreml Sprecher wiegelt ab … allerdings tat er das auch schon bevor Russland die Ukraine überfiel.

Update: 22.05.2022 um 09.04 Uhr

Mariupol kommt nicht zur Ruhe.

Nun warnt der Bürgermeister der Stadt vor gesundheitlichen Gefährdungen und Seuchen die nach dem Einfall der russischen Armee und der wochenlangen Bombardierung folgen könnten. Er sieht die Gefahr durch Infektionskrankheiten auf die Stadt zukommen. Er wied auf Massengräber in Gruben der Stadt hin und zeigte auf die teils zerstörten Abwassersysteme. Regenfälle könnten auf diesem Wege im Zusammenspiel das Trinkwasser verunreinigen und Krankheiten hervor bringen. Er bat die russische Armee Einheimische aus der Stadt zu lassen.

 

Update: 21.05.2022 um 23.34 Uhr

Im Interview eines ukrainischen TV Senders lobte Präsident Wolodymyr Selenskyj den Widerstand und die Verteidigungsbereitschaft der ukrainischen Kämpfer die mit ihrer Gegenwehr der russischen Armee das Rückgrat gebrochen hätten. Der Präsident ist der Meinung das man sich in Kiew die ganze Ukraine so zurück holen werde wie sie vor dem Angriff des russischen Nachbarn – also vor dem 24. Februar 2022 gewesen ist. Sicher ist er das die russische Armee in den nächsten Jahren nicht mehr auf die Beine kommen wird.

Die russische Nachrichten Agentur RIA Nowosti berichtet über sechs ukrainische Soldaten die auf dem Teritorium der Stahlfabrik von Azovstal starben als sie versuchten dortige Munitionsdepots in die Luft zu sprengen. Nachdem die meisten Soldaten sich in dem Werk dem russischen Aggressor ergeben hatten bekamen die Soldaten den Befehl die Depots zu sprengen. Nach Ansicht der russischen Militärführung geschah diese Aktion zu überhastet so das es zu den sechs Toten kam. Vier weitere wurden schwer verletzt.

Und  kurz zur Info: 

Die Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen oder auch der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden

 

 

Update: 20.05.2022 um 21.17 Uhr

Das Asow Stahlwerk ist nun komplett in russischer Hand. Die verbliebenen Kämpfer haben sich ergeben – insgesamt 2439 ukrainische Soldaten aus dem Werk wurden seit dem 16.05.2022 in russische Gefangenschaft genommen. Diese Info kam aus dem russischen Verteidigungsministerium am heutigen Abend.
Update: 20.05.2022 um 12.28 Uhr

Insgesamt schlugen in den letzten 24 Stunden vier russische Raketen im Gebiet um Donezk ein. Die Raketen trafen vor allem Bachmut. Das sagte der Gouverneur der Region Pavlo Krylenko.

Aufgrund der anstehenen NATO Erweiterung hat der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu angekündigt das bis Ende des Jahres zwölf Militärbasen im westlichen Militärbezirk eingerichtet werden sollen.

RIA Nowosti berichtet aus dem Stahlwerk von Mariupol. Hier sollen sich bereits 1900 Kämpfer ergeben haben. Allerdings scheint die „Kommandostruktur der Stahlwerk Kämpfer noch vor Ort zu sein. Der Vize Kommandant des Asow Regiments meldete sich über ein Video in dem er mitteilte das er und das Kommando n och auf dem Werkgelände seien. „Es laufe eine gewisse Operation, zu deren Details Swajtoslaw Palamar nichts sagen wird. Er dankte in dem Video der Welt und der Ukraine. Die Echtheit des Videos ließ sich noch nicht überprüfen.

 

 

 

Update: 19.05.2022 um 18.48 Uhr

Auch das dürfte den russischen Präsidenten nicht erfreuen. Die ukrainische Armee hat über Nacht gleich mehrere Erfolge gegen die russischen Invasoren gemeldet. Das „Einsatzkommando Süd“ meldete den Abschuss eines Flugzeuges und einer Rakete. Dazu wurden auch gleich mehr als ein dutzend gepanzerte Fahrzeuge – laut der Meldung – zerstört. Auch in der Region um Luhansk und D0nezk war das ukrainische Militär erfolgreich. Nach deren Angaben wurden hier gleich noch einmal 35 militärische Fahrzeuge zerstört.

RIA Nowosti – eine russische Nachrichtenagentur berichtete am Nachmittag über Zwanzig Soldaten der 95. Airborne Assault Brigade. Laut der Agentur haben die  Kämpfer freiwillig ihre Waffen niedergelegt und damit ihr Leben gerettet“.  RIA Nowosti beruft sich hier auf einen Telegram Kanal der Volksmiliz.

Und  kurz zur Info: 

Die Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen oder auch der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden

 

Update: 19.05.2022 um 11.03 Uhr

In Moskau gibt es – so der britische Geheimdienst – offenbar Konsequenzen für zwei ranghohe  Militärs. So sei unter anderem der Kommandeur der russischen Schwarzmeer-Flotte, Igor Ossipow, seiner Position enthoben worden. Dieses Vorgehen soll offenbar mit dem Verlust der Mokwa – dem Flaggschiff der Schwarzmeer Flotte – zusammenhängen. Ebenfalls des Postens enthoben hat man den russischen Generalleutnant Sergej Kisse nach erfolglosen Angriffen in der Region Charkiw. Eine Bestätigung aus Russland fehlt allerdings.

Update: 18.05.2022 um 12.21 Uhr

Im Stahlwerk Azovstal bei Mariupol haben sich 959 ukrainische Kämpfer ergeben. Unter ihnen seien 80 verletzte Soldaten. Das teilte das Verteidigungsminsterium in Moskau mit – eine Bestätigung aus der Ukraine gibt es hierfür bislang nicht.

Experten schätzen derzeit die russischen Verluste seit Beginn des Angriffs auf die Ukraine als Rekordverluste ein. Nach Schätzungen dürfte es noch nie so hohe Verluste bei dem Angriff auf ein anderes Land gegeben haben wie im aktuellen Krieg Putins gegen die Ukraine. Genau kann die Verlustzahl auf russischer Seite nicht ermittelt werden, da Russland kaum – bis keine Verlustzahlen veröffentlicht.

Finnland und Schweden haben formell die Mitgliedschaft in der NATO beantragt. Der türkische Präsident Erdogan ist allerdings dagegen. Aus seiner Sicht haben die beiden Länder Terroristen gedeckt und in deren Parlament wirken Kurden mit.

Update: 17.05.2022 um 22.24 Uhr

Russische Behörden haben heute (Dienstag, 17. Mai 2022) in zwei Regionen Beschuss aus der Ukraine gemeldet. Im Gebiet Belgorod wurde offenbar eine Person leicht verletzt berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Tass und Beruf auf Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow.  Im Gebiet um Kursk sei zudem ein russischer Grenzposten beschossen worden. Nach ersten Erkenntnissen sei auch hier niemand zu Schaden gekommen.

RIA Nowosti berichtet: Das russische Außenministerium teilt mit das Moskau  beschlossen hat, aus dem Rat der Ostseestaaten auszutreten. Damit kam Russland dem Rat der Ostseestaaten zuvor. Diese hatten am 4. März 2022 mit den teilnehmenden Ländern eine Erklärung abgegeben in der sie die Suspendierung der Russischen Mitgliedschaft aufgrund der Lage in der Ukraine angekündigt hatten. Die internationale zwischenstaatliche Organisation Rat der Ostseestaaten wurde 1992 gegründet.

Update: 17.05.2022 um 12.31 Uhr

Die schwedische Aussenministerin Ann Linde hat heute vormittag (17. 5.) den Antrag zur Aufnahme in das Verteidigungsbündnis Nato unterzeichnet.Im Vorfeld hatten fast alle Parteien im Parlament ihre Unterstützung für diesen Beitrittsantrag zum Ausdruck gebracht. Allerdings will sich die Türkei gegen die Aufnahme von Schweden und Finnland aussprechen.

Update: 17.05.2022 um 09.14 Uhr

Wochenlang wurde das Asow Stahlwerk bei Mariupol schwer umkämpft und von russischen Truppen belagert. Gestern gab es eine Feuerpause. Hier konnten zunächst 260 ukrainische Soldaten das Werk verlassen – darunter 53 Svhwerverletzte. 211 weitere Soldaten aus dem Werk wurden in eine nahegelegene Ortschaft gebracht die unter russischer Kontrolle ist. Die Soldaten sollen später im Gefangenenaustausch frei kommen. Das teilte ein Sprecher des ukrainischen Generalstabs in der vergangenen Nacht mit. Am Abzug weiterer Kämpfer aus dem Stahlwerk wird noch gearbeitet.

Gleichzeitig hat die russische Armee Raketenangriffe auf die Stadt Lwiw gestartet. Lwiw liegt im Westen der Ukraine.

Update: 16.05.2022 um 17.11 Uhr

Nach  Angaben aus dem Kreml ist in Mariupol eine Feuerpause vereinbart worden, um verletzte ukrainische Soldaten  aus dem Asowstal-Werk in Mariupol zu holen. Das berichtet unter anderem die russische Nachrichten Agentur RIA Nowosti.

Gleichzeitig versuchen russische Truppen die Grenze im Gebiet Sumy zu durchbrechen. Hierzu setzten die Militärs Mörser, Granatwerfer, Maschinengewehre und Sturmgewehre ein, als sie am Morgen des 16. Mai eine Gruppe von Saboteuren in die Region schickten, sagte der staatliche Grenzschutz und der Gouverneur des Gebiets Sumy, Dmytro Zhyvytsky. Den Grenzsoldaten sei es gelungen, den Angriff abzuwehren, hieß es bei The Kyiv Independent weiter.

Update: 16.05.2022 um 01.44 Uhr

Die ukrainische Nachrichtenagentur Kyiv Independent berichtet über neuer Erkenntnisse vom russischen Aggressor. Demnach plane Russland die Entsendung von neuen Soldaten in die Ukraine. Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs sollen 2500 Reservisten aktiviert und ins Land geschickt werden. Diese Soldaten sollen – so der Generalstab –  auf Ausbildungsplätzen in den russischen Oblasten Woronesch, Belgorod und Rostow ausgebildet.

 

Und  kurz zur Info: 

Die Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen oder auch der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. 

 

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By CUH

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