Gut gerüstet für die Landtagswahl (v.l.n.r.): Tino Pakusa (Kandidat im Nordkreis), Sebastian Obst (Kreisvorsitzender) und Stefan Lenzen MdL (Kandidat im Südkreis).

 

Kreis Heinsberg, 5. Mai 2022

 

Die Jungen Liberalen im Kreis Heinsberg trafen sich auf der Burg Wassenberg, um einen außerordentlichen Kreiskongress abzuhalten und im Rahmen dessen einen Wahlaufruf zu verabschieden. Dieser richtet sich besonders an Erst- und Jungwähler und verdeutlicht, warum bei der Landtagswahl eine Stimme für die FDP eine besonders starke Stimme für die Interessen der jungen Generation im Kreis Heinsberg ist.

In Anwesenheit der beiden FDP-Landtagskandidaten im Kreis Heinsberg, Stefan Lenzen MdL (Südkreis) und Tino Pakusa (Nordkreis) berichtete der Kreisvorsitzende Sebastian Obst über eine erfolgreiche Bilanz liberaler Gestaltungskraft in den vergangenen fünf Jahren: „Mit mutigen Reformen und neuen Ideen haben wir gemeinsam für Chancengerechtigkeit, moderne und wettbewerbsfähige Infrastrukturen und sozialen Aufstieg gekämpft“. Doch nach dem Motto „Von hier aus weiter“ gehe es nicht darum, einen Bilanzwahlkampf zu führen, sondern viel mehr stünden die Ideen im Vordergrund, mit welchen NRW in Zukunft noch liberaler gestaltet werden kann. „Der Wert von Freiheit wurde insbesondere für junge Menschen, die sich die letzten beiden Jahre in Solidarität und Demut übten, erkennbar wichtiger. Freiheit ist ein Wert, den man zukünftig nicht mehr lange suchen sollte – im Gegenteil: Für ein demokratisches Zusammenleben ist Freiheit sowohl in politischer und wirtschaftlicher als auch persönlicher Hinsicht ein grundlegender Wert.“ Eine entscheidende Lehre müsse aus der Coronazeit gezogen werden: Um zukünftige Krisen und Probleme lösen zu können, brauche es keine Politik der Nachsorge, sondern eine fortschrittliche Politik der Vorsorge.

Stefan Lenzen betonte in einem Grußwort sein Herzensthema, die Stärkung der heimischen Wirtschaft: „Wir haben Mittelstand, Handwerk und Gründer von unnötiger Bürokratie befreit. Wir wollen von hier aus weiter und den Entfesselungskurs fortsetzen. Damit entlasten wir unsere Unternehmen und Handwerksbetriebe und sie können sich auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren, in die Betriebe investieren und Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen. Die erfolgreiche Gestaltung des Strukturwandels braucht eine Landesregierung, die die richtigen Rahmenbedingungen setzt. Nur mit uns Freien Demokraten gibt es eine moderne Wirtschafts- und Energiepolitik, die auf Technologieoffenheit, Innovation und neue Arbeitsplätze setzt statt auf Verbote und Industriefeindlichkeit.“ Dabei sei es wichtig, die heimische

Wirtschaft weiter zu entfesseln und die ganze Kraft der nordrhein-westfälischen Wirtschaft zu nutzen, um auch in Zukunft krisenfest zu werden. Durch das geplante Gewerbe- und Industriegebiet „Future Site InWest“ werden insbesondere für junge Menschen Arbeitsplätze der Zukunft im Kreisgebiet geschaffen.

Tino Pakusa merkte an, dass es besonders im ländlich geprägten Kreis Heinsberg einer fortschrittlicheren Verkehrspolitik ohne Denkverbote bedarf. „Wir müssen dafür sorgen, dass wir mit neuesten Technologien und den besten Anschlüssen unseren Kreis näher zusammenbringen.“ Gleichzeitig, so Pakusa, sei es von großer Bedeutung, weiterhin einen Schwerpunkt auf die Bildung zu legen, da diese einen wichtigen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit leiste. „In ganz NRW sollten die Schulen weiter mit digitalen Mitteln ausgestattet werden. Gleichzeitig muss aber auch die Schulvielfalt erhalten werden, denn Bildung muss so individuell sein wie unsere Schülerinnen und Schüler selbst. Nur so kann die Bildungspolitik in NRW nachhaltig verbessert werden.“

Eine Legislaturperiode reicht nicht aus, um die Fehler von jahrzehntelanger ideologisch getriebener rot-grüner Bildungspolitik zu kompensieren. Die ersten Schritte wurden aber bereits gemacht: Mit der Digitalstrategie NRW wurden 2 Milliarden Euro in die Digitalisierung der Schulen investiert, die umstrittene Methode „Schreiben nach Gehör“ abgeschafft und der Einsatz der FDP für möglichst viel Präsenzunterricht während der Pandemie war ein wesentlicher Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit. Bei den bereits 60 geschaffenen Talentschulen soll es auch nicht bleiben – landesweit werden 1.000 Talentschulen ins Ziel für eine kommende Legislaturperiode ins Auge gefasst.

Das Schlusswort hielt der Kreisvorsitzende Sebastian Obst: „Am 15. Mai steht eine richtungsweisende Landtagswahl an, eine Wahl zwischen Ideologie oder Freiheit: Überlässt man das Ruder all jenen rot-grünen Besserwissern, die nach noch mehr staatliche Bevormundung rufen, oder machen wir Freiheit wieder zu einem zentralen Wert politischen Handelns und arbeiten gemeinsam und gestärkt an einer besseren Zukunft und vertrauen auf die Schaffenskraft jedes Einzelnen.“

Der Wahlaufruf der Jungen Liberalen in voller Länge:

Ein Gespenst geht um in Nordrhein-Westfalen – das Gespenst der Freiheit. Nach nun mehr als zwei Jahren coronabedingter Freiheitseinschränkungen und historisch einmaligen Grundrechtseinschränkungen kehrt auch in Nordrhein-Westfalen ein Stück prä-pandemische Normalität ein und unser aller Leben gewinnt an Qualität zurück. Dank des freiheitlichen Kurses der FDP auf Bundes- und Landesebene in der Coronapolitik floriert das öffentliche Leben und private Festivitäten wie Geburtstage, Hochzeiten oder baldige Schulabschlussfeiern werden wieder in alter Manier stattfinden können. Der Wert von Freiheit wurde insbesondere für uns junge Menschen, die sich die letzten beiden Jahre in Solidarität und Demut übten, erkennbar wichtiger. Freiheit ist ein Wert, den man zukünftig nicht mehr lange suchen sollte – im Gegenteil: Für ein demokratisches Zusammenleben ist Freiheit sowohl in politischer und wirtschaftlicher als auch persönlicher Hinsicht ein grundlegender Wert. Eine entscheidende Lehre aus der Coronazeit sollte gezogen werden: Um künftige Krisen und Probleme zu lösen, braucht es keine Politik der Nachsorge, sondern eine fortschrittliche Politik der Vorsorge.

Auch künftig braucht Nordrhein-Westfalen eine zukunftsorientierte Politik der Vorsorge, um drängende Probleme wirksam zu beheben. So hat uns die Coronazeit eindrücklich gezeigt, wo immer noch Defizite in unserer Bildungspolitik liegen. Eine Legislaturperiode reicht nicht aus, um die Fehler von jahrzehntelanger ideologisch getriebener rot-grüner Bildungspolitik zu kompensieren. Angefangen bei der noch teilweise mangelhaften Ausstattung unserer Schulen, über noch fehlenden Anschluss an das Glasfasernetz bis hin zur immer noch vorhandenen Bildungsungerechtigkeit, wodurch erhebliche Bildungsnachteile für manche während der Coronazeit entstanden sind, die schwer aufzuholen sind. Die ersten Schritte wurden aber bereits gemacht: Mit der Digitalstrategie NRW wurden 2 Milliarden Euro in die Digitalisierung der Schulen investiert, die umstrittene Methode „Schreiben nach Gehör“ abgeschafft und der Einsatz der FDP für möglichst viel Präsenzunterricht während der Pandemie war ein wesentlicher Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit. Bei den bereits 60 geschaffenen Talentschulen soll es nicht bleiben, es sollen landesweit 1.000 Talentschulen für beste Bildung geschaffen werden. Aber auch die Frage, wie NRW durch technologischen Fortschritt und ohne willkürliche Verbote für den Einzelnen seinen Beitrag zur Klimaneutralität Deutschlands leisten kann, ist eine entscheidende Zukunftsfrage. Dabei ist es wichtig, die heimische Wirtschaft weiter zu entfesseln und die ganze Kraft der nordrhein-westfälischen Wirtschaft zu nutzen, um auch in Zukunft krisenfest zu

werden. Für uns Junge Liberale im Kreis Heinsberg ist neben einer weiteren Verbesserung des ÖPNV im ländlichen Raum auch die Stärkung des Mittelstandes ein Herzensthema. Durch das geplante Gewerbe- und Industriegebiet „Future Site InWest“ werden insbesondere für junge Menschen Arbeits- und Ausbildungsplätze der Zukunft in unserem Kreisgebiet geschaffen. Insbesondere der Umgang mit dem Tagebau ist für uns ein wesentliches Thema der Zukunft. Nachdem es durch den Koalitionsvertrag der Ampel zunächst so schien, als ob die verbliebenen Dörfer gerettet werden könnten, hat der russische Überfall auf die Ukraine und die katastrophal gescheiterte Russland- und Energiepolitik der vorangegangenen Bundesregierungen, die Zukunft des Tagebaues wieder ungewiss werden lassen. Wir Jungen Liberalen vertreten in NRW schon lange den Standpunkt, dass ein Verzicht auf Kernenergie wirksamen Klimaschutz verhindert und dass durch ideologisches Festhalten am Ausstieg aus der Atomkraft eine indirekte Förderung der Braunkohleverstromung betrieben wird. Wir erwarten daher, dass sich eine künftige Landesregierung, die von Liberalen mitgetragen wird, sich dafür einsetzt, dass die Laufzeiten für die noch betriebenen Atomkraftwerke verlängert wird, um Deutschlands energiepolitische Souveränität wieder zu gewinnen und vor allem, um die fünf Tagebaudörfer endgültig und sicher zu retten.

Für uns Junge Liberale werden all diese Zukunftsfragen immer unter dem Gesichtspunkt der Freiheit bewertet und entsprechende Konzepte erarbeitet – denn Freiheit bleibt auch in Zukunft systemrelevant. Am 15. Mai steht eine richtungsweisende Landtagswahl an und Ihr habt die Wahl zwischen Ideologie oder Freiheit: Überlassen wir das Ruder all jenen rot-grünen Besserwissern und blicken in eine ungewisse Zukunft mit noch mehr staatlicher Bevormundung oder machen wir Freiheit wieder zu einem zentralen Wert politischen Handelns und arbeiten gemeinsam und gestärkt an einer besseren Zukunft und vertrauen auf die Schaffenskraft jedes Einzelnen. Die Erst- und Jungwähler im Kreis Heinsberg haben mit den liberalen Kandidaten Stefan Lenzen MdL (Heinsberg I) und Tino Pakusa (Heinsberg II) sowie der FDP NRW die Möglichkeit, ihre Stimmen einem Liberalismus, der unseren Kreis Heinsberg und Nordrhein-Westfalen weiter voranbringt, zu geben. Lassen wir uns von den Zukunftsfragen nicht entmutigen, sondern nutzen wir sie als Chance für uns und packen wir sie an. Für die Zukunft. Für den Kreis Heinsberg. Für ein Nordrhein- Westfalen der unbegrenzten Möglichkeiten. Von hier aus weiter!

Am 15. Mai beide Stimmen für die FDP!

 

Quelle: Junge Liberale /  Kreis Heinsberg

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