Landesweit entstehen 150 neue Familienzentren. „In den Kreisen Düren und Heinsberg wird es zum Kindergartenjahr 2022/23 fünf neue Familienzentren geben“, erklärt Stefan Lenzen, FDP-Landtagsabgeordneter für die beiden Kreise. Der Kreis Düren kann sich über insgesamt drei neue Familienzentren, einmal in Zuständigkeit des Stadtjugendamtes Düren und zweimal in der des Kreisjugendamtes, freuen. In die Zuständigkeit der Stadtjugendämter Heinsberg und Hückelhoven fällt jeweils ein neues Familienzentrum.

Familienzentren wurden im Jahr 2006 durch die damalige schwarz-gelbe Landesregierung eingeführt. Seitdem bieten sie Betreuung und Bildung für Kinder und unterstützen Eltern durch ihr niedrigschwelliges Netzwerk und Hilfen aus einer Hand in Alltags-, Erziehungs- und Bildungsfragen. Dazu zählen neben umfassender Förderung von Kindern beispielsweise die Vermittlung von Kinderbetreuung außerhalb üblicher Öffnungszeiten von Kindertageseinrichtungen sowie vernetzte Beratungs- und Hilfsangebote für Eltern und Familien. „Familienzentren nehmen dadurch vielfältige gesellschaftliche Aufgaben wahr“, erklärt Lenzen.

Die rund 3.000 Familienzentren landesweit sind ein wichtiger Beitrag zur Chancengerechtigkeit. „Die Familienzentren sind ein wichtiger Baustein zur Bekämpfung der Kinderarmut und Beispiele für erfolgreiche Präventionsarbeit. Darüber hinaus verbessern sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bieten unter anderem durch Sprachförderung integrative Angebote für Kinder mit Einwanderungsgeschichte an.“

Durch das neue Kinderbildungsgesetz (KiBiz) von Kinder- und Familienminister Dr. Joachim Stamp (FDP) erhalten Familienzentren Zuschüsse in Höhe von 20.000 Euro statt wie zuvor nur 13.000 Euro. „Die NRW-Koalition erkennt die hohe gesellschaftliche Bedeutung von Familienzentren an. Durch eine jährliche, dynamische Anpassung der Finanzierung ist sichergestellt, dass die Familienzentren stets auskömmlich finanziert werden“, so Lenzen.

Foto: Susanne Klömpges
FDP-Fraktion NRW

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