Update: 15.04.2022 um 05:35 Uhr

Der russische  Lenkwaffenkreuzer „Moskwa“ ist gesunken. Das Flaggschiff der Schwarzmeerflotte sei  – so die russische Nachrichtenagentur Tass – bei einem Sturm gesunken während sie zur Reparatur in einen Hafen geschleppt wurde. Die Agentur beruft sich bei dieser Meldung auf das russische Verteidigungsministerium.

Im Vorfeld gab es unterschiedliche Angaben wie das Schiff beschädigt wurde: Russland sprach von einem Unfall an Bord – die Ukraine von Raketenbeschuss.

Update: 14.04.2022 um 13:36 Uhr

Nach Angaben aus Russland hat man den Hafen der Stadt Mariupol unter russische Kontrolle gebracht – Ukrainische Truppen seien dort ohne Fluchtmöglichkeit eingekesselt. Der Bürgermeister der Stadt widerspricht diesen Angaben.

Dazu meldet man über das Nachrichtenagentur RIA Nowosti: Die Schäden am Lenkwaffenkreuzer „Moskwa“ sind überschaubar – das Raketenabschussmodul sei unbeschädigt.

Update: 14.04.2022 um 09:26 Uhr

In Odessa wurde gestern das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte stark beschädigt. Der russische Lenkwaffenkreuzer „Moskwa“ wurde – -so der Gouverneur des Bezirks Odessa von zwei ukranischen Raketen getroffen. 500 Matrossen mussten von dem Schiff evakuiert werden. Gleiche Situation mit dem Statement aus Russland: An Bord der „Moskwa“ habe sich eine Detonation von Munition infolge eines Brandes ereignet. Die Besatzung wurde evakuiert.

 

 

Update: 13.04.2022 um 20:20 Uhr 

Es gibt Reaktionen auf die neuen Embargo-Überlegungen aus dem Westen. Russlands Präsident – Wladimir Putin – droht nun mit einem Lieferstop was das russische Öl, Gas und die Kohle angeht. In Russland ist man sich über die Konsequenzen mit einem Lieferstop im klaren. Russische Medien spotten bereits über Hamsterkäufe von „westlichen Bürgern“und rücken Preise für Pflanzenöl, Mehl usw. in den Fokus.

Wie die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet habe die Entscheidung europäischer und amerikanischer Politiker, neue antirussische Beschränkungen einzuführen zu einer beispiellosen Krise im Westen geführt. Das sagte Wladimir Putin bei einem Treffen zur Entwicklung der Arktis.Er sieht Russland vor neuen Herausforderungen stehen – sieht aber hier auch neue Chancen für das Land.

Überraschung aus Moskau – Kreml lässt den festgenommenen Putin Vertrauten Wiktor Medwedtschuk in ukrainischen Händen.
Am 12. April nahm der Sicherheitsdienst der Ukraine den profiliertesten kremlfreundlichen Politiker des Landes, Wiktor Medwedtschuk, fest, der im Februar aus dem Hausarrest geflohen war, nachdem Russland seine andauernde Invasion in der Ukraine begonnen hatte.

Präsident Wolodymyr Selenskyj schlug nun vor, Medwedtschuk gegen in russischer Gefangenschaft gehaltene Ukrainer auszutauschen.
Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow kommentierte Selenskyjs Angebot und sagte, Medwedtschuk sei kein russischer Staatsbürger, und der Kreml wisse nicht, ob er eine Einmischung Russlands in seine Situation wünsche.

Wer ist Wiktor Medwetschuk?

Medvedchuk ist Mitglied des ukrainischen Parlaments und Co-Vorsitzender der kremlfreundlichen Oppositionsplattform – For Life Party, deren Aktivitäten im März infolge der russischen Invasion verboten wurden. Medwedtschuk ist die rechte Hand des russischen Diktators Wladimir Putin in der Ukraine.
Seit den frühen 2000er Jahren unterhält Mevdedchuk enge Beziehungen zu Putin und Dmitri Medwedew, einem ehemaligen Präsidenten und Ministerpräsidenten Russlands.

Update: 13.04.2022 um 11:08Uhr 

In Moskau wollen Militärermittler ein Strafverfahren wegen Folter und Mord an russischen Soldaten in der Ukraine eröffnen. Wie die russische Nachrichtenagentur RIA NOWOSTI berichtet wurden nach dem Ende der Feindseligkeiten die Leichen von vier toten russischen Soldaten mit Spuren von Folterungen erlitten. Nach den Ausführungen von Experten wurden diese Folterungen zu Lebzeiten in Form von Körperverletzungen begangen.

Über getötete Zivilisten, Massengräber hört man von russischer Seite nicht viel. Vor einigen Tagen las man – ebenfalls bei der RIA NOWOSTI das die Tötungen von Zivilisten und der Beschuss auf den Bahnhof von Kramatorsk von ukrainischen Truppen durchgeführt wurden.

In den Häfen der ukrainischen Hafenstadt Odessa wurden acht russische Frachtschiffe und zwei Tanker durch den Grenzschutzdienst beschlagnahmt. Die Schiffe befanden sich zur Wartung in Odessa und werden nun im Interesse der Ukraine eingesetzt um die Wirtschaft wieder herzustellen. Das berichtet Kyiv Independet.

Dazu berichten die Streitkräfte der Ukraine über die russischen Verluste seit Beginn der Invasion am 24. Februar 2022. Demnach sind in der Ukraine 19.800 russische Soldaten gefallen. Auf der Verlustliste an Material stehen dazu 739 Panzer, 1964 gepanzerte Kampffahrzeuge, 358 Artilleriegeschütze, 115 Raketenwerfersysteme, 64 Luftverteidigungssystem, 158 Flugzeuge, 143 Hubschrauber, 1429 Fahrzeuge, 76 Treibstofftangs sowie s7 Schiffe.

Die Verlustliste der ukrainischen Soldaten – und ukrainschen Materials ist nicht so detailiert. In der Hauptsache bestehen die Zahlen aus der Anzahl getöteter Zivilisten. So werden allein in Mariupol 2000 getötete Zivilisten gemeldet .

Erstmalig äußert die Ukraine den Verdacht über den Einsatz von Chemiewaffen in Mariupol. Es könnte sich nach ukrainischer Aussage um Phosphor  Munition gehandelt haben – wie nicht anders zu erwarten: Russland dementiert

Daher nochmal der Hinweis: Die Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen oder auch der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. 

 

Update: 12.04.2022 um 11:26 Uhr 

Hat Russland bei dem Angriff auf Mariupol chemische Waffen eingesetzt ? Großbritannien versucht derzeit Berichte zu verifizieren die auf den Einsatz von Chemiewaffen hineuten. Die ukrainische Abgeordnete Iwanna Klympusch hatte auf Twitter gepostet das Russland bei dem Angriff auf die Hafenstadt eine unbekannt Substanz eingesetzt haben soll. Menschen litten bei -und nach dem Angriff an Atemnot. „Wahrscheinlich Chemiewaffen“ fügte sie ihrem Twitterpost bei.

Die russische Nachrichtenagentur RIA NOWOSTI berichtete am heutigen Dienstagmorgen das es russischen Einheiten gelungen sei den Ausbruch ukrainischer Soldaten aus der eingekesselten Stadt Iljitsch zu verhindern. Verteidigungsminister Igor Konaschenkow stellte klar das die ukrainischen Soldaten in der vergangenen Nacht mit etwa 100 Personen einen Durchbruchverusch unternommen hätten. Dieser Versuch wurde durch Luft und Artillerieangriffe gestoppt. Konashenkow präzisierte seine Angaben das drei ukrainische Panzer, fünf Infanterie-Kampffahrzeugen und sieben Fahrzeuge zerstört wurden. Der Aussage nach läßt sich vermuten das etwa 50 ukrainische Soldaten getötet wurden, 42 weitere ihren Waffen „freiwillig“ niederlegten und sich den russischen Truppen ergaben.

 

Update: 11.04.2022 um 17:21 Uhr 

In der ukrainischen Stadt wird wohl die russische Armee die Oberhand gewinnen. Den letzten ukrainischen Streitkräften geht die Munition aus – eine Eroberung der Hafenstadt steht nach Ansicht der 36. Marinebrigade kurz bevor. Pro-russische Separatisten meldeten unterdessen schon den Hafen erobert und unter Kontrolle zu haben. RIA NOWOSTI, eine russische Nachrichtenagentur, zitierte hiermit den Separatistenführer Denis Puschilin.

Frankreich entsendet ein Team forensischer Polizisten in die Ukraine, um bei der Untersuchung von Kriegsverbrechen zu helfen. Das Team wird seine Arbeit am 12. April in der Oblast Kiew aufnehmen, wo mehrere Anklagepunkte russischer Kriegsverbrechen gemeldet wurden. Frankreich ist das erste Land, das internationale Forensiker in die Ukraine schickt. Das sagte der französische Botschafter Etienne de Poncins am heutigen Montag.

Update: 11.04.2022 um 13:33 Uhr 

Offenbar hat die ukrainische Armee eine große Militärattacke russischer Truppen in den Regionen Donezk und Luhansk abgewehrt. Dabei sollen lt. britischer Einschätzung erneut große teile russischer Panzer, Fahrzeuge und Artillerie zerstört worden sein. Allerdings geht der Beschuss der Russen weiter. Ungelenkte Bomben erhöhen die Wahrscheinlichkeit ziviler Opfer um ein vielfaches.  Die russische Nachrichten Agentur RIA NOVOSTI (РИА Новости) berichtet das russische Streitkräfte die befestigte Verteidigungslinie der ukrainischen Streitkräfte im Dorf Kamenka / Region Charkiw – eingenommen hätten.

Russland  meldet zusätzlich den Abschuss mehrerer ukrainischer Militärflugzeuge. Lt. des russichen Verteidigungsminsterium sollen 78 neue Militärobjekte zerstört worden sein.

 

Und nochmal der Hinweis: Die Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen oder auch der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. 

Fast 2000 Raketen soll Russland bereits auf die ukrainischen Städte abgefeuert haben. Das saget Präsident Wolodymyr Selenskyj vor dem südkoreanischen Parlament. Auch forderte er Südkorea auf der Ukraine Waffen zu liefern. Das meldet am heutigen Montag der Kyiv Independent.

Und eine Info hinzu. Auffällig bei der russischen Nachrichtenagentur RIA NOVOSTI ist der immer gleiche Absatz bei der russischen Kriegsberichterstattung. Unter jedem Beitrag ist der folgende Absatz zu finden:Am 24. Februar startete Russland eine Militäroperation zur Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine . Wladimir Putin nannte sein Ziel „den Schutz von Menschen, die seit acht Jahren Mobbing und Völkermord durch das Kiewer Regime ausgesetzt sind“. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums schlagen die Streitkräfte nur gegen die militärische Infrastruktur und die ukrainischen Truppen zu und haben die Hauptaufgaben der ersten Phase bereits erledigt – sie haben das Kampfpotential der Ukraine erheblich reduziert. Das Hauptziel der Operation in der russischen Militärabteilung wurde die Befreiung von Donbass genannt .

Update: 10.04.2022 um 21:17 Uhr 

Die Türkei hat mitgeteilt das sich sich and die Montreux Konvention halten will und das Einlaufen von Kriegsschiffen ins Schwarze Meer nicht zulassen wird. Das sagte der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar.Die russische Nachrichtenagentur RIA NOVOSTI (РИА Новости) beruft sich bei ihrem Bericht auf einen Fernsehsender von Haber.

Weiter berichtet die Agentur das im Zusammenhang mit möglichen Provokationen durch ukrainische Nationalisten die Stufe gelb für terroristische Bedrohung in der Region Kursk ausgerufen
wird. Die Warnstufe gilt ab morgen – Montag den 11. April 2022. Insgesamt gibt es drei Warnstufen: Blau (erhöht), gelb (hoch) und die letzte Stufe kritisch (rot).
Auch die Kämpfe gehen weiter: So wird berichtet das es dem russischen Militär gelungen sei die Basis des – wie Moskau es ausdrückt „nationalistischen Bataillons“ Dnepr liquidiert zu haben. Während der Nacht gab es einen Angriff  mit seegestützten Rakekten im Dorf Zvonetskoye in der Region Dnepropetrovsk. Russland sieht in diesem Hauptquartier eine Militärbasis in der neulich erst Verstärkung von ausländischen Söldnern eingetroffen sein soll. In den Regionen Nikolaev und Charkow wurden – laut Generalmajor Igor Konaschenkow – ukrainische S-300 Luftverteidigungssysteme zerstört.
Der Kyiv Independet berichtet das die Stadt Sewerodonzek beschonnen wurde. Der Gouverneur des Gebietes Luhansk, Serhij Haidai, teilte mit das die Infrastruktur der Stadt fast vollständig zerstört wurde. Am heutigen Sonntag wurden unter anderem zwei Wohngebäude und eine Klinik von russischen Raketenangriffen getroffen.
Bei einem Angriff auf den bereits zerstörten Flughafen Dnipro wurden heute fünf Menschen verletzt. Bei den Verletzten handele es sich – so Mykola Lukaschuk, Leiter des Regionalrates in Dnipro, um Retter des Landesrettungsdienstes.
Weiter berichtet der Kyiv Independet das laut Staatsanwaltschaft 1222 bestätigte Tötungen von Zivilisten im Oblast Kiew. Die Generalstaatsanwältin Iryna Venediktova sagte gegenüber Sky News, das ihr Büro 56 Strafverfahren nach den Artikeln Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit eröffnet und 500 russische Kriegsverbrecher identifiziert habe.

Update: 09.04.2022 um 22:04 Uhr 

Unerwarteten Besuch bekam am heutigen Samstag der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Der britische Premierminister Boris Johnson war zu Besuch in Kiew und traf dort auf Selenskyj. Und Johnson kam nicht mit leeren Händen. Johnson sagte dem Präsidenten 120 gepanzerte Fahrzeuge und Anti-Schiff-Abwehr-Raketensysteme zu. Dazu betonte er das auch wirtschaftliche Unterstützung folgen soll.

Die russische Nachrichtenagentur RIA NOVOSTI (РИА Новости) berichtet über einen Angriff ukrainischer Kämpfer auf einen Grenzposten in der Region Kursk. Diese Info kam vom
Gouverneur der Region Kursk Roman Starovoit. Nach seinen Angaben erfolgte der Beschuss in der vergangenen Nacht mit Mörsern in der Nähe des Dorfes Elizavetovka im Bezirk Glushkovsky. Bei dem Angriff wurde niemand verletzt, es gab keinen Schaden“, postete Starovoit auf seinem Telegram-Kanal.

Elizavetovka liegt mehrere Kilometer entfernt vom ukrainischen Gebiet Sumy liegt.

Auch der „Kyiv Independet“ berichtet über diesen Vorfall und schreibt: „Russland hat die Ukraine wiederholt beschuldigt, ihr Territorium anzugreifen.“ Einen Beweis hierfür gibt es nach Ansicht aus Kiew nicht.Die Ukraine bestreitet den Angriff.

Update: 09.04.2022 um 14:51 Uhr 

Drohen die Friedensverhandlungen nun vollkommen zusammenbrechen ? Aufgrund der neuen schweren Kampfhandlungen im Donbass und den Angriffen auf die ukrainische Zivilbevölkerung in mehreren Städten stehen die Bemühungen um eine diplomatische Lösung offenbar kurz vor dem Aus.

Der ukrainische Präsident Selenskyj fordert nun eine „globale“ Antwort auf den Raketenangriff von Kramatorsk. Hier wurde ein „Bahnhof“ angegriffen und 59 Menschen – darunter zwei Kinder – wurden getötet. Der Kreml streitet den Angriff (wie berichtet) ab.

Update: 09.04.2022 um 11:12 Uhr 

Auch am Samstag gehen die Angriffe in der Ukraine weiter. Nowobachmutiwka, Nischne, Rubischne und Popasna sind die Ziel der russischen Truppen im Donbass. Das teilte der ukrainische Generalstab heute morgen mit. Ziel wird es sein die vollständige Kontrolle über die Stadt Mariupol zu bekommen.

Die russische Nachrichtenagentur RIA NOVOSTI (РИА Новости) berichtet darüber das die Regierung in Kiew eine Provokation vorbereitet um Russland ein Massaker an den Einwohnern der Stadt Irpen vorzuwerfen. Hiervor warnte der Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow. Demnach plane man in der Ukraine Leichen von Anwohnern, die durch Beschuss er ukrainischen Artillerie getötet wurden in den Keller eines Gebäudes am östlichen Stadtrand von Irpin zu bringen.
Im Anschluss soll diese inszenierte Aktion für die Verbreitung von Videomaterial in westlichen Medien genutzt werden“, fügte Konaschenkow hinzu.

Ein Blick auf die ukrainische Nachrichtenagentur Kyiv Independent:

Am gestrigen Freitag (8. April2022) zerstörten die Streitkräfte der ukrainischen Streitkräfte einen Marschflugkörper, eine Drohne und einen Hubschrauber der russischen Besatzer. Das teilte der Pressedienst des ukrainischen Luftwaffenkommandos mit. Nach weiteren Angaben habe man in der Ukraine seit Beginn der Invasion 150 Flugzeuge, 135 Hubschrauber und mindestens 112 Drohnen verloren. Weiter ließ man verlauten das die russischen Verluste die Größe einiger Armeen auf der Welt bereits erreicht haben.

Die Zahl der getöteten Zivilisten bei einem russischen Angriff auf einen Bahnhof in Kramatorsk ist weiter nach oben korrigiert worden. So sind mindestens 50 Menschen getötet worden, darunter fünf Kinder …

Die Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen oder auch der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. 

 

Update: 08.04.2022 um 23:38 Uhr 

Weitere Massengräber wurden in dem Ort Makariw – etwa 50 Kilometer westlich von Kiew – gefunden. Laut Berichten sollen hier in verschiedenen Massengräbern 132 urkainische Zivilisten mit Schussverletzungen gefunden worden sein. In Makariw selber zeigt sich ein Bild der Zerstörung. Nach russischen Angriffen sollen fast 40 Prozent des Ortes zerstört sein – Strom und Gas gibt es hier nicht.

Zurück nach Butscha: Auch hier wurde ein weiteres Massengrab gefunden. Hier sollen nochmal 67 Zivilisten mit Schußverletzugen gefunden worden sein.

Nach Angaben der USA gibt es Anzeichen dafür das Russland einige Reservisten mobil gemacht hat. Nach Angaben von hochrangigen US-Militärvertretern könne man in Moskau mehr als 60.000 Reservisten einberufen wollen.

In der Slowakei gibt es „Unstimmigkeiten“. Nachdem der Ukraine ein Luftwaffenverteidigungssystem überlassen wurde, macht die Opposition Ärger.

Update: 08.04.2022 um 14:55 Uhr 

Russland hat die Vorbereitungen für eine Offensive im Donbass abgeschlossen. Nach Angaben des ukrainischen Nachrichtenportal „Kyiv Independet“ wird derzeit versucht an mehreren Stellen die Verteidigungslinien zu durchbrechen. Laut des ukrainischen Außenministers setzt Russland für diese Offensive tausende Panzer, Flugzeuge und Artillerie ein.

Die Zahl der toten des russischen Raketenangriffs auf den Bahnhof in Kramatorsk ist auf 39 Opfer gestiegen. Der Ukrainische Präsident Selenskyj äußert das den Russischen Truppen Kraft und Mut fehlen um den Krieg auf dem Schlachtfeld zu führen. Aus diesem Grunde greifen die Soldaten die Zivilbevölkerung an.

Eine völlig andere Darstellung des Angriffs auf den Bahnhof im ukrainischen Kramatorsk meldet die russische Nachrichtenagentur RIA NOVOSTI (РИА Новости). Nach dem Bericht dieses Nachrichtenportals sollen ukrainische Truppen, die in der Nähe der Stadt Dobropolye stationiert sind den Bahnhof mit dem taktischen Raketensystem Tochka-U angegriffen haben. Das teilte – so die Ausführung der Nachrichtenagentur – das russische Verteidigungsministerium mit. Dobropolye liegt rund 45 Kilometer von Kramatorsk entfernt.
Zweck des Angriffs soll darin bestehen die Flucht der Menschen dort zu verhindern und sie als menschliches Schutzschild zu nutzen.

Unterstützung erhält die Ukraine nun durch die Slowakei. Die slowakische Regierung schickt das Luftwaffenverteidigungssystem S-300 in die Ukraine um so – nach Aussage des slowakischen Ministerpräsidenten Eduard Heger – so viele unschuldige Ukrainer wie möglich zu retten.

Und es gibt noch ein Premiere: Zum ersten Mal – seit der Invasion russischer Truppen in die Ukraine – hat Russland erhebliche Truppenverluste zugegeben. Zuletzt hatte Russland von etwas über 1300 gefallenen russischen Soldaten gesprochen – Experten schätzen die Zahl jedoch auf jenseits der 10.000 Gefallenen – die Nato selber spricht von 40.000 gefallenen Soldaten. Auch bei dem aktuell startenden Angriff auf den Donbass muss man in Russland von 30 – 50 Prozent an Verlusten ausgehen sage ein Ex Oberbefehlshaber der US Streitkräfte.

 

An dieser Stelle nochmal die Info: Die Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen oder auch der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. 

 

Update: 08.04.2022 um 11:24 Uhr 

In der Ostukrainischen Stadt Kramtorsk gab es einen Raketenangriff auf den dortigen Bahnhof. Der Verwalter des Bahnhofes sprach von 30 Toten, darunter zwei Kinder und 100 Verletzten Personen. In Kramatorsk warten derzeit tausende von Menschen auf ihre Evakuierung aus der Region.

 

Update: 07.04.2022 um 18:30 Uhr 

Wie die russische Nachrichtenagentur RIA NOVOSTI (РИА Новости) berichtet, hat sich Dmitri Peskow, Pressesprecher des Staatsoberhauptes Putin nun zu den neuen US Sanktionen geäußert. Wie RIA NOVOSTI berichtet wird Russland „unbedingt“ reagieren und tun was Russland für richtig hält.
Einige Sanktionen richten sich gegen die Kinder Putins und seines Außenministers Lawrow. Wie RIA NOVOSTI weiter berichtet bejahte ein hochrangiger Beamter der Regierung in Washington die Frage eines Journalisten ob es sich hierbei um Maria Putina und Ekaterina Tikhonova handele.

Weiter berichtet die russische Nachrichtenagentur das die UN Generalversammlung eine Resulution verabschiedet hat die die Mitgliedschaft Russlands im Menschenrechtsrat suspendiert hat. Über diese Resulution berichten u.a. auch deutsche Medien.

Und der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko meldet sich zu Wort. Er will eine Beteiligung an den Gesprächen die für ein Ende der Kämpfe in der Ukraine sorgen sollen. Nach seiner Aussage handele es sich bei dem Krieg, der vor der Haustür stattfindet um eine Situation die Belarus ernsthaft beeinflusst und daher sollte es keine Vereinbarung hinter dem Rücken der belarussischen Regierung geben. Überraschend bei seiner Aussage war das Wort „Krieg“. Die russischen Behörden haben die Aktionen im Nachbarland als „Spezial Militäreinsatz klassifiziert und wollen das Medien diesen Wortlaut auch so verwenden. Die Worte „Krieg“ oder „Invasion“ kann in Russland als Falschinformation über die russischen Streitkräfte gesehen werden. Auf diese „Art“ von „FakeNews“ – oder auch nur die Verwendung der Begriffe stehen hohe Strafen. Bei einem öffentlichen Treffen mit einigen Vertretern der Sicherheitskräfte wiederholte Lukaschenko das Wort Krieg gleich mehrfach.

Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine wurde den Truppen Russlands erlaubt das belarussische Grenzgebiet zur Ukraine als Rückzugspunkt zu nutzen. Die ersten Friedensgespräche, die ein Ende der Kämpfe herbeiführen sollten, fanden auf belarussischen Boden statt. Zu weiteren Gesprächen wurde nun von Vertretern Russlands und der Ukraine die Türkei als Verhandlungort gewählt. Nun will Lukaschenko mit seiner Einbindung in die Friedensverhandlungen erreichen das es ein Ergebnis gibt da er Krieg Russlands mit der Ukraine seinem Land großen Schaden zufügt.

Morgen – Freitag den 08.04.2022 wird sich aller Voraussicht nach die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu einem Solidaritätsbesuch in Kiew einfinden. Dort wird sie von Präsident Selenskij erwartet.

Und Indien hat sich ebenfalls gemeldet. Dort will man das Handelsabkommen mit Russland stabilisieren. Seit Kriegsbeginn konnte das Land mehrere Millionen Barrel Öl – relativ günstig – von Russland beziehen. Da Indien aber auch gute Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Amerika hat, nahm man dort bisher eine neutrale Position ein und konnte sich so aus den Resulutionen im UN Sicherheitsrat enthalten.

 

Die Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen oder auch der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. 

 

Update: 07.04.2022 um 12:42 Uhr 

Und wieder Butscha und wieder neue Details: Der Bundesnachrichtendienst soll – so berichtet es der Spiegel – Funksprüche russischer Soldaten aus dem Ort abgefangen haben. Hier wurden dann Lagebesprechungen der Streitkräfte mitgehört. Laut NTV soll das  Töten von Zivilisten  für russische Soldaten „Alltag“ und sogar Teil einer klaren Strategie sein.

Eine Attacke gab es von ganz anderer Stelle. Das Hacker-Kollektiv Anonymous hat sensible Daten russischer Soldaten veröffentlicht. Teile davon sind offenbar neben den Namen auch Adressen und Passnummern. Wie Anonymous mitteilt gehöre jeder der russischen Soldaten, die an dem Krieg in der Ukraine teilnehmen, vor ein Kriegsverbrecher Tribunal.

Im Netz kursiert nun ein Video das die Tötung eines russischen Soldaten zeigt. Diese Tag soll sich Ende März in der Region um Kiew ereignet haben.  Hierauf zu sehen wie „ukrainsiche Soldaten“ – sie tragen blaue Armbinden – auf einen am Boden liegenden, schwer verletzten,  russischen Soldaten schießen. Hierbei könnte es sich um  Unterstützungseinheiten handeln die aktuell der Ukraine zur Seite stehen.

Nochmal der Hinweis zu Konfliktparteien als Quelle

Die Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen oder auch der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. 

 

Update: 06.04.2022 um 17:41 Uhr 

Nach dem Massaker in Butscha äußert sich China erstmalig zu den Vorfällen. Zhang Jun (UN Botschafter) aus Peking nannte die Bilder und Berichte über die Geschehnisse dort zutiefst beunruhigen. Dieser Vorfall müsse überprüft werden und alle Anschuldigungen müssen sich auf Fakten stützen. Dazu war er der Meinung das Angriffe auf Zivilisten inakzeptabel seien. Er sagte auch das alle Seiten sich zurückhalten müssen und unbegründete Anschuldigungen zu vermeiden sind solange das Gesamtbild dessen was geschehen ist nicht klar ist.

Während Zhang Jun es vermied Russland im Zusammenhang mit dem Massaker in Butscha zu erwähnen kamen aus der Stadt ganz andere Worte. Augenzeugen berichteten das jüngere Soldaten in der Stadt abgelöst und durch ältere – und wesentlich besser ausgerüstete Soldaten getauscht wurden. Mit dem Tausch fingen die Folterungen an und es wurde auf die Zivilisten geschossen.

Auch aus Rom kam Kritik. Der Papst zeigte sich tief bestürzt über die Situation in Butscha.

Derzeit berichtet die russische Nachrichtenagentur  RIA NOVOSTI (РИА Новости)  das es in der Ukraine Folter und Gewalt gegen russische Kriegsgefangene gegen soll. Nach dem Bericht sollen internationale Organisationen dies Folterung nicht beachten, sagte Generaloberst Mikhail Mizintsev, Leiter des Nationalen Verteidigungskontrollzentrums der Russischen Föderation.

„Es wurde zuverlässig festgestellt, dass russische Soldaten Folter, Gewalt und Mobbing ausgesetzt sind, die mit ihrer Unmenschlichkeit die Handlungen der Bestrafer während des Großen Vaterländischen Krieges kopieren, und all dies wird im Internet und in den Medien weit verbreitet. “ wird Mizintsev auf der Webseite zitiert. Ihm zufolge ignoriert die Weltgemeinschaft, einschließlich der Vereinten Nationen, der OSZE und des IKRK, die offensichtlichen Tatsachen der Misshandlung in der Ukraine.

Die ukrainische Prawda (Українська правда) berichtet derzeit über die Region Luhansk. Nach Angaben des Leiters der regionalen  Militärverwaltung, Serhij Haidai transportieren die russischen Besatzer immer mehr Ausrüstung und Soldaten in die Region. In einer Rede sagte er das dort in 3-4 Tagen versucht wird eine Offensive durchzuführen. In Luhansk stehen derzeit mehrere Wohnhäuser in Flammen.

Zurück in die Region von Kiew. Nach Aussage einer Menschenrechts-Obudsfrau werden in der Stadt Hostomel über 400 Bewohner vermisst. Augenzeugen berichteten dass einige Menschen getötet wurden – wo die Leichen sind ist allerdings unbekannt. Der Ort war 35 Tage lang von russischen Truppen besetzt. Allerdings: Die Ombudsfreu legte keine Beweise für die Darstellung vor und auch Namen der Zeugen gab es nicht. Auch gibt es derzeit keine Stellungnahme aus Russland.

 

Nochmal der Hinweis zu Konfliktparteien als Quelle

Die Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen oder auch der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. 

 

Es gibt weitere Sanktionen der USA gegen Russland. Die Strafmaßnahmen richten sich nun gegen Verwandte der russischen Eliten,  sowie des russischen Präsidenten Putin und des Außenministers Sergej Lawrow. Das kündigte heute das weiße Haus in Washington an. Darunter fallen die erwachsenen Kinder des Präsidenten sowie die Frau und die Tochter des Außenministers. Dazu richten sich Sanktionen gegen die russischer Sberbank und die von Oligarchen gegründete Alfa Bank. Erstgenannte Bank ist für den Bankensektor und die Wirtschaft systemrelevant. Dazu verbieten die USA neue Investitionen durch US Personen – wo auch immer diese sich befinden – in Russland zu tätigen. So soll Russland weiter von der Weltwirtschaft abgeschnitten werden.

 

Update: 05.04.2022 um 14:36 Uhr 

Jetzt scheint Russland mit seiner zurückhaltenden Art und Weise im Bezug auf die Invasion in der Ukraine Schluss machen zu wollen. Ein Beitrag der staatlichen Nachrichtenagentur RIA sorgt aktuell für Wirbel, wie Fokus Online aktuell auch berichtet.

Im Beitrag selber schrieb die Agentur von der Unausweichlichkeit der Entnazifierung der Ukraine und das man einen Feind Russlands und ein Instrument des Westens das Russland zerstören will nicht benötige. Nach Ansicht eines Regierungsnahen Journalisten werde die Ukraine von einer Nazi-Elite geführt. Die Aufgabe Russlands sei es das Land und die Bevölkerung zu befreien. Mit dem seit Wochen anhaltenden Krieg will man eine gerechte Bestrafung der Ukraine herbeiführen. Die beschriebene Entnazifizierung gehöre demnach zu einer Reihe an Maßnahmen die auf die nazifizierte Masse der Bevölkerung abzielt und somit nicht als Kriegsverbrechen bestraft werden kann.

Dieser Artikel erschien kurz nach dem Bekanntwerden des Massakers in der ukrainischen Stadt Butscha. Hier bezeichnete zu allererst der ukrainische Präsident Selenskyj die Täter als Kriegsverbrecher – der Nachrichtendienst veröffentlichte eine Liste mit Namen, Passdaten, Dienstgrade aller Mitglieder der 64. Motorschützenbrigade der russischen Armee und teilte mit diese wegen Kriegsverbrechen anklagen zu wollen. Wie berichtet wies der Kreml die Vorwürfe umgehend zurück – Bilder aus Butscha die getötete Menschen zeigten wurden als gefälscht bezeichnet. Die USA verglichen die nach dem Abzug der Russen erstellten Fotos mit Satellitenbildern und bewerteten diese Bilder als echt.

 

Abseits der Ukraine haben Israel und die USA sich grundsätzlich bereit erklärt das Raketenabwehrsystem Arrow 3 an Deutschland zu verkaufen. Allerdings hat Deutschland noch keine Kaufentscheidung getroffen. Mit dem Blick auf Langstreckenraketen hat man in Deutschland derzeit keine angemessene Verteidigung.

und:

Von Seiten der EU wird weiter über Sanktionen diskutiert die Russland weiter treffen sollen. Ein Teil des mittlerweile 5. Sanktionspaketes soll ein Lieferstopp russischer Kohle darstellen. Das Bundeswirtschaftsministerium will dieses Vorhaben unterstützen. Bei russischem Gas ist man hier noch nicht so begeistert. Die Abtrennung von der jahrelangen russischen Abhängigkeit in Sachen Erdgas ist nicht so ganz einfach. Was nun in Litauen gelungen ist könnte in Deutschland noch bis in den Sommer 2024 andauern. Litauen hat sich von der russischen Abhängigkeit lösen können und deckt den Gasbedarf des Landes nun über einen Flüssigerdgasterminal in der Ostsee.

 

Update: 05.04.2022 um 10:53 Uhr 

Am gestrigen Montag beschloss die Bundesregierungeine erhebliche Zahl von Angehörigen der russischen Botschaft zu unerwünschten Personen zu erklären. Die Info kam gestern Abend vom Auswärtigen Amt. Demnach sollen 40 Personen ausgewiesen werden bei denen von einer Zugehörigkeit zu russischen Nachrichtendiensten auszugehen ist. Diesem Beispiel folgt nun auch Frankreich. Hier will man 35 Diplomaten ausweisen deren Aktivitäten den französischen Sicherheitsinteressen widersprechen.

Noch immer bestreitet der Kreml mit den Verbrechen an der zivilen Bevölkerung etwas zu tun zu haben und nennt die Bilder Fälschungen. Allerdings sprechen die USA in diesem Zusammenhang von der Auswertung von Satellitenbildern die vor dem Abzug der russischen Truppen in der Stadt entstanden sind. Auf diesen Bildern sind Leichen zu erkennen deren Auffindesituation nach dem Abzug des russischen Militärs identisch ist.

Aus Butscha gibt es immer mehr unfassbare Neuigkeiten. So sollen mehrere getötete Zivilisten im Keller eines Kindersanatoriums gefunden worden sein. Den Berichten nach wurden die Opfer zuvor gefoltert. Aufgrund dieser Meldungen aus der Stadt werden die Rufe nach einem Prozess gegen Putin lauter. Mitunter überlegt man bereits Leichen zu exhumieren um die Beweise von russischen  Kriegsverbrechen zu sichern. Michelle Bachelet, die hohe Kommissarin für Menschenrechte der UN in Genf brachte diese Vorgehensweise ins Spiel. Nach der Exhumierung sollen die Toten identifiziert und untersucht werden.

Das Problem ist – wie berichtet: Russland ist kein Mitglied des internationalen Gerichtshofes und erkennt diesen auch nicht an. Allerdings hat Russland einen Vertrag unterzeichnet das Menschenrechte beachtet werden – das hat in der Vergangenheit dann nicht immer so geklappt wie es erwartet wurde.  Es gab auch vor dem Angriff auf die Ukraine willkürliche Verhaftungen, systematische Folter von Inhaftierten durch die Polizei, aussergerichtliche Hinrichtungen, Schikanierung und Mißhandlung von Rekruten in der Armee … und einiges mehr …..Indes werden weitere Sanktionen gegen Russland geplant. Auch der Stopp von Gasimporten ist immer noch Dauerbrenner.

 

 

Update: 04.04.2022 um 16:50 Uhr 

Eilmeldung: Robert Habeck hat angeordnet das die Bundesnetzagentur die Kontrolle über Gazprom Germania übernimmt. Vorher hatte die russische Gazprom verkündet die deutsche Tochtergesellschaft aufzugeben. Damit soll die Bundesnetzagentur als Treuhänderin für die Gazprom Germania GmbH eingesetzt werden. Die Bundesregierung ist über diesen Schritt informiert der laut Habeck getan werden muss und die öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie die Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten. Diese Regelung soll zunächst bis Ende September gelten.

Update: 04.04.2022 um 16:29 Uhr 

Aktion und Reaktion … Nachdem die meisten europäischen Staaten ihren Luftraum nach Beginn der russischen Invasion in der Ukraine gesperrt haben und dazu mehrere Schengen Staaten, darunter auch Tschechien und das Baltikum die Visavergabe an Russen eingeschränkt haben hat nun auch der Kreml reagiert. Wladimir Putin schränkte nun das erleichterte Visaverfahren für Bürger westeuropäischer Staaten ein. Per Dekret ist es nun für offizielle Delegationen und Journalisten nicht mehr ganz so einfach Russland zu besuchen.

Russlands Präsident Wladimir Putin schränkt das erleichterte Visaverfahren für Bürger westeuropäischer Staaten ein. Per Dekret setzte er die vereinfachte Visavergabe für Teilnehmer offizieller Delegationen und Journalisten aus. Das betrifft sowohl die Vergabe von Einfachvisa wie auch von Mehrfachvisa. Der Kreml begründete den Schritt mit „unfreundlichen Handlungen der EU und einer Reihe anderer Staaten“. Neben Staaten der Europäischen Union betrifft die Regelung Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz.

Nach Beginn der russischen Invasion in die Ukraine haben die meisten europäischen Staaten ihren Flugraum für Russland gesperrt. Mehrere Schengen-Staaten, darunter das Baltikum und Tschechien, haben zudem die Visavergabe an Russen – außer in humanitären Fällen – eingestellt. Eine einheitliche Regelung gibt es auf europäischer Seite aber nicht.

In Berlin ist man entsetzt. Am gestrigen Sonntag nahmen mehr als 900 Teilnehmer an einem Prorussischen Autokorso teil. Hierzu wurden russische Fahnen an den teilnehmenden Fahrzeugen befestigt …

Update: 04.04.2022 um 15:11 Uhr 

Der ukrainische Verteidigungsminister Olexij Resnikow hat es angekündigt – der Geheimdienst des Landes hat es bereits umgesetzt. Das Nachrichtenportal Kyiv Independent berichtet das der Geheimdienst des Landes, wie von Resnikow angekündigt eine Liste veröffentlicht hat. In der Liste die Namen, Passdaten, Dienstgrade aller Mitglieder der 64. Motorschützenbrigade der russischen Armee. Laut Aussage des Verteidigungsminister sollen alle Personen die sich auf dieser Liste befinden als Kriegsverbrecher gegen die Zivilbevölkerung Butschas vor Gericht gestellt werden. Ihm zu Folge werde die Aufklärung alle Eindringlinge und Mörder identifizieren und vor Gericht stellen

Allerdings bestreitet Russland jede Verantwortung für die Tötung in Butscha und weist die Anschuldigung zurück. Kreml Sprecher Dmitri Peskow bezeichnet die von der Ukraine vorgelegten Beweise in Form von Fotos und Video als Fälschungen.

Update: 04.04.2022 um 10:52 Uhr 

In der Ukraine konnte das ukrainische Militär in den Regionen um Tschernihiw und Sumy mehrere Orte zurück erobern. Hier ziehen sich die russischen Truppen mehr und mehr zurück. Allerdings stehen die Städte Odessa und Charkiw weiter unter Beschuss.

Gleichzeitig verstärken die russischen Kräfte, nach Einschätzung des britischen Verteidigungsministerium, die Präsenz in der Ostukraine. Nach Angaben der Briten organisieren sich die Truppen für eine Offensive in der Donbass Region neu. Nach den Gräueltaten in Butcha will man aus dem Westen dem Kreml den Geldhahn zudrehen. Laufend kommen aus der Stadt neue Verbrechen der russischen Armee ans Licht. So hat man offenbar beim Rückzug aus der Stadt viele Leichen in Massengräbern beerdigt – einen größeren Teil einfach in den Strassen liegen lassen und beim Rückzug sogar Häuser, Ausrüstung und die Leichen von Zivilisten vermint.

Bislang gibt es folgende Sanktionen gegen Russland:

Die russischen Banken wurden vom SWIFT System abgekoppelt. Durch die EU wurden Transaktionen der russischen Zentralbank verboten und die Vermögenswerte eingefroren. Eingefroren ebenfalls: Vermögenswerte russischer Oligarchen. Deren Besitztümer in Form von Yachten und Immobilien wurden konfisziert.

Der Luftraum der EU ist nach wie vor für alle Flugzeuge in russischem Besitz gesperrt. Das gilt auch wenn diese Flugzeuge ein Land auch nur überfliegen wollen. Export, Verkauf und Lieferung oder die Weitergabe von Ausrüstung oder auch Fluggeräte an russische Fluggesellschaften wurde untersagte – zusätzlich auch alle Reparaturen oder Wartungen die damit einher gehen.

Gleichzeitig hat Russland auch keinen Zugriff mehr auf den Kauf von Halbleitern oder modernster Software. Die Diplomaten oder Geschäftsleute verloren ihren Zugang zur EU. Es gelten Exportverbote für russisches Öl. Auch wurden 480 Personen sanktioniert die den Angriff auf die Ukraine unterstützen. Unter diesen Personen befindet sich auch Präsident Putin und dessen Außenminister Lawrow.

In der EU selber können russische Staatsmedien wie zum Beispiel Sputnik oder Russia Today nicht mehr senden und auch gegen Belarus, einem Verbündeten Russlands wurden Sanktionen erlassen.

Weitere Sanktionen sollen folgen. Allerdings kritisiert man von polnischer Seite aus die Haltung Deutschlands. Hier gehen klare Vorwürfe an die Regierung in Berlin. Man würde schärferen Sanktionen gegen Russland im Weg stehen. Nach Butscha will man hier noch härter durchgreifen. Ein Ziel der Sanktionen ist offenbar die russische Bevölkerung gegen Putin aufzubringen.

Allerdings besteht bei der Lieferung von Gas in die EU und ÖL in die USA ein Interessenkonflikt. Diese Lieferungen sind Bestandteil des neuen vierstufigen Sanktionsplan. Würden die EU und die USA den Ankauf der Brennstoffe stoppen, dann hieße das: Dem Kreml wird der Geldhahn zugedreht. Allerdings würde es für die USA als auch für die EU selber enorme wirtschaftliche Probleme geben. Zu beobachten ist das jetzt schon in Form von enorm gestiegenen Gas – oder Benzinpreisen. Dem Endverbraucher wird bereits jetzt (obwohl noch geliefert wird) enorm in die Tasche gegriffen – erste Prognosen für Deutschland zeigen auch das sich die Armut im Land deutlich erhöhen wird. Die Regierung ist bereits auf der Suche nach Ersatz um sich vom Energieklammergriff Russland zu lösen. Sollte das gelingen würde sich das Leben der russischen Staatsbürger auch in einer Zukunft ohne den Krieg weiter verschlechtern. China hingegen steht hinter dem russischen Präsidenten. Von dieser Seite sieht man die Schuld der Situation in der Ukraine im Westen.

 

Update: 03.04.2022 um 11:24 Uhr 

Entsetzen in Butscha – eine Vorstadt Kiews. Nach dem Rückzug der russischen Truppen aus der 37 Kilometer von Kiew entfernten Vorstadt wurden über 300 getötete  Einwohner der Stadt – erschossen und an Händen und Füssen gefesselt aufgefunden. In Fahrzeugen die auf den Strassen standen wurden ganze Familien erschossen vorgefunden. 280 vorwiegend zivile Opfer mussten in Massengräbern beigesetzt werden da die städtischen Friedhöfe noch in Reichweite des russischen Militärs lagen. Auch Kiews Bürgermeister Klitschko wirft Russland Kriegsverbrechen und Völkermord vor.

Wie schon öfters erwähnt: Unabhängig prüfen kann man die Berichte nicht.

Der Kreml sieht noch keine Möglichkeit auf einer Treffen der beiden Präsidenten Selenskyj und Putin. Der Stand der Friedensverhandlungen ist aus russischer Sicht noch nicht weit genug fortgeschritten.

Es gab Explosionen bei Odessa. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums habe man ein Treibstofflager in der Hafenstadt zerstört. Laut Russland diene der dort gelagerte Treibstoff der Versorgung ukrainischer Truppen im Gebiet um Mykolaiw. Die Stadtverwaltung in Odessa bestätigt den Treffer auf einen Teil wichtiger Infrastruktur.

Update: 02.04.2022 um 18:54 Uhr 

Rund um die ukrainische Hauptstadt Kiew wird ruhiger nachdem Russland dort seine Truppen abzieht und neu positioniert. Nun soll wohl in der östlichen Ukraine die Militärpräsenz erhöht werden. Allerdings hinterlassen die russischen Soldaten eine katastrophale Situation für die Zivilbevölkerung. So werden in der Nähe von Häusern neben Leichen von Soldaten auch zurückgelassene Ausrüstung und Minen gefunden. Nach mehr als fünf Wochen Krieg ist in den Städten und Ortschaften noch nicht an ein „normales Leben“ zu denken sagt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.

Die ehemalige Chefanklägerin des Internationalen Gerichtshofes, Carla Del Ponte, fordert die Verhaftung des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Ihrer Meinung nach sollten internationale Haftbefehle gegen Putin und andere hochrangige russische Beamte ausgestellt werden. Aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine sieht sie in Putin einen Kriegsverbrecher da offenbar nicht nur militärische Ziele gestartet wurden.

Der jetzige Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofes, Karim Khan hat bereits im März eine Untersuchung gegen Russland eingeleitet und sammelt derzeit Beweise für mutmaßliche Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord. Auch wird russischen Soldaten immer öfter sexuelle Gewalt und Vergewaltigung vorgeworfen.Das ganze dürfte sich allerdings recht schwierig gestalten da Russland kein Mitglied des Gerichtshofes ist und vor allem diesen auch nicht anerkennt.

Weiter hart umkämpft bleibt die Hafenstadt Mariupol. Gut 150.000 Menschen sollen sich noch in der Stadt befinden. Die Zusage von Fluchtkorridoren wurde mehrfach nicht eingehalten und ein Hilfskonvoi des Roten Kreuzes drehte bereits um (wir berichteten). Nun hat sich der türkische Verteidigungsminister zu Wort gemeldet und angekündigt Menschen mit Transportbooten aus der Hafenstadt zu evakuieren – besonders Zivilisten, verletzte Menschen und Bürger anderer Nationen.

Ganz heiß wird es um ein in Brand geschossenes Tanklager in Russland, gut 40 Kilometer hinter der ukrainischen Grenze. Hier wirft Russland der Ukraine einen Angriff vor der jedoch von ukrainischer Seite vehement bestritten wird. Russland will die Ukraine nun wegen eines Terroranschlages verklagen.

Und noch Nachrichten aus Russland – vor allem Moskau und St. Petersburg. Hier hat sich eine Front gegen die russische Regierung und Putin formiert. Bei Protesten gegen den Krieg in der Ukraine sind mehr als 200 Menschen verhaftet worden. Neben den beiden bereits genannten Städten gab es Proteste in 15 weiteren russischen Städten. Der Protest gegen die „Militärische Aktion“ in der Ukraine kann Haftstrafen von bis zu 15 Jahren nach sich ziehen. Der russische Präsident ist, was seine militärischen Entscheidungen angeht, nicht ganz so kritikfähig

 

Update: 02.04.2022 um 12:13 Uhr 

Der militärische Krieg gegen die Ukraine weitet sich zu einem Wirtschaftskrieg aus. Nachdem die USA und NATO Länder weitreichende Sanktionen gegen Russland verhängt haben um deren Wirtschaft zu schwächen gibt es nicht nur in der russischen Wirtschaft Problem. Seit Beginn der Angriffe auf die Ukraine versucht man nun sich aus dem Klammergriff  des Kreml zu befreien und nun neue Märkte für Gas, Kohle und Öl zu eröffnen. Immerhin kommt mehr als die Hälfte des deutschen Gases aus Russland. Nun hat die Ukraine selber eine zukunftsorientierte Lösung auf den Verhandlungstisch gelegt und bietet Europa Gaslieferungen an.

Indes geht der Krieg in der Ukraine weiter. Das Rote Kreuz, das mit einem Hilfskonvoi auf dem Weg nach Mariupol bringen sollte hat gewendet. Die Lage in der stark umkämpften Region sei zu gefährlich. Immer wieder werden Fluchtkorridore von russischer Seite beschossen. Allerdings soll es gut 3000 Menschen gelungen sein aus der Stadt zu flüchten.

Und es gibt ein Dementi aus der Ukraine was den Angriff auf das russische Tanklager betrifft. Nachdem gestern von Seiten der Ukraine dieser Angriff schon dementiert wurde hat man nun nochmals betont das dieser Angriff nicht von der Ukraine kam.

Dazu gibt es neue Schätzungen über die Verluste seit Beginn der russischen Angriffe. Nach diesen Schätzungen gibt es rund 23.000 Tote. Hinzu kommen mehr als 1900 Menschen mit nicht tödlichen Verletzungen. Die Zahl der Geflüchteten wird auf mindestens 10. Millionen Menschen geschätzt und es soll mehr als 1750 zerstörte Gebäude geben. Die Eigentumsschäden sollen sich auf rund 565 Milliarden US Dollar belaufen.

Update: 01.04.2022 um 18:09 Uhr 

Offenbar haben russische Soldaten einen Hilfskonvoi überfallen und geplündert der sich auf dem Weg in die belagerte Hafenstadt Mariupol befand.

Nach Angaben der stellvertretenden ukrainischen Regierungschefin Iryna Wereschtschuk seien 14 Tonnen an dringend benötigten Hilfsgütern entwendet worden.

Und Aufregung im Kreml: Der russische Präsident lässt nach Sicherheitslücken und undichten Stellen in den Reihen der Mitarbeiter suchen.

Angeblich seien Mitarbeiter des Beraterstabes bereits unter Hausarrest gestellt worden.

Und noch einmal der Hinweise: Diese Infos lassen sich nicht unabhängig prüfen….

 

Update: 01.04.2022 um 14:23 Uhr 

Nach Angaben von Amnesty International wird von russischer Seite wahllos auf dicht besiedelte zivile Ziele in der Ukraine geschossen. Dabei soll – so die Menschenrechtsorganisation – auch Streumunition eingesetzt werden  Zudem wurden seit Kriegsbeginn Waffen mit großflächiger Wirkung abgefeuert.

Die deutsche Verteidigungsministerin Lambrecht hat der Lieferung von Schützenpanzern zugestimmt. Nun sollen rund 60 dieser Panzer, die aus NVA Beständen der DDR stammen, an die ukrainische Regierung übergeben werden. Die Fahrzeuge  – PbV-501 – sind mit Maschinengewehren und Kanonen ausgestattet und gehörten zur Standardausrüstung der Armeen des Warschauer Pakts.

Unterdessen sehen die US Beobachter keinen Rückzug russischer Truppen vor Kiew. Präsident Putin hatte angekündigt die Truppen zurückzuziehen da die Ziele in der Ukraine erreicht wurden. Laut Aussage aus dem Kreml will man sich nun auf die von Russland akzeptieren Republiken Donbass und Luhansk konzentrieren. Doch den Worten sollen bislang keinerlei Taten gefolgt sein – die Ukraine spricht von weiteren schweren Angriffen.

Und zurück zum ukrainischen Angriff auf ein russisches Tanklager in Belgorod. Nach Informationen des ukrainischen Generalstabs habe es keinerlei Beschuss des Lagers von Seiten der Ukraine gegeben. Die Militärführung vermutet einen Eigenangriff des russischen Militär um einen Vorwand für eine neue Eskalationsstufe zu schaffen. Zumindest macht man von russischer Seite her die Ukraine für diesen Angriff verantwortlich.

 

 

Update: 01.04.2022 um 09:54Uhr 

Im russischen Belgorod, nahe der ukrainischen Grenze, sollen zwei Kampfhubschrauber aus der Ukraine ein Treibstofflager angegriffen haben. Hierdurch sei ein Brand in dem Lager ausgebrochen. Der russische Ölkonzern Rosneft, der Betreiber des Treibstofflagers teilte mit das es ein Feuer gegeben hat – allerdings wurde niemand verletzt.

Die ukrainische Armee konnte offenbar zwei Dörfer in der Nähe von Tschernihiw zurück erobern. Die beiden Dörfer, Sloboda und Lukaschiwka liegen entlang einer Hauptversorgungsroute zwischen Kiew und der stark umkämpften Großstadt Tschernihiw im Norden der Ukraine.

In der vergangenen Nacht sollen die russischen Truppen das Gelände des havarierten Atomkraftwerk Tschernobyl verlassen haben. Die Russen haben – so die Info – das Gebiet schriftlich wieder an den ukrainischen Betreiber übergeben. Das teilte die Internationale Atombehörde IAEA mit und berief sich auf ukrainische Angaben. Allerdings sei ein russischer Soldat während seines Aufenthaltes in diesem Gebiet verstrahlt worden.

Nach einem von Putin gestern unterzeichneten Dekret soll ab heute der „Rubel wieder Rollen“ … zumindest was die Zahlung von Gaslieferungen an unfreundliche Länder angeht. Dieses Dekret trat heute in Kraft. Bei einem Ausbleiben der Zahlungen auf russische Konten soll die Lieferung eingestellt werden. Der russische Gaskonzern Gazprom liefert nach eigenen Angaben weiterhin wie bestellt Gas über die Ukraine nach Europa. Westliche Länder lehnen die Zahlung mit Rubel ab.

 

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By CUH

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