Der Heinsberger FDP-Landtagsabgeordnete Stefan Lenzen war kürzlich zu Gast bei der Rehkitzrettung im Kreis Heinsberg. Seit letztem Jahr fördert die NRW-Koalition den Einsatz von Drohnen, um Rehkitze zu retten. Im vergangenen Jahr konnten die nordrhein-westfälischen Kreisjägerschaften mit Förderung des Landes 33 Drohnen anschaffen und bereits über 600 Kitze vor dem Mähtod bewahren. Im Kreis Heinsberg läuft die Kitzrettung per Drohne schon seit zwei Jahren und kann nun weiter ausgebaut werden. Lenzen wollte sich vor Ort ein Bild von der Rehkitzrettung per Drohne machen.

„Bei uns im Kreis Heinsberg gibt es die Rehkitzrettung schon seit 2020. Durch die gute Zusammenarbeit mit der Jägerschaft und unseren Landwirten konnten wir über 100 Rehkitze und 80 Vogeleier mithilfe von Wärmebildaufnahmen aus der Luft retten“, erklärt der Gründer der Rehkitzrettung im Kreis Heinsberg, Jens Glamann.

In der Saison 2021 von April bis Juni waren die Wärmebilddrohnen über 400 Stunden in der Luft und flogen über 300 Hektar Wiesen ab. Dank der Kreisjägerschaft Kreis Heinsberg und Fördermitteln des Landes NRW können mit Beginn der Saison April 2022 zwei zusätzliche Drohnen mit Wärmebildkameras eingesetzt werden, um die Jahr für Jahr steigende Zahl der Aufträge abzuarbeiten.

„Was hier geleistet wird, ist wahrer Tierschutz mit modernsten Mitteln. Ich bin froh, dass mit der Landesförderung das Programm noch weiter ausgebaut werden kann“, erklärt Stefan Lenzen. „Ich bin der Rehkitzrettung, der Kreisjägerschaft, den Piloten, Helfern und Landwirten für Ihren Einsatz zur Rettung unserer Wildtiere vor dem Mähtod sehr dankbar.“

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Rehkitzrettung Kreis Heinsberg

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