Mönchengladbach (ots)

Wie bereits berichtet, sind am Mittwoch, 20.12.2021,
zwei Frauen gegen 17:50 Uhr am Heidgesberg von einem ihnen unbekannten Mann mit
einem Messer oder einem ähnlichen Gegenstand angegriffen und verletzt worden.
Die beiden Frauen im Alter von 64 und 75 Jahren waren unabhängig voneinander
dort unterwegs und zeitlich knapp nacheinander angegriffen worden. Sie trugen
jeweils keine schwerwiegenden Verletzungen davon.

Schon bei der Einsatzbewältigung vor Ort und während der gleichzeitigen Fahndung
ergab sich durch interne Ermittlungen der Beamtinnen und Beamten des
Wachdienstes und der Leitstelle ein erster Tatverdacht gegen einen im Bereich
Holt wohnhaften 23-jährigen Mann.

Ein Zeuge, der kurz nach der Tat zufällig auf dem Rad vorbei gekommen war und
die Situation ergriffen hatte, versuchte noch, dem Flüchtenden zu folgen. Die
Fluchtrichtung bis zu dem Punkt, an dem er ihn aus den Augen verlor, stimmte
überdies mit der Wohnanschrift des nun Tatverdächtigen überein.

Die Beamten trafen den 23-Jährigen an seiner Wohnanschrift an und nahmen ihn für
die weiteren polizeilichen Maßnahmen mit zur Wache. Derweil suchten Beamte unter
Zuhilfenahme der Diensthunde den Bereich des Tatortes nach einer möglichen
Tatwaffe ab. Dies verlief negativ.

Da sich der Tatverdacht gegen den 23-Jährigen bei den weiteren
kriminalpolizeilichen Maßnahmen und Ermittlungen nicht festigen ließ, musste er
nach Abschluss der Maßnahmen am späten Abend wieder von der Wache entlassen
werden.

Die Polizei Mönchengladbach bestreifte das Gebiet rund um den Tatort am Abend,
in der Nacht und am Folgetag verstärkt.

Die weiteren, umfangreichen Ermittlungen führten dann am Donnerstag, 21.10.2021,
dazu, dass sich der Tatverdacht gegen den genannten 23-Jährigen schließlich
soweit erhärten ließ, dass Ermittler ihn am frühen Abend an seiner Wohnanschrift
vorläufig festnahmen.

Die mögliche Tatwaffe wurde bislang nicht identifiziert.

Der Festgenommene ist polizeilich bereits wegen Körperverletzungs- und
Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten und gemäß Rücksprache mit der
Staatsanwaltschaft Mönchengladbach am Freitag, 22.10.2021, einem Haftrichter
vorgeführt. Es wird nachberichtet.

Polizei Mönchengladbach